Thailändisches Hühnchen Krapauw


Planen Speichern  Rezept speichern  Speichern

Original-Rezept von meinem Thai; sehr scharf

Durchschnittliche Bewertung: 3.8
 (8 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Melde dich an und bewerte das Rezept.
Jetzt anmelden

15 Min. normal 22.05.2012



Zutaten

für
600 g Hähnchenfilet(s), gehackt (in der Küchenmaschine)
1 Paprikaschote(n), rote, in Streifen
1 Handvoll Zuckerschote(n), in diagonalen Streifen geschnitten
3 Peperoni, grüne, in 1cm-Ringen
16 Chilischote(n), rote Vogelaugen-, gehackt
6 Knoblauchzehe(n), gehackt
20 Blätter Thai-Basilikum (Bai Krapao-Blätter, eine Variante des Thai-Basilkums, aber nicht Bai Horapa)
150 ml Hühnerbrühe, idealerweise selbst gemacht
5 EL Austernsauce
5 EL Fischsauce
4 EL Sojasauce, dicke, süße (Healthy Boy Brand)
1 Spritzer Limettensaft
etwas Öl, zum Anbraten
4 Ei(er), optional, pro Person 1 Spiegelei

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 15 Minuten Koch-/Backzeit ca. 10 Minuten Gesamtzeit ca. 25 Minuten
Das Hähnchenfilet in der Küchenmaschine zu Hackfleisch verarbeiten und im Wok scharf anbraten. Den Knoblauch, die Chilis, die Zuckerschoten, die Peperoni und die Paprika zugeben und für 2 Minuten mitschmoren lassen. Mit Hühnerbrühe aufgießen, Austern-, Fisch- und dicke süße Soja-Sauce zufügen und 4 Minuten köcheln lassen.

Mit Limettensaft abschmecken, die Bai Grapao-Blätter zufügen, eine weitere Minute kochen, umrühren - fertig.

Dazu reiche ich Thai-Duftreis, dem ich noch ein gebratenes Spiegelei als Krönchen aufsetze. Meine Thai-Köchin macht das immer so. Sie sagt, in ihrer Region sei dies üblich, um dem Gericht die Schärfe zu nehmen.

PS: (Bai) Grapao wird gelegentlich auch Krapauw geschrieben...

Planen Speichern  Rezept speichern  Speichern



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

chez-mamie

Ich finde es prima so. Ja, some like it hot - ich gehöre definitiv dazu, und ärgere mich, wenn etwas als "sehr scharf" angepriesen wird und dann vielleicht gerade mal pikant ist. Aber sind die Geschmäcker eben verschieden :)

06.01.2021 15:05
Antworten
BBQ-Queen

"Some like it hot" Ich mag es schärfer! Sicherlich ungewöhnlich scharf für eine Mitteleuropäerin. Aber hey - es ist ein thailändisches Gericht. Das ich, in Bezug auf die Chilimenge, nicht dem europäischen Gaumen (und allem, was anatomisch darunter liegt), angepasst habe. Selbstverständlich lässt sich die Schärfe durch die Anzahl der verwendeten Chilischoten regulieren. Soll auch jeder das machen, womit er sich gut fühlt. Für mich ist ein Tellergericht erst mit 4-5 bird eye chilis scharf. Andere benötigen viel weniger Chili. Um kurz vor der Ohnmacht zu stehen. Aber schön, dass du durch deine Rezension explizit auf die Schärfe dieses Gerichts hingewiesen hast. Das "rettet" vielleicht das eine oder andere Leben :-)

26.11.2020 21:37
Antworten
Jericoacoara

Rezept ist gut. Okay, in der Überschrift steht "sehr scharf". Aber wer kann dermaßen scharf essen? Sage und schreibe 16 frische gehackte red bird chilis für 4 Portionen, sprich 600gr Hühnchen nebst anderen Zutaten das halte ich für vollkommen übertrieben, es sei denn man möchte für einen Schärfecontest trainieren. Ich habe über 10 Jahre ein Thai-Restaurant besessen; zwar habe ich dort nicht selbst gekocht, das habe ich der rein thailändische Küchencrew überlassen, aber etwas Ahnung von der Thai Küche, den Zutaten-Mengen in den Gerichten und dem Schärfeempfinden der Deutschen habe ich schon. Diese Chili-Anzahl gibt jedem Mitteleuropäer und wahrscheinlich auch den meisten Thailändern den Rest :-) und dem Gastronomen irgendwann auch, denn die red bird Chilis sind teuer im Einkauf. Das Problem ist, dass schon bei einer Portion 4 Chilischoten (auch schon sehr grenzwertig) angegeben werden, die sich dann entsprechend hochrechnen. Für angenehme, leichte bis mittlere Schärfe würde ich pro Portion von 0,5 bis 1,0 frischen red bird Chilis ausgehen

23.11.2020 18:43
Antworten
GrillPetra

Einfach nur perfekt!

30.11.2019 12:37
Antworten
taragina

Krapao sieht dem Horapa sehr ähnlich. Horapa duftet etwas nach Anis, da kann man als Laie den Unterschied feststellen . Knoblauch, Chillis, und Schalotten sollte man als erstes in einem Mörser zerkleinern, dann zuerst im Wok mit wenig Öl anrösten, bis es wie Schießpulver duftet. Dann erst das Fleisch rein, abschmecken, Gemüse rein und zuletzt das Krapao . Ich bin öfters in Thailand und habe da einen Koch kennengelernt. Aber du kennst ja den Unterschied zwischen den beiden Basilikumsorten, und alles andere kriegt man in jedem gut sortierten Asiasupermarkt . Ansonsten schmeckt das . Gruß Taragina

11.05.2019 16:32
Antworten
plusterkopp

daher ging mein Kommentar auch an den des Fotoeinstellers (gandalf99), nicht an Dich

30.01.2018 17:46
Antworten
BBQ-Queen

der Name des Einstellers steht unter den Fotos

30.01.2018 05:50
Antworten
plusterkopp

Leider hast Du aber Bai Horapa benutzt (wenn man Deinen Bildern glauben darf) und damit ein völlig anderes Essen gekocht.

30.01.2018 00:18
Antworten
gandalf99

Ich hab's mit gehacktem Entenfleisch gemacht, das von einem größeren Vogel übrig geblieben war. Es war vorzüglich! Viele Grüße Gandalf

23.10.2014 15:19
Antworten
menina

Danke für dieses köstliche Gericht. Zehn Sterne von uns. LG Menina

05.01.2014 12:19
Antworten