Braten
Fleisch
Hauptspeise
Lactose
Low Carb
Schwein
Noch nicht überzeugt?
Wir haben noch viele Bilder von diesem Rezept
auf der Bildübersichtsseite.
Rezept speichern  Speichern Rezept speichern  Speichern

Das Rezept wurde erfolgreich in deinem Kochbuch gespeichert.

Das Rezept konnte nicht gespeichert werden, da deine Kochbuch-Hauptkategorie mit 300 Rezepten voll ist! Bitte verschiebe oder lösche einige Rezepte und versuche es dann erneut.


Schweinebraten, resche Kruste, leckere Soße

Durchschnittliche Bewertung: 4.84
bei 83 Bewertungen
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

40 Min. normal 05.04.2012 649 kcal



Zutaten

für
750 g Schweineschulter
½ Knollensellerie
3 Möhre(n)
3 m.-große Zwiebel(n)
1 Liter Gemüsebrühe
1 EL Tomatenmark
⅛ Liter Rotwein, süß
2 EL Puderzucker
2 Lorbeerblätter
1 Knoblauchzehe(n)
1 TL Senf
2 cm Ingwerwurzel, daumendick)
Butterschmalz
Salz und Pfeffer, aus der Mühle

Nährwerte pro Portion

kcal
649
Eiweiß
35,30 g
Fett
47,34 g
Kohlenhydr.
16,62 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 40 Minuten Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden 45 Minuten Gesamtzeit ca. 3 Stunden 25 Minuten
Schwarte nicht einschneiden, das kommt später. Ofen auf 130 Grad Ober- und Unterhitz) vorheizen. In einen Bräter einen Löffelstich Butterschmalz erhitzen und die Schweineschulter auf allen Fleischseiten anbraten, aber nicht die Schwarte! Fleisch entnehmen, Brühe in den Bräter gießen und heiß werden lassen. Dann die Schweineschulter mit der Schwartenseite nach unten in den Bräter mit der Brühe legen und 1 Stunde lang in den Ofen schieben. Die Schwarte wird auf diese Weise weich gekocht und garantiert für später eine schöne Kruste.

Ca. 10 min vor Ende dieser ersten Garzeit Gemüse in Butterschmalz heiß anbraten. Es sollen durchaus dunkelbraune Rückstände auf dem Topfboden zurück bleiben.
Wenn die Stunde um ist, Bräter aus dem Ofen holen. Ofentemperatur auf 160 Grad Ober- und Unterhitze erhöhen. Schwein entnehmen, angeröstetes Gemüse in den Bräter geben.
Jetzt die Schwarte nicht zu tief einschneiden, nach Belieben in Rauten oder Quadrate. Den Braten salzen und pfeffern, insbesondere die Schwarte. Schwein wieder in den Bräter auf das Gemüse legen, diesmal mit der Schwarte nach oben. Weitere 1 1/2 Stunden in den Ofen schieben.

Etwa 10 min vor Ende dieser Garzeit in dem Topf, in dem vorher das Gemüse angeröstet wurde, etwas Butterschmalz erhitzen und Puderzucker darin karamellisieren. Tomatenmark zugeben und mit süßlichem Rotwein ablöschen. Rest der Gemüsebrühe und, wer mag, einen Schuss Bier zugeben und ca. 10 min einkochen lassen.

Nach den 1 1/2 Stunden Bräter aus dem Ofen holen. Ofentemperatur auf 220 Grad (Grill mit Umluft) erhöhen.
Den Bratensaft durch ein Sieb in den Topf mit der Soßenbasis gießen. Das Gemüse wird nicht mehr gebraucht.
Braten wieder in den leeren Bräter legen mit der Schwarte nach oben und ca. 15 Minuten backen, auf der untersten oder vorletzen Schiene, damit nichts anbrennt. Wichtig ist vor allem die Oberhitze. Jetzt wird die Kruste schön kross.

In der Zwischenzeit zum Bratensaft die Lorbeerblätter, mit dem Messer zerdrückte Knoblauchzehe, den in grobe Scheiben geschnittenen Ingwer und den Senf geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Belieben einkochen lassen, ca. 10 Minuten reichen in der Regel, abschmecken. Nach Belieben noch mit etwas Speisestärke binden. Die fertige Soße abseihen.

