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Mashkhurda

usbekische Suppe mit Mungbohnen - orientalisch raffinierte Variation von Chili con Carne

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30 Min. normal 04.01.2012



Zutaten

für
1 ½ Liter Fleischbrühe
400 g Lammfleisch, mager
100 g Fett, Kurdjuk (Schafsschwanzfett) alternativ Pflanzenöl
20 ml Pflanzenöl
2 Zwiebel(n)
1 große Karotte(n)
1 kleiner Rettich(e), (Repa)
150 g Bohnen, (Mungobohnen, usbekisch Mash)
50 g Bohnen, (Augenbohnen)
150 g Reis, bevorzugt rosa usbekischer Reis, alternativ Patna
1 EL Tomate(n), getrocknete
1 EL Paprikapulver
3 cm Ingwer, frisch
½ TL Koriander, getrocknete Samen
2 Sternanis
2 Chilischote(n)
1 TL Pfeffer, schwarz, zerstoßen
1 Zitrone(n)
1 EL Zucker
Salz
1 Bund Koriander
200 g Joghurt, türkisch

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 2 Stunden Koch-/Backzeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 3 Stunden 30 Minuten
Die getrockneten Mung- und Augenbohnen zwei Stunden in kaltem Wasser einweichen.

Das Lammfleisch und den Kurdjuk in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Die Zwiebeln, die Karotte und den Rettich etwa in der gleichen Größe würfeln.

Zunächst das Lammfleisch mit dem Schafsfett circa zehn Minuten in etwas Pflanzenöl anbraten. Danach die Zwiebel zugeben und weiterbraten bis sie beginnt glasig zu werden. Nun den Ingwer, die getrockneten Tomaten, das Paprika- und das Korianderpulver und den Pfeffer zugeben und mit etwas Brühe aufgießen, damit die Gewürze nicht bitter werden. Zugedeckt etwa zehn Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Danach den Rest der Brühe, die Karotten, den Rettich, die Bohnen, zwei Sternanis und zwei Chilischoten zugeben und etwa dreißig Minuten zugedeckt kochen lassen. Sobald die ersten Mungobohnen aufzuplatzen beginnen, den Reis, einige Zitronenscheiben und den gehackten Koriander in den Topf geben und solange kochen, bis der Reis (nach etwa zehn bis fünfzehn Minuten) weich geworden ist. Die Chilischoten und den Sternanis entfernen und mit Zucker, Salz sowie dem Saft der verbliebenen Zitrone abschmecken.

Zum Servieren zu jedem Teller Suppe noch einen Esslöffel Joghurt (Qatig) geben.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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gyps_ruepelli

Ich habe Sternanis genommen - und da auch nur zwei, drei Arme von einem Stern. Alles andere wäre mir zu viel gewesen, aber ich empfinde Anis grundsätzlich schnell als zu penetrant.

15.08.2015 11:55
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hefide

Hallo, vielen Dank für das Ausprobieren. Hast du Anispulver genommen oder ganzen Sternanis? Bei Sternanis ist es mit nicht zu penetrant geworden. Es ist ja eine ganze Menge Flüssigkeit und der Anis kocht nicht allzu lange mit. Liebe Grüße Helmut

25.07.2015 17:08
Antworten
gyps_ruepelli

Ein sehr schönes Rezept, das ich leicht abgewandelt habe: Ich habe in Ermangelung von Lamm Rindfleisch genommen und die Menge an Sternanis deutlich reduziert. Würde man sich da an die im Rezept vorgegebene Menge halten, wäre mir das deutlich zu penetrant.

25.07.2015 10:06
Antworten
Lorikoko

Die Bohnen und der Reis. Könnte es daran liegen, dass ich Vollkornreis verwendet habe? Liebe Grüße zurück, Lori

03.02.2013 16:36
Antworten
hefide

freut mich, daß es dir geschmeckt hat. Was ist denn nicht weich geworden, daß es es so lange gedauert hat? Liebe Grüße Helmut

01.02.2013 04:21
Antworten
Lorikoko

Sehr lecker und würzig! Habe es aber viel länger kochen müssen als dort steht...

31.01.2013 21:39
Antworten
hefide

Der Koriandergeschmack ist natürlich intensiver, wenn du erst kurz zum Schluß dazu gibst. Ich streue meistens auch noch etwas darauf. Probier es einfach aus. Schmeckt mit diesem Rezept besser als in den meisten Tashkenter Restaurants. Ist ursprünglich auch vom berühmtesten Koch des Landes.

12.12.2012 08:06
Antworten
Dorry

Das klingt ausgesprochen interessant! Aber kochst Du wirklich das gehackte Koriandergruen 15 Minuten mit? Dann ist der Geschmack doch ganz sicher weg, oder? Gruss Dorry

12.12.2012 07:27
Antworten
CFG93

Tolle Gewürzkombination. Danke für das tolle Rezept.

19.02.2012 11:35
Antworten