Süßkartoffelstampf mit Limone und Gewürzaromen


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aromatische Beilage zum Beispiel zu Geflügel, Fleisch oder Fisch

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10 Min. simpel 22.02.2012



Zutaten

für
800 g Süßkartoffel(n), frische
1 TL Salz, für das Kochwasser
1 Sternanis, ganz
1 TL Bockshornklee, ganz
1 Stück(e) Ingwer, frisch, ca. haselnussgroß, grob gewürfelt
1 Limone(n), den Saft davon
1 Msp. Cayennepfeffer
1 Prise(n) Meersalz
100 g Butter
½ Bund Petersilie, glatte, mittelfein gehackt
n. B. Muskat, oder Tonkabohne, frisch gerieben

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 10 Minuten Koch-/Backzeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Zunächst werden die Süßkartoffeln geschält und in grobe Würfel geschnitten und im leicht gesalzenen Kochwasser aufgesetzt. Den Sternanis, die Bockshornkleesaat und den Ingwer gleich von Anfang an in einem Tee-Ei oder in einem zugebundenen Einmal-Teefilter mit ins Kochwasser geben. So lassen sich die Gewürze später leicht entfernen. Kurz aufkochen lassen, die Hitze auf 1/3 reduzieren und ca. 10 - 15 Minuten köcheln lassen. Ab und zu überprüfen, damit die Süßkartoffeln nicht zu weich werden. Sie sollen die gleiche Festigkeit wie "normale Salzkartoffeln" haben. Die Kräuter entfernen, die Süßkartoffeln abgießen und zurück in den Topf geben.

Jetzt die Butter und den ausgepressten Limonensaft hinzugeben und alles mit dem Stampfer bearbeiten. Je nachdem wie stückig oder fein man "seinen" Stampf mag, muss man entweder nur kurz oder eben länger und intensiv stampfen. Ich persönlich mag es gern recht stückig.

Jetzt noch die Petersilie, die Prise Salz und den Cayennepfeffer unterheben. Viele verwenden nur die Blätter der Petersilie. Ich benutze auch die Stängel, die ich in feine Ringe schneide und mit unterhebe. Ich schneide lediglich den untersten Teil der Stängel weg, mit dem sie im Wasser zum Frischhalten gestanden haben. Durch die Stängel wird alles noch etwas 'knackiger'.

Nach dem Anrichten auf dem Teller reibe ich immer noch einen Hauch Muskat über den Stampf.

Neulich schenkte mir jemand eine Tonka-Bohne, die ein tolles vanillig-zimtiges Aroma hat. Habe ich auch ausprobiert: Schmeckt ebenfalls riesig und riecht darüber hinaus auch fantastisch. Die Tonka-Bohne aber wirklich SPARSAM verwenden, falls man es einmal ausprobieren möchte.

Der Stampf ist eine tolle Beilage zu gebratenem oder gegrilltem Fisch, Fleisch oder Geflügel.

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Dankeschön Fiefhusener, Dein Stampf hat alle begeistert. Ich koche ja nicht wirklich gut, aber dafür gerne – mit Deinem Rezept wird es jedoch weltklasse! Tonka-Bohne habe ich nicht erstehen können, jedoch als Ersatz eine Tonka-Paste erworben. Jedenfalls genügte ein Haselnus großes Stück davon, um dem Stampf ein betörenden Duft und ein unvergessliches Aroma zu geben. Den Limonensaft habe ich durch Abrieb von der selbigen verstärkt (viel hilft viel). Als „dazu“ gab es den karibischen Schweinebraten mit Mango von FADI (hier von Chefkoch.de) und passte sensationell. Diesen Haptgang nebst Beilage haben wir uns in Vorbereitung eines Urlaubes in der Karibik ausgesucht und einer der Gäste sagte: „...wenn man beim Süßkartoffelsampf die Augen schließt, dann schmeckt man die Sonne.“ Dem kann ich nur noch hinzufügen – 5 Sterne.

16.03.2021 23:09
Antworten
Operndiva

Sehr lecker. Hatte weder Klee noch Sternanis. Nur normalen Anis. Hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan. Habe es bereits auch ohne Butter gekocht. Aber mit schmeckt es doch besser😋. Wird es auf alle Fälle wieder geben. Danke für das tolle Rezept😊

11.05.2019 12:50
Antworten
t.hoppe

Megalecker,wir hatten Lammlachse mit Bärlauchpesto überbacken dazu. Bockshornklee hatte ich nicht,ich glaube, das hat dem Geschmack nicht geschadet.Auf jeden Fall 5*

06.05.2019 21:56
Antworten
Fiefhusener

Dankeschön!! Liebe Grüße aus Fiefhusen

06.05.2019 22:01
Antworten
Fiefhusener

Moin Seuten! Dor bün ick bannich vergnögt, wat di dat so komod smecken deiht. Un wenn een mol an nölen is, sech em mann: „Klei mi anne Feut! Dat is good Eeten un de fiene Herr schall mol leever in Dörps-Krooch freeten!“ Un Du höögs di een! Hol Di fuchtich Deern!

11.03.2019 16:53
Antworten
kochbub

Ich wollte dieses Pü schon lange mal kochen. Es ist sehr schmackhaft und hat ab jetzt einen festen Platz in meinem Rezeptbuch ! Danke dafür

15.11.2013 12:27
Antworten
Backmouse

Ein herzliches Hallo nach Fiefhusen, bei mir gab es heute wieder Dein Süßkartoffelpürree. Ich habe diesmal gleich die doppelte Menge gekocht und ca. die Hälfte vom Ingwer püriert, statt Butter habe ich Rapsöl genommen (gesünder?). Ich habe keinen Unterschied geschmeckt. Es war genau wie schon beim ersten Mal mega-lecker!! Und bei dem Gericht besteht absolute Suchtgefahr… Als Beilage gab es Zucchini- und Möhrenstreifen. Liebe Grüße Backmouse

12.06.2012 13:26
Antworten
Fiefhusener

Vielen Dank für Dein tolles Rezeptfoto! LG aus Fiefhusen

10.07.2012 12:45
Antworten
Backmouse

Hallo, dieses Süßkartoffelpürree könnte von einem 5*Koch stammen. Ich habe nur den Sternanis weggelassen (mag ich nicht) und die Süßkartoffel gleich mit dem gewürzten Wasser (350 ml) püriert. Das ungewöhnliche Gewürzaroma war ganz nach meinem Geschmack. Als I-Tüpfelchen habe ich auf das Pürree etwas Tonkabohne gerieben (tolle Idee!!) und als Beilage gab es Zucchininudeln. Das war ja sowas von mega-lecker! Ich hätte dafür gerne noch mehr als 5***** gegeben. Danke für dieses tolle Rezept!!! Ein Foto davon habe ich hochgeladen. Liebe Grüße Backmouse

31.05.2012 16:41
Antworten
Fiefhusener

Vielen Dank für Deinen Kommentar!!!! Das freut einen Koch doch auch einmal. Ich bin schon ganz gespannt auf Dein Foto! LG aus Fiefhusen

31.05.2012 21:00
Antworten