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Hirschragout auf rheinische Art

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20 Min. normal 29.11.2011



Zutaten

für
800 g Hirschfleisch, aus der Keule
2 Zwiebel(n), fein gewürfelt
2 EL Butterschmalz
2 EL Rapsöl
2 Lebkuchen, (Aachener Kräuterprinten), fein gemahlen
100 ml Portwein
400 ml Rotwein, trockener
400 ml Wildfond
6 Wacholderbeere(n), zerdrückt
4 Körner Piment, grob zerstoßen
3 Nelke(n)
1 Lorbeerblatt
½ Vanilleschote(n)
1 TL Thymian
etwas Salz
etwas Pfeffer, schwarzer, frisch gemahlen
n. B. Sahne, frische

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Koch-/Backzeit ca. 50 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 10 Minuten
Hirschfleisch parieren und in Streifen schneiden, Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Vanilleschote auskratzen, Wacholderbeeren andrücken, Piment grob zerstoßen, Lorbeerblatt, Nelken, Piment und Wacholderbeeren in ein Teesieb geben.

1 EL Öl und 1 EL Schmalz in einem Bräter erhitzen, Fleisch in 2 Portionen anbraten, herausnehmen, restliches Öl/Schmalz erhitzen und die Zwiebel darin leicht anbraten. Fleisch wieder zugeben, Vanillemark und Vanilleschote hinzugeben und kurz gemeinsam braten, etwas salzen und pfeffern, mit Portwein ablöschen und eindampfen lassen, Teesieb mit Gewürzen zugeben und mit Rotwein angießen, etwas einköcheln lassen und den Wildfond und die gemahlenen Printen zugeben. Rund 30 Minuten schmoren lassen, Thymian zugeben, gegebenenfalls noch etwas Fond angießen und weitere 15 - 20 Minuten schmoren lassen. Vanilleschote und Gewürzsieb entfernen und nach Belieben mit etwas Sahne verfeinern. Die Sauce muss nicht angedickt werden.

Als Beilagen bieten sich Semmelknödel, Kartoffelklöße, Kartoffelkrapfen oder Spätzle/Nussspätzle an. Als Gemüsebeilage Rotkraut, geschmorter Wirsing, Rosenkohlblättchen oder Schwarzwurzeln.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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m_michael

Was kann ich statt Aachener Kräuterprinten nehmen? LG Mike

26.12.2018 19:38
Antworten
Mieze185

Super! Da ich aber momentan stille habe ich eine Frage: kann man den Rotwein auch durch Kinderpunsch o.Ä. Ersetzen?

14.12.2018 18:34
Antworten
Chefkoch_Amelie

Hallo Mieze185, ich würde Traubensaft nehmen. Liebe Grüße Amelie (Chefkoch.de / Team Rezeptbearbeitung)

14.12.2018 19:09
Antworten
Heumarie

Wir waren begeistert. Wird es bei uns zu Weihnachten wieder geben.waren keine Änderungen nötig Liebe Grüße Heike

02.12.2018 08:22
Antworten
Flaviaaa

Dieses Rezept gehört absolut zu meinen Lieblingsgerichten für besondere Anlässe! Schmeckt auch ohne Wildfond, dafür etwas mehr der Gewürze und die Flüssigkeit mit Wasser und mehr Portwein ausgeglichen.

13.04.2018 14:44
Antworten
miss_elli66

Hallo und Servus! 5* für das Hirschragout! Bei mir gab es Kohlsprossen, Prinzesskartoffeln und Preiselbeeren dazu. Meine 10 Gäste waren begeistert! Vielen dank für das Rezept und liebe Grüße Elvira

21.10.2014 13:08
Antworten
Viniferia

Hallo zusammen, Bernd, die Schmorzeit istwie immer als ca. Zeit zu sehen, alter des Tieres, anbratverfahren, der Herd. aber das wissen wir beide ja. Über das große Lob im allgemeine freu ich mich natürlich. habt ihr zufällig auch Bilder gemacht. Da würde ich mich auch drüber freuen. Danke für eure positiven Kritiken, wir mögen das auch immer noc hsehr gerne. LG Vini

30.12.2013 15:13
Antworten
nawroth69

Was ist das denn bitte für ein Hammer Rezept? Selten so was Leckeres zu Weihnachten gegessen. Auch alle unsere Gäste waren begeistert. Vielen Dank für dieses sensationelle Essen...

30.12.2013 14:23
Antworten
Makeba

Ich habe das Rezept heute ausprobiert und kann es sehr empfehlen. Allerdings habe ich die Rotweinmenge deutlich reduziert, weil Kinder mitgegessen haben und die den Weingeschmack ja nicht so mögen. Auf die doppelte Mengt des Rezeptes habe ich nur 200ml Wein gegeben. Die Vanille gibt wirklich eine besondere Note. Als Beilagen gab es bei uns selbstgemacchte Spätzle, Rotkohl und mit Preiselbeeren gefüllte Birnen.

16.12.2012 23:39
Antworten
Gelöschter Nutzer

Hej - erstaunlich, dass dieses Rezept noch nicht kommentiert wurde. Das passt rundherum und ist wirklich lecker. Nur die Zubereitungszeiten sind meines Erachtens recht knapp bemessen. Etwas länger schmoren tut dem Gericht gut. Ansonsten habe ich nichts verändert, nur kurz vor Schluss noch ein großzügiges Löffelchen Preiselbeeren zugegeben. Das macht das Ragout ein wenig fruchtiger. Auf die Idee mit der Vanille wäre ich von allein niemals gekommen. Aber das ist genau das Tüpfelchen auf dem "I". Gruß Bernd

09.12.2012 18:09
Antworten