Traditionelles Lebkuchenrezept von Oma für Häuschen oder Anhänger


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für langfristig planende Häuslebauer

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30 Min. normal 12.09.2011



Zutaten

für
1.000 g Mehl
250 g Butter
500 g Honig
500 g Zucker, braun
2 TL Ingwerpulver
2 TL Zimtpulver
1 TL Nelkenpulver
1 TL Kardamompulver
2 TL, gehäuft Pottasche
2 TL, gehäuft Kakaopulver, ungesüßt
2 TL Hirschhornsalz
2 Zitrone(n), unbehandelt, den Abrieb davon
5 Ei(er)
50 ml Rum oder Vollmilch

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 42 Tage Koch-/Backzeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 42 Tage 50 Minuten
Kakao, Pottasche und Hirschhornsalz mit dem Mehl vermischen. Zucker und Gewürze ebenfalls gründlich miteinander vermischen. Honig und Butter auf mittlerer Temperatur erwärmen, bis das Fett vollständig geschmolzen ist.

Die Zuckermischung unterrühren, dabei weiter erhitzen und alles vorsichtig vermengen, am Besten klappt das mit einem Silikon-Teigspatel. Die geriebene Zitronenschale dazugeben. Die Masse nach und zu der Mischung aus Kakaopulver und Mehl geben und gut verkneten. Die Eier leicht verquirlen und ebenfalls untermischen, abschließend den Rum (falls es für Kinder ist, Milch) hinzugeben.

Anmerkung: Der Teig muss schnell verarbeitet werden, sonst wird er gummiartig und lässt sich kaum noch kneten. Die Zutaten werden so lange verarbeiten, bis ein geschmeidiger Teigklumpen entsteht - bei Bedarf muss mit etwas Milch oder Mehl ausgeglichen werden, sollte der Lebkuchenteig noch zu trocken oder zu matschig sein.

Den Teig zu einer Kugel formen und ruhen lassen - je länger, desto besser schmeckt er anschließend!! Idealerweise lagert man ihn sechs bis acht Wochen (!!!) gut zugedeckt in einer Porzellanschüssel an einem kühlen Ort. Auch wenn es vor Weihnachten schnell gehen muss, sollte man mindestens 48 Stunden warten vor dem Backen.

Tipps fürs Lebkuchenhaus: Nach meiner Erfahrung hat es sich bewährt, den Teig erst ca. 1 cm dick auszurollen. Dann ca. 20 - 25 Minuten bei 170 - 180 °C zu backen (nicht zu dunkel werden lassen) und dann erst nach Schablonen die Hausteile aus dem noch heißen Teig auszuschneiden. Viele Rezepte raten dazu, zuerst die Teile auszustechen und dann zu backen, aber dieser Teig geht auf und oft werden die Kanten dann wellig und das Haus lässt sich dann nicht exakt zusammensetzen.

Nach dem Backen die Teile auf einem Rost auskühlen lassen, und zwar mit der »schönen« Seite nach unten, damit sie sich nicht verformen. Besonders lecker und weich schmecken die Lebkuchen, wenn sie danach noch zwei bis vier Wochen zusammen mit einem Stück Apfel in einer Blechdose "reifen" dürfen. Das Lebkuchenhaus lässt sich allerdings besser "bauen", wenn die Platten härter sind.

Noch ein Extratipp für die Fenster des Häuschens: Bonbons, am besten hellblaue "Eisbonbons" ohne Füllung, in einen Gefrierbeutel füllen und mit dem Fleischklopfer kleinstampfen. Die Bonbonbrösel in die Fensteraussparungen füllen (ca. 0,5 cm hoch) und mitbacken (geht dann natürlich nur, wenn die Teile bereits vor dem Backen ausgeschnitten wurden). Ergebnis: transparente, essbare Fensterscheiben!

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