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Ente gefüllt-"Viniferia-Art"

Ente mit Apfel-Dattel-Mandelfüllung

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45 Min. pfiffig 08.10.2011



Zutaten

für
1 m.-große Ente(n), frische Bauernente (2 - 2,5kg schwer)
2 m.-große Äpfel, (säuerliche Sorte wählen)
1 Brötchen, altbackenes
30 g Dattel(n), getrocknete (etwa 8 Stück entsteint)
30 g Mandel(n), grob gehackt
100 ml Fond, (Entenfond)
40 ml Sahne, frische
20 ml Likör 43 (spanischer Vanillelikör)
einige Stiele Thymian
1 Vanilleschote(n), (Mark und Schote)
Salz
Pfeffer, frisch gemahlen, schwarz
20 ml Sirup, Vanillesirup zum Bepinseln

Für die Sauce:

50 ml Fett, ausgebratenes Entenfett
2 m.-große Zwiebel(n), (grob gewürfelt)
100 g Möhre(n), (grob gewürfelt)
100 g Knollensellerie, (grob gewürfelt)
einige Stiele Thymian
30 ml Sirup,(Vanillesirup)
250 ml Rotwein, fruchtiger, trockener
400 ml Fond, (Entenfond)
Salz
Pfeffer
50 ml Sahne, bis 100 ml

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden Gesamtzeit ca. 2 Stunden 45 Minuten
Die frische Ente mit der Pinzette von noch vorhandenen kleinen Federkielen befreien, mit kaltem Wasser abwaschen, innen und außen trocken tupfen, Flügelspitzen abschneiden, überflüssiges Innenfett sowie den Bürzel entfernen, mit Salz und Pfeffer innen und außen kräftig einreiben. Das altbackene Brötchen in lauwarmem Wasser einweichen, die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entferne und in nicht zu große Stücke schneiden. Die getrockneten Datteln entkernen und in klein Stückchen schneiden, Mandeln grob hacken. Thymianzweige abbrausen und auf Küchenkrepp trocknen. Eingeweichtes Brötchen gut auspressen und zerpflücken, in einer Schüssel mit den Apfelstücken, den Dattelstückchen und den gehackten Mandeln vermengen. Vanilleschote auskratzen, Mark zugeben, die Schote in 4-6 Stücke schneiden. Zur Apfel-Dattel-Mandel-Brötchenmischung geben, 20ml Likör 43 und 40ml Sahne dazu geben und alles gut vermengen. Die Ente am Hals verschließen immer abwechselnd einen Teil der Füllung sowie frische Thymianzweige und ein Stück Vanilleschote in die Ente geben. Die Ente am Hintern ebenfalls verschließen. Die Ente mit der Brustseite nach unten in einen Bräter legen, Innenfett und Bürzel dazu geben und in den noch kalten Backofen geben. Ofen auf Unter- und Oberhitze auf 175 Grad einstellen, die Ente 60 Minuten braten lassen, zwischendurch 2-3 mal mit den ausgebratenen Fett begießen.
Ente aus dem Ofen nehmen, Bratensatz und Fett aus dem Bräter entfernen. Ente wieder hinein legen und 100ml Entenfond zugeben. Erneut in den Ofen geben, diesmal die Brustseite nach oben und weitere 45 Minuten unter gelegentlichen begießen brutzeln lassen.
Den Bratensatz aus den Bräter abkühlen und teilentfetten.
Einen Teil des Entenfetts in einem Topf erhitzen, die Zwiebel, Möhren und Sellerie darin kräftig anrösten, Vanillesirup und eine EL Tomatenmark dazugeben und ebenfalls anrösten. Mit 100ml Rotwein ablöschen, einreduzieren lassen und den restlichen Rotwein zugeben, 5 Minuten kräftig durchkochen. Den Sud durch ein Passiersieb geben, gut ausdrücken und zurück in den Topf geben. Mit Fond auffüllen und auf ein Drittel einreduzieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach persönlichem Geschmack mit Sahne angießen. Die Ente aus dem Bräter nehmen, auf ein Gitter legen mit etwas Vanillesirup bepinseln und für 10 Minuten bei 220 Grad mit leicht geöffneter Ofentür knusprig braten, auf ein Tranchierbrett geben und am Tisch tranchieren.

