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Zutaten

Portionen
Steckrübe(n), ca. 800 g
4 m.-große Möhre(n)
5 m.-große Kartoffel(n), festkochende
1/4 Knolle/n Sellerie
 einige Stiele Petersilie, glatte, zum abschließenden Würzen
1 EL Schmalz, von Schwein oder Ente, ODER:
1 EL Butterschmalz
500 g Suppenfleisch, vom Rind, wenn möglich mit Knochen, Brust oder ähnliches
500 g Schweinebauch
Zwiebel(n)
1 TL Wacholderbeere(n)
1 TL Piment
1 TL Pfefferkörner, schwarze
Gewürznelke(n)
Lorbeerblätter
4 Scheibe/n Ingwer, von der frischen Knolle abgeschnitten
  Gemüsebrühe, instant
  Salz und Pfeffer
1 1/2 Liter Wasser, kochendes

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 2 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Schmalz im Topf auf Temperatur bringen und nach und nach das Fleisch rundherum anbraten. Die Hitze dabei ungefähr auf 2/3 schalten. Man muss darauf achten, dass es wirklich rundherum angebraten ist. Man legt es einfach in das heiße Fett und lässt es für 2 Minuten in Ruhe, dann auf die nächste Seite drehen, wieder zwei Minuten liegen lassen und so weiter. Leichte Röststoffe, sowohl am Fleisch als auch am Topfboden sind erwünscht.

Wenn das erledigt ist, löschen sie die Röststoffe am Boden mit ca. 1,5 l kochendem Wasser ab. Dazu kommt die geschälte, ganze Zwiebel (lassen sie ein wenig von der Wurzel dran, dann zerfällt sie beim Kochen nicht), eine halbierte Möhre, der in Würfel (ca. 1-1,5 cm) geschnittene Sellerie, Lorbeerblätter, der Ingwer und die Gewürze. Ich fülle die Gewürzkörner immer in ein Tee-Ei. Man kann auch einen Teefilterbeutel nehmen und ihn oben zuknoten. Dann braucht man sie später nicht umständlich raussuchen. Kochen sie das Ganze einmal auf und reduzieren sie dann die Hitze soweit, dass es sich irgendwo zwischen Sieden und ganz leichtem Köcheln einpendelt. Deckel drauf und für 1,5 Std. köcheln lassen.

In der Zwischenzeit putzt man das Gemüse und die Kartoffeln und schneidet alles in möglichst gleich große Würfel (1-1,5 cm). Wenn die Kochzeit für die Brühe rum ist, nehmen sie das Fleisch aus der Brühe und fischen die vier Scheiben Ingwer und die weich gekochte Zwiebel aus der Brühe. Dann geben sie das gesamte Gemüse in die Brühe. Es sollte knapp von der Brühe bedeckt sein. Falls nicht, ergänzen Sie es einfach mit Wasser. Nun lässt man es wieder aufkochen und reduziert die Hitze wieder, bis es nur noch leise köchelt. Lassen sie das Gemüse in ca. 20 Min. langsam gar ziehen. Hier könnten wir wieder die Diskussion über bissfest oder nicht führen. Bitte jeder so, wie er es mag.

Während das Gemüse köchelt, schneiden sie das Rindfleisch von den Knochen, entfernen das überschüssige Fett (oder lassen es dran) und schneiden das Stück QUER ZUR FASER (wichtig!) in etwa 1-1.5 cm dicke Scheiben. Diese Scheiben dann wiederum (der aufmerksame Koch hat es schon erkannt) in ca 1-1,5 cm große Würfel. Den Schweinebauch lässt man im Stück. Er wird später in Scheiben geschnitten und auf den heißen Eintopf gelegt.

Wenn die Kochzeit um ist, schmecken sie das Ganze mit der gekörnten Brühe, dem Salz und dem Pfeffer ab. Abschließend geben sie das gewürfelte Rindfleisch wieder dazu. Jetzt hacken sie auch die Petersilie und streuen sie als Verzierung und als Gewürz sparsam auf den Eintopf im Teller und legen dann noch ein paar Scheiben von dem Bauchfleisch in darauf.

Dazu reichen wir immer eine Scheibe gutes, herzhaftes Bauernbrot und scharfen Senf für den Schweinebauch.

Anmerkung:
Ich stehe zu der Verwendung von Instantbrühe. Sie erleichtert das Leben in der Küche immens. Wer sie nicht mag, lässt sie weg. Sie können natürlich auch ihr selbst hergestelltes Brühpulver verwenden.