Müslibrötchen oder Müslibrot wie vom Bäcker


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mit getrockneten Früchten, Nüssen, Cerealien, vielseitig wandelbar

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30 Min. simpel 30.10.2011 3231 kcal



Zutaten

für
300 g Weizenmehl, (Vollkorn-)
200 g Weizenmehl (Type 550)
10 g Salz
10 g Hefe, frische
20 g Honig
350 g Wasser
200 g Trockenfrüchte
80 g Haferflocken
50 g Nüsse
Mehl für die Arbeitsfläche
etwas Wasser zum Bepinseln

Nährwerte pro Portion

kcal
3231
Eiweiß
75,37 g
Fett
47,89 g
Kohlenhydr.
614,60 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 2 Stunden Koch-/Backzeit ca. 25 Minuten Gesamtzeit ca. 2 Stunden 55 Minuten
Die getrockneten Früchte grob klein schneiden. Es eignen sich alle Früchte, ich mag besonders Aprikosen, Zwetschgen, Rosinen, Äpfel. Die Nüsse klein hacken, hier sind Haselnüsse, Cashewnüsse, Mandeln, Pekannüsse, Walnüsse meine Favoriten.

Aus den übrigen Zutaten einen geschmeidigen Teig herstellen. Mindestens 5 Minuten kneten. Kurz vor Ende der Knetzeit die Früchte und Nüsse dazugeben. Der Teig ist anfangs recht dünn und klebrig, wenn er genug geknetet ist, wird er schön elastisch. Den Teig nun abgedeckt und warm 1 Stunde oder im Kühlschrank 6 Stunden gehen lassen.

Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und für große Brote in 2 Teile, für kleine in 4 Teile, für Brötchen in 12 Teile teilen und 5 Minuten ruhen lassen. Nun längliche Brote bzw. Brötchen formen. Mit etwas Wasser benetzen und in den Haferflocken wälzen. Die Brote nun 1 Stunde, Brötchen eine 3/4 Stunde gehen lassen.

Den Ofen auf 250°C vorheizen. Brote nach Belieben einschneiden. In den Ofen geben, die Temperatur auf 220°C reduzieren, gut schwaden. Große Brote brauchen 25 Minuten, kleine 15 Minuten, Brötchen 10 - 12 Minuten.

Dazu braucht man eigentlich keinen Aufstrich, sie sind süß und kernig mit Biss. Marmelade, Honig oder Butter schmecken natürlich trotzdem super dazu.

Abwandlungen: Man kann natürlich ein reines Rosinenbrot oder Aprikosenbrot daraus machen. Die Mehlsorten können ebenfalls variiert werden. Wer kein Vollkorn mag, probiert es mit 1050er oder nur mit 550er. Anstelle der Haferflocken schmecken auch Mohn oder Sonnenblumenkerne.

Ich liebe dieses Brot, weil es klasse für den süßen, aber nicht zuckrigen Start in den Tag, und unheimlich wandelbar ist.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Koch_MGG

sehr lecker! Da ich kein normales Vollkornmehl bekommen habe - Corona sei Dank- habe ich mich an Buchweizenmehl gewagt. Habe nur die halbe Portion gemacht zum Testen und die kleinere Mehlmenge Buchweizenmehl genommen. Es wurde sehr lecker! Ich empfinde es mit den ganzen Geh-Zeiten zwar etwas aufwendig, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Werde ich sicher nochmal machen und dann gleich eine größere Menge uns einfrieren.

03.05.2020 21:57
Antworten
Atis_Testküche

Habe den Teig nach Anweisung zubereitet,viel zu nass und klebrig,denke auch 10 Gramm Hefe sind zu wenig,geht nicht richtig auf,habe es jetzt im Backofen ,denke aber nicht daß es was wird,schade um die guten Zutaten

17.04.2020 10:55
Antworten
Atis_Testküche

Habe den Teig nach Anweisung zubereitet,viel zu nass und klebrig,denke auch 10 Gramm Hefe sind zu wenig,geht nicht richtig auf,habe es jetzt im Backofen ,denke aber nicht daß es was wird,schade um die guten Zutaten

17.04.2020 10:54
Antworten
nabe

Man lese das Rezept zuerst zu Ende -.- Bis auf Trockenfrüchte und Nüsse sollte man alle Zutaten zu einem Teig verkneten...aber später erst die Haferflocken zum Wälzen nehmen. Die sollten dann vielleicht vorher von "den übrigen Zutaten" ausgeschlossen werden :/ Hoffentlich werden die Brötchen nun morgen früh noch was!

21.03.2020 20:41
Antworten
nabe

Leider sind sie sehr stark auf dem Blech auseinandergelaufen und sahen eher aus wie Vinschgauer :/ Habe statt Weißmehl 550 weißes Dinkelmehl genommen, aber ob es daran lag. Die Brötchen ließen sich super formen, der Teig war absolut nicht klebrig... Lecker waren sie aber!

22.03.2020 18:57
Antworten
lx265

n'Abend :) Habe gerade dieses tolle Rezept nachgebacken und muss sagen, ich hatte nicht nur Spaß dabei, die Müslibrötchen sind auch noch TOTAL LECKER !! Richtig schön locker, kernig und saftig zugleich (habe nur Rosinen als "Früchte" genommen - wollte Kamps' "Fanblock" nachahmen ;-) Auch mit der Schwadengabe hat soweit alles geklappt, danke für die Tipps! :-)

13.02.2014 18:37
Antworten
Heikili1305

Würde die Bötchen gerne ausprobieren. Aber was bitte ist schwaden? Und reichen wirklich 10 Gramm Hefe auf 500 Gramm Mehl? Grüßle Heike

12.09.2013 17:53
Antworten
twaddle

Hallo, schwaden bedeutet das Gebäck nach dem Einschieben in den Ofen mit Wasserdampf zum besseren Aufgehen zu bewegen. Ich habe dazu eine Blumenspritze, man kann auch etwas Wasser in ein Blech im Ofen gießen. Dazu mal im Backforum schauen, dort ist es auch gut erklärt. Die Menge Hefe passt, durch die geringe Menge ergibt sich eine längere Gehzeit, welche zu mehr Geschmack im Gebäck führt. Mit mehr Hefe gehts zwar schneller, schmeckt aber deutlicher nach Hefezopf und weniger, hmmm, rund.

22.10.2013 19:44
Antworten
Tinchen1406

Mein Mann liebt Müslibrötchen und war nachdem unser kleiner Bäcker nebenan der Großbäckerkonkurrenz weichen musste sehr enttäuscht von den Industriemüslibrötchen. Auch die Brötchen aus dem Bioladen kommen mit diesen genialen Backwerken nicht mit. Dank Brotbackautomat, der mir den Teig knetet ist es auch kein Aufwand. Vielen Dank!

12.04.2013 19:36
Antworten
MarPod

Das ist ja super, wie machst du das mit den BBA? Hast du da eine "Anleitung"? Das wäre ine große Erleichterung füre mich.

05.01.2020 18:17
Antworten