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Klassische Martinsgans

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60 Min. normal 19.12.2004



Zutaten

für
1 Gans, küchenfertige (zirka 5 kg)
250 g Backpflaume(n), (vorher einweichen)
500 g Äpfel
2 EL Zucker
5 EL Brot(e) (trockenes geriebenes Vollkornbrot)
2 cl Weinbrand oder Cognac
Zimt
4 EL Sahne
1 EL Mehl
3 EL Apfelmus
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Koch-/Backzeit ca. 3 Stunden Gesamtzeit ca. 4 Stunden
Die Gans sorgfältig waschen und trocknen. Nur von innen salzen. Die eingeweichten Trockenpflaumen entsteinen und mit den geschälten, entkernten und zerkleinerten Äpfeln vermischen. Mit Zucker, geriebenem Vollkornbrot, Zimt und Weinbrand abschmecken. Die Gans damit füllen und an der offenen Seite zunähen.
Vor dem Braten in die Fettfangschale etwa 3 Tassen Wasser und einen geteilten Apfel geben. Die gefüllte Gans auf einen Bratrost legen und alles in den vorgeheizten Ofen auf die unterste Schiene schieben. Bei 200 °C bis zu 3 Stunden langsam braten und gelegentlich mit dem Bratensaft begießen. Nach der halben Bratzeit einige Male unterhalb der Keule in die Haut stechen, damit das Fett ausbraten kann. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Gans mit kaltem Salzwasser bestreichen und bei 250 °C knusprig braten.

Die in der Fettpfanne befindliche Tunke mit Wasser verlängern, mit Sahne und Mehl binden und mit Apfelmus, Salz und Pfeffer abschmecken. 10 Minuten aufkochen lassen. Die Fäden entfernen und die Gans tranchieren.

Dazu Kartoffel- oder Semmelknödel und Blaukraut servieren.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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der_schnapf

Von uns volle Punktzahl für einen nach unserem Geschmack perfekten Gänsebraten. Ich hatte eine Gans von ungefähr 3kg. Für einen Vogel dieser Größe war es ein wenig zu viel Füllung, ich habe die überschüssige Menge aber mit in die Fettwanne gegeben und es wurde, nach passieren und kurzem aufkochen sowie Zubereitung wie oben beschrieben, eine *f*a*b*e*l*h*a*f*t*e* Sauce daraus - die alleine schon 5* wert ist und seinesgleichen sucht. Weil mein Braten deutlich kleiner war, habe ich mit den Temperaturen etwas anders gearbeitet - (vorgeheizt) 180°C Umluft für ca. 90 Minuten, dann 150°C für eine Stunde und zum Schluss den Ofen ausgeschaltet und den Vogel bei Restwärme mit Salzwasser wie beschrieben bepinselt und bräunen lassen. Alle 30 Minuten wenden und bei der Gelegenheit mit reichlich Flüssigkeit aus der Fettwanne bzw. zusätzlichem Wasser begossen (insgesamt habe ich gefühlt mehr als 1L Wasser verarbeitet.) Dazu (grüne) Thüringer Klöße und Rotkohl - lecker!

15.11.2015 14:08
Antworten
inselmoni

ich hab eine Gans zum ersten Mal gemacht und mit diesem Rezept ist sie WUNDERBAR gelungen. Was ein Festschmaus. Ich hoffe, dass bals Weihnachten ist. Dann gibt es die wieder *g

11.11.2013 21:49
Antworten
ritterjo

bin vom Ergebnis enttäuscht, geschmacklich wie optisch ungenügend. Ich bleibe bei meiner alten Zubereitungsart. - Auch, wenn es nicht nett klingt, dieses Rezept ist eigentlich keines!

06.11.2013 20:01
Antworten
Obelixine

Hallo, das Rezept ist einfach toll! Habe es nun schon mehrfach versucht und es ist immer wieder ein Genusssssss! Heute habe ich die Pflaumen gegen Feigen und Maronen ersetzt und kann nur sagen es mundet ebenso! Vielen lieben Dank OBEliXinE

19.11.2012 17:28
Antworten
Maxi95

Habe dieses Rezept zu Weihnachten mit einem 4-kg-Erpel gemacht, nur als Füllung habe ich Äpfel, Zwiebel, Beifuß und Majoran genommen ;-) Der Erpel war schön knusprig und das Fleisch sehr saftig. Danke und 5 Sterne für dieses Rezept. Gruß Maxi95

28.12.2011 18:06
Antworten
Zuckerbacher

Hallo Frank, sieht super lecker aus - da bekomme ich gleich Hunger drauf:=)) Danke fürs Bild - liebe Grüße, Zuckerbacher

04.01.2005 15:40
Antworten
evalima

Hallo Zuckerbacher, ich bräuchte mal ne schnelle Antwort ;-) 3 Std. für eine 5 kg Gans erscheint mir etwas wenig. Wir haben vor 2 Jahren ein Gansessen um 1 Std. verschieben müssen weil der Vogel nicht gar war. Sonst ist die Regel doch immer ... pro kg eine Stunde Bratzeit. Ich will mich morgen nicht blamieren ... meine Gans wiegt nämlich 5,2 kg. Meinst du wirklich, ich komme mit 3 Std hin? Gruß, Evalima

21.11.2008 16:41
Antworten
Zuckerbacher

Also bei mir hat es soweit immer gut funktioniert. Ich habe aber auch schon festgestellt, dass es kein Problem ist, wenn man etwas früher anfängt und dann - wenn der Vogel schon vorzeitig fertig ist - runterschaltet. Eine anderer Tipp ist die Niedrigtemperatur (siehe auch die Anregungen hier in den Kommentaren), da ist es ja grundsätzlich so, dass man "nach hinten raus" nix falsch machen kann. Viele Grüße und einen Guten!! Zuckerbacher

21.11.2008 16:52
Antworten
Zuckerbacher

Freut' mich, wenns euch auch geschmeckt hat. Ehrlich gesagt, für mich ist das nicht nur ein Martins-Rezept... Es schmeckt immer prima - wenns draußen nicht zu warm ist:=) Liebe Grüße Zuckerbacher

28.12.2004 12:01
Antworten
frankhuesgen

Ich habe die Martinsgans heute wie im Rezept beschrieben zubereit und kann nur sagen: Alles hat klasse geklappt. Beim Umluftofen sollte man mit der Temperatur auf 180 Grad runtergehen und die letzte halbe Stunde die Temperatur ggf. nochmals etwas verringern. In die Auffangwanne sollte ggf. noch etwas Wasser nachgekippt werden, wenn bevor das Fett verbrutzelt..... :-)

19.12.2004 01:31
Antworten