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Stangenbohnen-Eintopf mit Äpfeln

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45 Min. normal 30.08.2012



Zutaten

für
600 g Bohnen, (Stangenbohnen), geputzt gewogen, am besten sind Woll- oder Prunkbohnen
500 g Kartoffel(n), geschält gewogen
500 g Äpfel, z. B. Boskop, geputzt gewogen
1 Zwiebel(n), ca. 100 g
3 EL Getreide - Schrot (Bulgur, Grünkern- oder Gerstenschrot)
1 EL Mehl, möglichst grobes
3 EL Schmand
1 Bund Kräuter, (z. B. Liebstöckel, glatte Petersilie, Bohnenkraut)
Pfeffer, weiß, gemahlen
Salz
250 ml Wasser

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Koch-/Backzeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 5 Minuten
Die Zwiebel putzen und würfeln, auf den Boden eines Schnellkochtopfs legen. Bohnen wenn nötig entfädeln, sodann schräg schnippeln (am bequemsten mit einem Bohnenmühlchen, dem Schnitzelaufsatz einer Küchenmaschine oder einem Hobel), zusammen mit den nur grob geschnittenen Kräutern auf die Zwiebeln schütten. Die Kartoffeln klein bis mittelgroß stückeln und darüber legen, etwas salzen. Die Äpfel klein gestückelt (falls mit Schale, sonst gröber zerteilt) oben drauf legen. Das Wasser aufgießen, Topf schließen, zum Kochen bringen, Druck nehmen lassen und 10 Min. unter Druck garen, abstellen.

Derweil in einem Töpfchen Schrot und Mehl unter Rühren trocken erhitzen, bis es duftet, aber nicht bräunt. Dann den Schnellkochtopf abschrecken und öffnen, den entstandenen Kochsud (eventuell nur teilweise) vorsichtig in das Töpfchen gießen, mit einem Schneebesen glatt rühren und ein paar Minuten zu einer dicken Soße kochen lassen. Dabei kräftig pfeffern und salzen. Die Gemüse in eine große Schüssel umfüllen (eventuelles Übermaß an Kochwasser zurückhalten, es sollte aber durchaus noch etwas dabei sein). Schmand unter die Soße und diese unter das Gemüse rühren. Servieren (wahlweise auf flachen oder Pastatellern).

Anmerkung:
Woll- oder Prunkbohnen (heutzutage oft als Ziergemüse angeboten wegen der schönen roten Blüten) sind mit Abstand am besten für dieses Rezept. Manche müssen abgefädelt werden, andere nicht. Sie sollten aber noch zart, außen nicht holzig sein. Wenn man nicht gleichzeitig Bohnen und Äpfel zur Hand hat, kann man sehr gut die geschnibbelten Bohnen einfach blanchieren und so ein paar Tage im Kühlschrank verwahren oder für länger einfrieren. Das ist jedenfalls besser als die Bohnen nach der Ernte zu lange zu lagern.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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Eselein

Danke für die Bewertung ...

15.12.2015 09:02
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charles69

Spontan ausprobiert und für gut befunden. Interessanter Geschmack. Ich hatte leider kein Getreideschrot, sondern habe nur mit Mehl angedickt. Schnell und einfach zubereitet, koche ich bestimmt wieder mal. Danke für das Rezept ****

14.12.2015 19:07
Antworten
Eselein

Danke für den freundlichen Kommentar. Petersilie gibt mehr Aroma ab, wenn mitgekocht, insbesondere die glatte. Da gerade fürs Mit-Garen das meiste Aroma in den Stielen stecken soll, die man fürs Obenauf-Streuen meist wegschneidet, kann man ja das eine tun und das andere nicht lassen. Die nötige Wassermenge hängt wohl auch von Topf und Apfelsorte ab, besonders aber von Schrot oder Bulgur, die nach meiner Erfahrung manchmal die anderthalbfache, manchmal die doppelte Menge Kochflüssigkeit brauchen. Am liebsten nehme ich feinkrümeligen Bio-Bulgur, der aber seit einem Jahr hier aus den Geschäften verschwunden ist. Auf ein Foto freue ich mich, das hochzuladen übersteigt nämlich einstweilen noch meine Fähigkeiten. Gruß, das Eselein

21.11.2012 18:17
Antworten
gloryous

Hallo Eselein! Ich habe mir dem Eintopf gestern Abend noch für heute vorgekocht. Ich habe lediglich mehr Wasser gebraucht als im Rezept angegeben. Zudem habe ich die Petersilie erst nach dem Kochen hinzu gegeben, da man Petersilie ja nicht mitkochen soll, damit sie die Vitamine nicht verliert. Ich habe den Eintopf übrigens mit Wollbohnen und Bulgur gemacht. Vielen Dank für das tolle Rezept! Die Kombination aus den süßlichen Äpfeln und den deftigen Bohnen ist wirklich einmalig! Fotos folgen! Lg, gloryous

19.11.2012 12:11
Antworten