Als Beilagen: Kroketten, Herzoginnenkartoffel, Rösti oder gebackene Kartoffel-SelleriePüree-Plätzchen.
Glasierte Möhrchen, Brokkoli mit Mandelblättchen oder kurz geschmorter Rahmwirsing.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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leixuros

Entweder fehlt bei den Zutaten für die Füllung das Entscheidende, oder das Rezept ist einfach Quatsch. Das Resultat ist jedenfalls eine gebratene Ente, die mit einer Pampe aus matschigem Brötchen, Äpfel usw. gefüllt ist, die nach nichts schmeckt. (Ich hatte schon beim Lesen des Rezepts den Verdacht, dass das so ausgeht, wollte es aber nicht glauben.) Bleibt der Gedanke, die Ente zum Schluss mit Vanillesirup zu bestreichen. Das gibt eine schöne Kruste mit einem sehr delikaten Aroma. Immerhin eine Anregung, die ich aufnehmen werde.

24.12.2015 17:42
Antworten
Hummelchen_82

Hallo, das werde ich auf jeden Fall ausprobieren :-) Bei den Beilagen steht als Tip "gebackene Kartoffel-SelleriePüree-Plätzchen" gibt es da auch ein Rezept? Ich bin hier leider nicht fündig geworden :-)

29.07.2015 15:11
Antworten
Viniferia

Hallo Hummelchen, ein Rezept dazu hab ich niht eigestellt, aber wenn du Kartoffeln mit Sellerie kochst und aus beiden zusammen ein sehr festes Püree machst, da ein Eigelb drunter ziehst und dann augekühlt da ganze zwischen Frischhaltefolie ausrollst, scheindest oder ga ausstichst, dann kannst du die "Pläztchen" ausbacken. ich hoffe,du wirdst mit der Ente UND den Plätzchen viel Spaß haben. LG Vini

29.07.2015 19:12
Antworten
Ella_Grmn

Mache dieses Rezept schon zum zweiten Mal, die leichte süsse der Datteln und des Syrups sind ein perfekter Beigleiter der deftigen Ente.

27.11.2014 01:59
Antworten
camelchen66

Das Entchen haben wir letzte Woche Sonntag wieder gemacht. So lecker! Gruss Camelchen

19.11.2012 18:24
Antworten
Viniferia

Ups, ich war zu schnell. Optimal wäre eine Mischung aus Holundersaft und Traubensaft, der Hollersaft gibt dann eine feinherbe Note dazu, nur Traubensaft könnte zu süß werden.

23.12.2011 07:03
Antworten
CBR-Lutzi

Hallo, ich nehme sogae Aronia mit Traube vermischt, da der Aroniasaft noch etwas herber ist. Ist natürlich geschmackssache. LG, Lutzi

15.12.2013 17:24
Antworten
Viniferia

HAllo, den Likör kannst Du durch Vanillesirup ersetzen, den Wein könntest Du durch ein bisschen mehr Fond und etwas roten Traubensaft ersetzen. Schmeckt dann schon etwas anders, aber das sollte gehen wenn Du ohne Alkohol kochen möchtest. LG Vini

23.12.2011 07:02
Antworten
Gelöschter Nutzer

Hallo, da wir keinen Alkohol benutzen, wüsste ich gerne, wodurch man den Likör und den Rotwein ersetzen kann. Ansonsten liest sich das Rezept nämlich sehr lecker. LG charmin2004

22.12.2011 23:21
Antworten
dieterlein45

Hallo, ich war zuerst etwas skeptisch wegen der Süsse der Datteln, des Likörs und des Sirups, habe mich aber eines Besseren belehren lassen. Wir hatten die Ente letzten Sonntag und sie war sehr, sehr lecker. So werde ich sie sicher noch häufiger machen. Liebe Grüße Dieter

20.12.2011 14:30
Antworten