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Reginas Lebkuchen

Rezept nach Grandma, reicht für ca. 50 Stück

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30 Min. normal 26.11.2011



Zutaten

für
250 g Honig
250 g Zucker
150 g Butter
200 g Weizenmehl
200 g Roggenmehl
1 EL Kakaopulver, ungesüßt
100 g Mandel(n), gehackt
100 g Rosinen, gehackt
1 EL Kakaopulver
12 g Lebkuchengewürz (s. dazu das Rezept meinem Kochbuch)
1 Prise(n) Salz
1 TL Zitronenschale, unbehandelt, abgerieben
6 g Pottasche
2 EL Wasser

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 30 Tage Koch-/Backzeit ca. 15 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Tage 45 Minuten
Den Honig zusammen mit dem Zucker und der Butter in einen Topf langsam solange erhitzen, bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat.

In ein Glas Wasser und Pottasche geben und gut verrühren. Die Pottasche muss sich komplett aufgelöst haben.

Alle anderen Zutaten in eine große Schüssel geben (das Lebkuchengewürz mache ich stets selber) und kurz miteinander vermengen. Die noch warme Honig-Zuckermischung hinein geben und nun auf niedrigster Stufe langsam so lange kneten lassen. bis alle Zutaten sich gut vermischt haben. Nun die aufgelöste Pottasche hinzu geben und ca. 3-4 Minuten weiter kneten lassen, bis der Teig anfängt zu glänzen.
Hinweis: Nicht erschrecken, der Teig ist sehr weich - bitte kein Mehl hinein geben. Er wird fester, sobald er abgekühlt ist. Dies merkt man während des Rührens. Den Teig somit nie länger stehen lassen, sonst wird er zu hart.
Den Teig in eine mit Frischhaltefolie ausgekleidete Schüssel geben und damit auch abdecken. Einen Teller darauf geben und die Schüssel nun entweder in den Keller oder an einen anderen kühlen Ort stellen. Nun mindestens 1 Woche ruhen lassen, am besten wäre aber 1 Monat und mehr.

Nach dieser Zeit den Teig nehmen und nochmals kurz durchkneten. Er sollte jetzt nicht mehr klebrig sein - sollte er doch kleben, etwas Mehl beim Ausrollen dazu geben. Den Teig nun ca. 5-10 mm dick ausrollen und nach Belieben Lebkuchen ausstechen. Die ausgestochenen Lebkuchen auf mehrere Bleche verteilen, welche entweder gut eingefettet oder mit Backpapier ausgelegt wurden, und nach Wahl mit einer Ei-Milchmischung bepinseln.

Nun entweder 1 Blech im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 180°C Ober-/Unterhitze gute 12 Minuten backen oder 3 Bleche gleichzeitig bei 160°C Umluft gute 15 Minuten backen. Je nach Dicke der Lebkuchen evtl. 5 Minuten länger backen. Dabei alle 5 Minuten die Bleche verschieben, damit jedes Blech einmal von oben die meiste Hitze abbekommt. Die Lebkuchen auskühlen lassen und erst dann vom Blech lösen. Nun nach Belieben verzieren.

Tipp: Anstatt Honig kann man auch sehr gut Karamellsirup verwenden.

Nach dem Backen werden die Lebkuchen erst einmal hart. Am besten direkt in eine Dose geben und 1-2 Wochen lagern, dann werden sie nach und nach weich. Man kann sie auch lange im Voraus backen und dann gut verschlossen kühl und trocken lagern. Bei mir halten sie gute 2 Monate und werden von Woche zu Woche besser im Geschmack.

Das ist ein sehr altes Rezept meiner Großmutter. Sie machte es, lange bevor Weihnachten überhaupt war, meist in der 4 bis 6-fachen Menge nur mit reiner Muskelkraft. Diese Menge reicht für gut 50 Stück. Ich mache meist die doppelte Menge, weil man zwischendurch immer mal was zum Backen wegnehmen kann. Der Teig sollte mindestens 1 Monat lang ruhen, damit er komplett durchziehen kann und die Pottasche den Teig entsprechend lockern kann. Meine Großmutter machte den Teig stets im August und stellte ihn gut abgedeckt in den kühlen Keller. Eine Lagerung von 1 Woche reicht aber auch, aber man schmeckt den Unterschied und er geht auch besser auf, wenn er länger lagert.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Goerti

Hallo, der Teig war zwar zuerst bockelhart, aber wenn man ihn etwas knetet, lässt er sich wunderbar verarbeiten. Vor dem Backen habe ich die Lebkuchen mit Milch bestrichen und eine halbe Mandel reingedrückt. So hat insgesamt alles bestens geklappt und die Lebkuchen schmecken sehr würzig. Der Teig war bei mir etwa 5 Wochen im Keller! Inzwischen sind die Lebkuchen auch weich geworden, wobei, ganz hart waren sie vorher auch nicht. Tolles Rezept! Grüße Goerti

29.12.2013 13:43
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Goerti

Hallo, ich habe mir das Rezept schon vor einiger Zeit gespeichert. Heute habe ich endlich den Teig zubereitet. Alles laut Rezept, nur die Rosinen brauche ich nicht. Es hat alles einwandfrei geklappt. Jetzt macht mich die Zucker-Honig Menge etwas nervös. So viel! Mehr als Mehl! Da bin ich mal gespannt! Grüße Goerti

07.11.2013 10:10
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