Persischer Juwelenreis


Rezept speichern  Speichern

Djawaher Polo

Durchschnittliche Bewertung: 4.6
 (41 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

30 Min. normal 07.11.2011



Zutaten

für
500 g Basmati
2 Karotte(n)
1 große Zwiebel(n)
½ Tasse Butter, geschmolzene
80 g Mandel(n), gestiftelte
80 g Pistazien, gestiftelte
1 EL Naturjoghurt
½ TL Zimt, gemahlen
½ TL Kreuzkümmel, gemahlen
¼ TL Kardamom, gemahlen
100 g Berberitzen (getrocknete Beeren)
3 TL Zucker
1 Prise(n) Safranfäden
etwas Salz
etwas Pfeffer

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde 30 Minuten
Reis waschen und 2 h in Salzwasser einweichen. Safran im Mörser zerreiben und in warmem Wasser lösen. Karotten schälen und stifteln. Zwiebel fein würfeln und mit Karotten in Öl andünsten. Berberitzen-Beeren waschen, ca. 15 Minuten einweichen, dann abtropfen lassen.
Großzügig bemessene Menge Wasser zum Kochen bringen, nacheinander Salz und Naturjoghurt zugeben. Reis hinzugeben und sprudelnd halbgar kochen, also bissfest („al dente“). Dies benötigt etwa 5-6 Minuten. Reis mit Wasser in Sieb abgießen.

Topfboden gleichmäßig dünn mit Butter bedecken. Dann schichtweise Reis, Karotten-Zwiebel-Mischung, Gewürze (Zimt, Cumin, Kardamom) zugeben, am besten kegelförmig aufbauend. Safranwasser und restliche Butter auf den Kegel träufeln. Topf verschließen, dabei Deckel mit Küchentuch umwickeln, um dampfige Atmosphäre im Topf entstehen zu lassen und zu verhindern, dass Kondenswasser zurück in den Reis tropft. Bei kleiner Hitze eine halbe bis 1 Stunde dämpfen. Am Schluss sollte die Kruste am Topfboden goldbraun sein (nicht anbrennen lassen!). Sie ist eine besondere Delikatesse.

Während des Reisdünstens Mandelstifte unter Rühren anrösten, Pistazienstifte ebenfalls. Berberitzen-Beeren in etwas Fett und Zucker kurz erhitzen (Vorsicht, nicht schwarz werden lassen).
Mandeln, Pistazien und Berberitzen vor dem Servieren auf den Reis geben.
Das Ganze ist ein Feuerwerk von Farben, Gerüchen und Geschmacksrichtungen, mit weicher und knuspriger Textur, und zudem noch sehr gesund.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

Student3

Ich habe den Reis heute auch gemacht. Leider ist der Reis sehr klebrig gewesen.. hätte ich mehr Wasser beim Kochen nehmen sollen oder beim Schichten Öl? Ansonsten aber super lecker:)

12.09.2018 13:01
Antworten
friaufeck

Welchen Reis hast du verwendet? Parboiled wäre z.B. ein No-go! Und manch chinesischer Reis ist absichtlich 'sticky' und sollte daher hier im Rezept nicht verwendet werden. Why don't you give it another try? LG, ecki ^._.^

12.09.2018 20:28
Antworten
Claus1966

Die korrekte Antwort wäre wohl, einen Basati-Reis zu verwenden. Am besten beim Perser kaufen (und beraten lassen) und nicht zu sehr auf den Preis schauen. Den Reis zuvor einige Zeit in kaltes Wasser einlegen und (ggf mehrmals) gut waschen um überflüssige Stärke loszuwerden.

05.04.2020 14:19
Antworten
friaufeck

Basmati-Reis geht sehr gut. Stimme Claus1966 zu.

07.04.2020 19:23
Antworten
friaufeck

Gibt es ein größeres Kompliment? Vielen Dank, SN2, OFT-SN ist dann wohl angesagt. :-)

30.04.2018 07:33
Antworten
pink_kristina

Hallo und vielen Dank für dieses wunderbare Rezept - inzwischen habe ich es dreimal nachgekocht. Der Geschmack und das Aussehen ist fantantisch! Allerdings brauche ich Nachhilfe bei der Kruste: beim erstenmal ist es wirklich perfekt geworden - der Reis hatte eine zusammenhängende, goldbraune Kruste und war suuuper lecker. Beim zweiten- und drittenmal war die Kruste nicht zusammenhängend, sondern am Topfboden waren die Reiskörner zwar goldbraun, aber nicht zusammenhängend wie eine Kruste, sondern lose und einzeln und einfach nur hart geworden - irgendwas habe ich wohl falsch gemacht. Aber was? Wär schön, wenn mir da noch jemand auf die Sprünge helfen könnte, Danke!

17.11.2012 09:34
Antworten
rainbowx

Hallo friaufeck, vielen Dank für dieses tolle Rezept! Zum Ausprobieren habe ich die Hälfte des Topfbodens mit Kartoffeln ausgelegt, so erhält man Tahdig. Zu dem Reis habe ich Rinderhackbällchen gereicht. Der Geruch und der Geschmack waren genial, das werde ich sicher noch oft machen :) Viele Grüße, rainbowx :)

11.11.2012 14:31
Antworten
friaufeck

Hallo rainbowx, zunächst ein herzliches Willkommen Dir als neuem CK-User! Selbstverständlich freut mich sehr, dass Du gleich zu Beginn dieses leckere Rezept bewertet hast, und dann auch noch so großartig. Besten Dank dafür! Und dass Du einen Tahdig (tah-dig, (ته دیگ) = Boden des Topfes) gemacht hast, lässt vermuten, dass Du gar kein 'Absoluter Anfänger' mehr bist, trotz Deiner so lautenden bescheidenen Angabe auf Deiner Profilseite. Immerhin wird im Iran an der Güte des Tah-dig wird das Können eines Koches/einer Köchin beurteilt wird. Dir wünsche ich ein facettenreiches Stöbern in der CK-Datenbank, ähnlich bunt und sonnenbestrahlt wie bei einem Regenbogen. ;-} LG, ecki

11.11.2012 20:42
Antworten
friaufeck

vielen Dank für Dein 'leckeres' Bild. Die Kartoffelscheiben machen weiteren Appetit. VG an Alle, eck

24.12.2012 11:14
Antworten
kleenesschokimonster

Hallo friaufeck, zunächst einmal vielen vielen Dank für dieses Rezept!!! Genau so gab es den Reis immer bei einer Freundin von mir, sie konnte mir leider nicht sagen, wie diese Beeren heißen, nun weiß ich es endlich -> Berberitze :) Der Reis ist eine klasse Abwechslung, besonders, da ich "normalen" Reis eher nicht so klasse finde. Dieser Reis schmeckt auch sehr erfrischend! Meine Freundin hat ihn immer mit Hühnchenfleisch und einer Art Spinattorte (?) serviert, super klasse!! Von jetzt an kann ich den Reis endlich nachkochen, geschmacklich vergebe ich auch volle 5*!!! LG kleenesschokimonster

24.01.2012 18:48
Antworten