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Bärlauchbrot

mit Sauerteig. Ergibt 1000 - 1200 g Brot (4 kleine Brotlaibe)

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60 Min. simpel 07.09.2012



Zutaten

für

Für den Teig: (Sauerteig)

350 g Weizenmehl, Vollkorn
450 ml Wasser

Für den Teig: (Brotteig)

600 g Weizenmehl, Vollkorn
20 g Hefe, frische
100 g Bärlauch, frischer
4 TL, gestr. Salz

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Ruhezeit ca. 4 Tage 1 Stunde 15 Minuten Koch-/Backzeit ca. 35 Minuten Gesamtzeit ca. 4 Tage 2 Stunden 50 Minuten
Die Sauerteigzubereitung dauert etwas länger aber sie lohnt sich auf jeden Fall.

Tag 1: 100 g Mehl und 300 ml Wasser mit dem Holzlöffel verrühren, sodass eine pfannkuchenteigartige Konsistenz entsteht. Den Teig mit einem Teller (und einem Tuch, je nach Schüssel) abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Tag 2: 50 g Mehl und 50 ml Wasser dazugeben, erneut mit dem Holzlöffel gut umrühren. Wieder abdecken und an den warmen Ort zurückbringen.

Tag 3: 100 g Mehl und 100 ml Wasser hinzufügen, kräftig umrühren, wieder abdecken und weiter gehen lassen.

Tag 4: 100 g Mehl dazugeben, gut verrühren, wieder verschließen und noch einen Tag gehen lassen.

Tag 5: Der Teig kann verarbeitet werden.

Für das Bärlauchbrot den Bärlauch waschen und fein hacken. Die Hefe in 5 - 6 EL Wasser auflösen und 15 Min. gehen lassen.

Die gelöste Hefe und 600 g Mehl zu Anstellgut und Bärlauch geben, das Salz hinzufügen und miteinander verkneten, bis der Teig nicht mehr klebt. Mit einem Handtuch bedecken und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Den gegangenen Teig nochmals kurz verkneten und vier kleine Brotlaibe formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 200°C ca. 20 Minuten backen, danach für weitere 15 Min. die Temperatur auf 150°C absenken.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Stage

Gestern habe ich das Brot mal mit Roggensauerteig und Roggenvollkornmehl gemacht, weil ich nicht mehr genügend Weizenvollkornmehl hatte. Schmeckt aromatischer, dafür aber verständlicherweise nicht so sehr nach Bärlauch wie die Variante mit Weizensauerteig und Weizenvollkornmehl.

22.04.2018 11:08
Antworten
Stage

So, nun habe ich das Brot gebacken und bin folgendermaßen vorgegangen: Ich habe mein Weizen-Anstellgut gemäß der Mengenangabe mit 350 g Weizenvollkornmehl und 450 g Wasser gefüttert, etwa 20 Stunden reifen lassen und erwartungsgemäß einen sehr flüssigen Sauerteig herausbekommen. Anschließend habe ich alle Zutaten inklusive eines aufgelösten Krümels Frischhefe (weniger als angegeben) ordentlich geknetet, habe den Teig abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen, dann erneut kurz geknetet, gewirkt und am Stück in ein bemehltes Gärkörbchen gegeben. Den Teigling habe ich mit einem feuchten Handtuch abgedeckt bei eingeschalteter Lampe in den Backofen zur Gare gestellt - die hat allerdings deutlich länger als eine Stunde gedauert, bis die Fingerprobe erfolgreich war. Angebacken habe ich für 10 Minuten bei 250 °C Ober- und Unterhitze, dann 10 Minuten bei 210 °C und schließlich 25 Minuten bei 180 °C. Eventuell können die beiden ersten Backzeiten auf je 15 Minuten ausgedehnt werden, dann zum Schluss nur noch 15 Minuten bei 180 °C backen. Herausgekommen ist ein sehr aromatisches, saftiges und fluffiges Brot mit eher feiner Porung, das nur mit Butter bestrichen schon hervorragend schmeckt. Volle Punktzahl!

17.05.2015 10:43
Antworten
Stage

Hallo Nathalie, nimmst Du tatsächlich die kompletten 800 g angesetzen Sauerteig für Dein Brot? Gruß Stage

26.04.2015 15:23
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Susanna_11811

Sorry! Gruß vergessen... ;) Lieben Gruß Susanna

24.03.2015 14:31
Antworten
Stage

Ich weiß, es ist lange her. Du musst den Teig wirken, also auf Spannung bringen, dann gibt es auch keinen Fladen, sondern ein richtiges Brot. Ein Gärkörbchen hilft während der Gare, aber ein großer Salatseiher mit einem gut bemehlten Küchentuch drin tut es auch.

21.04.2018 18:40
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Susanna_11811

Hallo Nathalie, vielen Dank für deine Antwort und den Link. Dies hilft mir erst mal weiter, was den Sauerteig angeht. Falls du noch etwas zu dem Thema Brotgewicht findest, freue ich mich wenn du mich auf den Laufenden hältst. :-) Du schreibst, dass du den Teig direkt auf dem Blech backst. Aber fällt denn da nicht der Teig zur Seite auseinander und die ganzen Brote sind am Ende ein großes flaches (Fladen)Brot? Ich backe meine Brote normalerweise in einer Backform. Dann sehen die Brote am Ende auch wie Brote aus. Es stellt sich nur die Frage, ob der Teig dann länger braucht oder muss die Temperatur höher sein wenn ich in der Backform Brot backe?

24.03.2015 14:29
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cheriechoco

Hallo Susanna, ich weiß leider nicht mehr, wie viel Brot dabei rauskam (Gewicht). Aber zum Lagern und Weiterverarbeiten des Teigs hoffe ich, dass Dir diese Seite weiterhilft. Das Rezept hat mich mal zum Bärlauchbrot inspiriert. :) http://www.chefkoch.de/rezepte/916071197018348/Sauerteig.html Ich werde mal nachsehen, ob ich noch was interessantes zum Thema Brotgewicht rausfinde. :) Liebe Grüße, Nathalie

23.03.2015 18:27
Antworten
Susanna_11811

Ich habe zu dem Sauerteig ansetzen noch mal eine Frage. Wenn ich den Sauerteig ansetze und am 5. Tag das Brot backen will. Welche Menge Sauerteig brauche ich dann für dieses Brot wenn es ein 1 kg Brot werden soll? Ich hätte gerne noch eine kleine Menge Sauerteig um weitere Brote davon zu backen und immer wieder neu anzusetzen. Viele Grüße, Susanna

23.03.2015 17:56
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elmjägerin

Ein total leckeres Brot, das gibt es jetzt in der Bärlauchzeit immer. Wenn der Sauerteig triebstark genug ist, kann die Hefe auch einfach weggelassen werden - der Geschmack ist dann noch feiner. Viele Grüße, elmjägerin

02.05.2013 06:14
Antworten