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Pasta e Fagioli

vegetarisch

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20 Min. normal 12.07.2012 303 kcal



Zutaten

für
200 g Bohnen, getrocknete (z. B. Borlotti- oder Marmorbohnen)
400 g Tomate(n), in Stückchen, frisch oder aus der Dose
1 Zwiebel(n)
2 Zehe/n Knoblauch
1 Stangensellerie, je nach Größe
2 Lorbeerblätter
3 EL Olivenöl
100 g Nudeln, kleine
n. B. Salbei
1 TL Rosmarin
Parmesan
Salz und Pfeffer
n. B. Wasser

Nährwerte pro Portion

kcal
303
Eiweiß
12,57 g
Fett
11,32 g
Kohlenhydr.
36,20 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Ruhezeit ca. 12 Stunden Koch-/Backzeit ca. 1 Stunde 30 Minuten Gesamtzeit ca. 13 Stunden 50 Minuten
Die Bohnen mindestens 12 Stunden in viel kaltem Wasser einweichen lassen, Wasser abgießen und in frischem, ungesalzenem Wasser mit 1 Lorbeerblatt kochen lassen, bis die Bohnen gar sind. In der Zwischenzeit Zwiebeln, Stangensellerie und Knoblauch sehr klein hacken.

In einem zweiten (größeren) Topf Zwiebeln ca. 2 Minuten in Öl andünsten, dann Sellerie ca. 3 – 5 Minuten und zum Schluss den Knoblauch kurz dazu. Dazu dann die komplette Dose Tomaten (frische gehen natürlich auch!) geben und zusammen mit den klein gehackten Kräutern, Salz, Pfeffer und dem zweiten Lorbeerblatt ca. 10-15 Minuten auf mittlerer bis schwacher Hitze köcheln lassen. Falls die Tomaten nicht genug Flüssigkeit ergeben, nach Bedarf etwas von dem Kochwasser der Bohnen in den Topf geben.

Wenn die Bohnen gar sind, gibt man einen Teil davon zum Andicken zum Tomatengemisch. Das muss man ein bisschen nach Gefühl machen. Ich schätze, ca. 1/3 der Bohnen lässt man ganz, der Rest kommt zur Suppe. Auch das Bohnenwasser kommt dazu, auch hier muss man etwas abschätzen oder experimentieren, wie viel man davon benötigt, um die gewünschte Konsistenz zu bekommen. Die beiden Lorbeerblätter aus der Suppe fischen und das Ganze pürieren. Lieber die Suppe erst mal etwas zu dick machen, dann kann man zur Not noch Wasser dazugeben, das tut dem Geschmack keinen Abbruch, wenn es sich in Grenzen hält. Ich mache es einfach nach und nach. Dazwischen immer gut umrühren, weil sich die pürierten Bohnen gern am Boden absetzen.

Nach dem Pürieren kann man die restlichen Bohnen und die Lorbeerblätter wieder zur Suppe geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Ganze noch ein paar Minuten auf einem warmen Herd stehen lassen, während man die Nudeln gerade so al dente kocht. Suppe anrichten, Nudeln portionsweise dazu (würde ich nicht direkt in den Suppentopf geben, darin werden sie schnell weich und aufgewärmt schmeckt die Suppe dann deutlich weniger gut) und etwas geriebenen Parmesan drüber.

In den meisten Pasta e Fagioli-Rezepten wird ein Stück Bauchspeck mit den Bohnen mitgekocht und danach entfernt, außerdem wird statt (Bohnen-)Wasser fast immer Gemüsebrühe verwendet. Ich finde, man kommt auch ganz gut ohne beides aus, sodass man eine vegetarische Variante ohne Geschmacksverstärkern, Hefeextrakten o. ä. hat.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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Collaroy

Danke! Ich püriere so viele Bohnen, bis die Konsistenz der Suppe so ist wie ich sie mir vorstelle. Meistens püriere ich (geschätzt) 2/3 der Bohnen, kann aber möglicherweise auch die Hälfte sein, je nachdem. Hauptsache, man schmeisst nicht alle Bohnen auf einmal zum Pürieren rein und bekommt dann eine zähe Pampe, sondern nach und nach.

28.11.2012 20:21
Antworten
renmock

Komplimente, eine echte pasta e fagioli. Ich verwende die selben Zutaten und auch die Zubereitung, nur ein kleiner Unterschied der sich mehr estätisch als auf den Geschmack auswirkt. Die hälfte der gekochten Bohnen werden zusammen mit den Gewürzen, Tomaten, Zwiebeln püriert.

28.11.2012 08:29
Antworten
Collaroy

Danke! Ob pürieren oder nicht ist wohl eine Geschmacksfrage, das soll jeder so machen wie er/sie lustig ist. :-) Meine erste Pasta e Fagioli war püriert, deswegen mache ich das jetzt auch so.

28.11.2012 20:24
Antworten
Fiammi

Hallo, hab mir gerade gedacht, da hat doch jemand mein Rezept gestohlen! (lach) Der einzige Unterschied ist, dass ich das ganze nicht püriere sondern ganz lasse, nicht soviel Flüssigkeit verwende und zum Schluß in das fertige Gericht einen kräftigen Schuß Olivenöl gebe. Sehr gutes Rezept, wird es heute geben. Von mir schon mal auf alle Fälle 5 Punkte.

26.07.2012 06:55
Antworten