Klassische Beilage sind Kartoffel- oder Semmelknödel, die man während der langen Garzeit für den Schweinebraten gut nebenher zubereiten kann.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

AlexisCorner1234

Super Rezept! Vielen Dank!

10.11.2019 19:07
Antworten
hugo525

Wirklich super saftiges Fleisch und tolle Kruste!Das erste Mal, dass mir ein Schweinebraten so gut gelungen ist! Bis auf ein paar kleine Abweichungen...keine Möhren mehr im Haus,dafür Tomaten.Den Braten auch ordentlich mit Senf bestrichen vor dem Salzen und Pfeffern.Die Soße lediglich mit Brühe eingekocht,kein Alkohol mehr im Haus.Und etwas länger im Ofen gelassen... Alle Esser waren begeistert und ich auch! 5 Sterne!Super Rezept!

13.10.2019 15:00
Antworten
AlexisCorner1234

Sehr lecker!!! Kruste war super. Mich haben nur die Angaben über die Brühe verwirrt, zuerst heißt es, die Berührt zum Fleisch hinzufügen und in den Ofen damit. Und später heißt es, den Rest der Brühe… Welchen Rest? Aber sonst alles gut. 5 ⭐️

06.10.2019 17:47
Antworten
StefanVIII

Ja, Du hast recht. Da habe ich ungenau formuliert. Ich nehme zum Schwarte weich kochen immer nur so viel, dass die Schwarte vollständig in der Brühe liegt, so dass der "Pegel" bis zum Ansatz des Muskelfleisches reicht. Wenn was übrig bleibt, wird der Rest später zur Soße gegeben. Aber das ist Doktorarbeit :-). Wenn Du gleich die ganze Brühe rein gibst, wird der Braten dadurch nicht schlechter. Der eine machts so, der andere so.

08.10.2019 07:22
Antworten
VickyGabriel

Erpfting hat Recht, so eine Sauce habe ich auch noch nie zu einem Schweinebraten gehabt. Deshalb fünf Sterne. Ich mag neue Ideen, und diese hier ist absolut köstlich! Außerdem ist dies das erste Rezept, mit dem ich die Kruste immer sicher knusprig bekomme. Vielen Dank fürs Einstellen!

15.09.2019 18:57
Antworten
Erpfting

Die kruste war ganz gut aber die Soße kaum zu genießen. hatte nix mit einer Schweinebratensoße zu tun sorry

30.06.2013 18:28
Antworten
Gamesetter

Vielen Dank! Habe das Rezept gestern entdeckt und gleich ausprobiert. Und siehe da, nach Jahren der Versuche habe ich einen Schweinebraten hinbekommen, der so schmeckt, wie Omi ihn gemacht hat. Das Fleisch war saftig und zart, die Kruste kross und lecker, die Soße ein Traum! Habe den Braten mit selbstgemachten Kartoffelknödeln und Kopfsalat serviert und muss sagen: Der Aufwand lohnt sich - die Familie war völlig begeistert und hat soviel gegessen, dass sogar der Nachtisch stehen geblieben ist!

01.05.2012 11:06
Antworten
StefanVIII

Hi! Oje, schon am 1.5. gepostet. Ich hab gar nicht damit gerechnet, dass bei so vielen Schweinebraten-Rezepten jemand nach meinem kocht :-))) Freut mich umso mehr, dass ich Dir nach Jahren der Fehlversuche aus dem Schweinebraten-Dilemma helfen konnte und dass es so gut gelungen ist. Werd mich wohl jetzt auch mal wieder dran machen, damit ich auch Fotos einstellen kann :-) Danke für Deine lobenden Worte! Gruß Stefan

01.08.2012 18:33
Antworten
StefanVIII

Ich sehe, dass ich noch was im ersten Absatz vergessen habe - sorry: Es sind etwa 750 - 800 ml Brühe, die man benötigt, um die Schwarte weichzukochen. Der Rest der Brühe (ca. 1 l) wird ja später für die Soße benötigt.

06.04.2012 17:10
Antworten
travis-b

Brauch ich dann insgesamt ca 1,8 l Brühe? Lg

12.05.2019 07:08
Antworten