Falscher Wildschweinbraten

Falscher Wildschweinbraten

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Mit echtem Wildgeschmack...lecker!

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30 Min. normal 11.07.2012



Zutaten

für
1 ½ kg Schweinebraten, leicht durchwachsen

Für den Sud:

1 große Zwiebel(n), geviertelt
1 Möhre(n)
½ Liter Rotwein, trocken
¼ Liter Rotweinessig
1 ½ Liter Wasser
1 kleiner Fichtentriebe, gereinigt
250 g Himbeeren (frisch oder TK)
2 Lorbeerblätter
2 Gewürznelke(n)
1 EL Senfkörner
3 Wacholderbeere(n)
3 Körner Piment

Für die Sauce:

1 große Zwiebel(n), fein gehackt
50 g Käse (Roquefort)
2 EL Sauerrahm
n. B. Pfeffer, Salz
n. B. Bratensaft, gekörnt oder Pulver
n. B. Brühe, gekörnte

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 2 Tage Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden 10 Minuten Gesamtzeit ca. 2 Tage 2 Stunden 40 Minuten
Wasser, Rotwein, Rotweinessig, 1 geviertelte Zwiebel, Möhre, Himbeeren, Lorbeerblätter, Gewürznelken, Senfkörner, Pimentkörner und Wachholderbeeren zum Kochen bringen, ca. 10 Minuten köcheln lassen und mit wenig gekörnter Brühe abschmecken (darf nicht zu würzig sein!).

Den gereinigten Fichtenzweig dazugeben und abkühlen lassen. Dann das Fleisch ca. 1-2 Tage im Kühlschrank darin einlegen. Dabei alles gelegentlich mal umrühren, damit der Sud auch alles bedeckt.

Nun das Fleisch trockentupfen, mit Pfeffer und Salz würzen und auf allen Seiten gut anbraten.

Den Fichtenzweig aus dem Sud nehmen. Die zweite große Zwiebel fein hacken. Das Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseitestellen.

Danach die Zwiebel in dem Topf schön anbraten, damit Röstaromen entstehen. Wenn die Zwiebeln schön braun sind, das Fleisch wieder dazugeben und mit dem Sud übergießen und nochmals aufkochen.

Wenn alles kocht, mit dem Bratensaft abschmecken und ca. 2 Std. leicht köcheln lassen, evtl. immer mal ein bisschen Wasser nachschütten.

Ist das Fleisch schön weich gekocht, nimmt man es heraus und streicht die Soße durch ein Sieb.

Die Soße mit Sauerrahm und dem Roquefort (dieser gibt dem Gericht die typische Wildnote!) abschmecken. Das geschnittene Fleisch mit der Soße zusammen auf Tellern verteilen und servieren.

Dazu passen am besten Spätzle oder Semmelknödel.

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Kommentare

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kochjaeger

Habe das Rezept nachgekocht. Geschmacklich so wie ich in mit ähnlichen Gewürzen zubereitet hatte. Jetzt hatte ich im Wald extra frische junge Fichtentriebe besorgt. Leider muss ich sagen, dass man das absolut nicht rausschmecken konnte - wahrscheinlich waren die Triebe noch zu jung um Geschmack abzugeben. Bei meinem Rezept (habe ich nicht veröffentlicht) hatte ich mit Rosmarin gearbeitet. Das Endergebnis war ähnlich. Aber mit dem Gericht kann man selbst "Fleischexperten" reinlegen. Alles in allem ein interessantes Gericht.

31.05.2021 16:59
Antworten