Bewertung
(23) Ø4,64
Rezept bewerten
Bewerte das Rezept! Unzumutbar Mangelhaft Ausbaufähig Ganz gut Sehr gut Perfekt
Rezeptstatistik anzeigen
Bewertungen
23 (alle anzeigen)

Rezept-Statistiken:
Freischaltung: 22.08.2012
gespeichert: 1.333 (36)*
gedruckt: 8.048 (163)*
verschickt: 19 (0)*
* nur in diesem Monat
Verfasser

Mitglied seit 08.02.2004
84 Beiträge (ø0,02/Tag)

Rezept speichern

Zutaten

Portionen
600 g Fischfilet(s) mit Haut (z.B. Zander, Red Snapper oder Rote Meerbarbe)
 etwas Mehl, zum Mehlieren
Zucchini
  Pfeffer
 etwas Meersalz, grobes
 etwas Olivenöl, für die Zucchini
 n. B. Butterschmalz oder Öl, für den Fisch
 evtl. Minze, einige frische Blätter
400 g Cocktailtomaten
  Für die Marinade:
1 Zehe/n Knoblauch, zerdrückt
2 TL Fenchelsamen
Sternanis
2 Zweig/e Rosmarin, frischer, alternativ getrockneter
2 Zweig/e Thymian, frischer, alternativ getrockneter
200 ml Olivenöl
  Für das Pesto:
1/2 Bund Basilikum
1/2 Bund Bärlauch
20 g Pinienkerne
30 g Pecorino
100 ml Olivenöl, ca.
 etwas Salz

Zutaten in der Einkaufsliste speichern - mit der neuen Chefkoch SmartList App!

Zutaten in der Einkaufsliste speichern - mit der neuen Chefkoch SmartList App!
Alte Einkaufsliste Zur SmartList
Einkaufsliste auswählen

Zutaten online bestellen

Kein Schleppen. Kein Schlange stehen. Lass dir die Zutaten für dieses Rezept nach Hause liefern.

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 5 Min. Ruhezeit: ca. 3 Std. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Den Ofen auf 80 °C vorheizen.

Als erstes die Tomaten mit zerdrücktem Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Sternanis und Fenchelsamen in reichlich Olivenöl 2 - 3 Stunden im Ofen marinieren. Sobald die Schale aufplatzt, sind sie fertig. Das kann also je nach Sorte und Größe etwas unterschiedlich ausfallen. Wenn sie zu früh aufplatzen, einfach den Ofen ausmachen und vor dem Servieren noch mal anstellen – das schadet den Tomaten nicht. Das überschüssige Öl kann später als Marinade noch einmal verwendet werden.

Etwa 1 Stunde vor dem geplanten Essen:
Für das Pesto die Zutaten im Mixer mischen und dann abschmecken. Wer mag, kann auch mehr Pinienkerne oder Käse nehmen (ich mache mein Pesto immer eher nach Gefühl). Das fertige Pesto zur Seite stellen.

Dann in einer Grillpfanne (eine normale Pfanne geht zur Not auch) etwas Olivenöl erhitzen. Die Zucchini waschen und der Länge nach in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben mit etwas grobem Meersalz würzen und nach und nach in der Pfanne von beiden Seiten braten, bis sie glasig werden und die gewünschte Bräune erreicht haben. Anschließend im Ofen warm halten (der ist ja eh bei 80 Grad in Betrieb). Wenn man möchte, kann man noch etwas Minze darunter mischen. Die Teller, auf denen später gegessen wird, auch gleich mit warm stellen.

Die Fischfilets waschen, trocken tupfen und auf der Hautseite gitterförmig einschneiden, aber nicht so tief, dass das Fleisch verletzt wird. (Das dient dazu, dass sich der Fisch in der Pfanne nicht so verformt.) Den Fisch mit grobem Meersalz und Pfeffer würzen und die Hautseite mehlieren. Dann den Fisch in Butterschmalz oder Öl anbraten. Wenn das Filet zur Hälfte nicht mehr glasig ist, umdrehen und die Herdplatte ausstellen (das dauert je nach Filetdicke 3 - 5 Minuten, dann ist die Haut auch schön knusprig). Der Fisch zieht jetzt noch nach und bleibt saftig.

Es kann angerichtet werden: Zucchini in die Mitte des Tellers geben, das Fischfilet mit der schön gebratenen Hautseite nach oben darauflegen und die Tomaten und das Pesto darum herum drapieren.

Wer eine weitere Sättigungsbeilage wünscht, kann kleine Kartoffeln (mit Schale), Pasta oder Baguette dazu reichen. Auch ohne Beilage ist es ein leckeres, mediterran angehauchtes und festliches Essen.

Man kann für das Pesto auch nur Basilikum (dann ist es ein klassisches Pesto genovese) oder nur Bärlauch nehmen. Achtung, bei der Verwendung von Bärlauch alleine kann das Pesto auch ziemlich scharf werden (kommt aber auf den Bärlauch an). Das Pesto kann auch gut noch früher vorbereitet und noch im Kühlschrank gelagert werden. Wenn etwas übrig bleibt, hält sich der Rest mit einer Ölschicht noch ein paar Tage im Kühlschrank. Es schmeckt super zu Spaghetti oder Gnocchi.