Christstollen


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das original Rezept meiner Oma - eine Dresdnerin

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90 Min. normal 07.09.2011 50552 kcal



Zutaten

für
4 kg Mehl (1 Metze)
1 kg Butterschmalz
500 g Margarine
250 g Fett (Rindertalg), ausgelassen
250 g Schweineschmalz
750 g Zucker
500 g Zitronat
200 g Bittermandel(n), gemahlen
500 g Mandeln, gemahlen, süße
2 kg Sultaninen
5 g Macis, gemahlen
3 Pck. Vanillezucker
5 Zitrone(n), Abrieb und Saft davon
1 Liter Milch, (weniger, wenn man die Sultaninen in Rum einweicht!)
500 g Hefe
Zucker
250 g Butter zum Bestreichen
500 g Puderzucker

Nährwerte pro Portion

kcal
50552
Eiweiß
779,76 g
Fett
2,463,42 g
Kohlenhydr.
6,068,15 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde 30 Minuten Ruhezeit ca. 4 Stunden Koch-/Backzeit ca. 45 Minuten Gesamtzeit ca. 6 Stunden 15 Minuten
Mehl sieben, am besten in eine sehr große Wanne, in der Mitte eine Vertiefung machen und Hefe mit einer großen Prise Zucker und warmer Milch ansetzten, mit Mehl bedecken und gehen lassen, bis Risse entstehen. Danach alle Zutaten der Reihe nach einarbeiten, Sultaninen zum Schluss.
Die Fette sollten alle Zimmertemperatur haben, Talg vorher auslassen - Vorsicht! der Geruch ist eklig!!!

Man muss den Teig sehr sorgfältig kneten, damit auch alles gleichmäßig verteilt ist. Ich lasse die Masse danach nochmal ca. 3 Stunden gehen.

Danach je ca. 3 Pfund zu einem Stollen formen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze ungefähr 45 Min. backen. Ich arbeite mit dem Lumara Backsystem und backe immer 2 gleichzeitig - Backpapier dazwischen legen.

Wenn ich mich recht erinnere, kommen bei dieser Menge ca. 6 Stollen heraus. Mit flüssiger Butter bestreichen und mit Puderzucker dick bestreuen, danach in einen Stollenschlauch schieben. Ich empfehle den Stollen schon 4 Wochen vor der Adventszeit zu backen und in einem kühlen Raum zu lagern, dass er noch richtig durchziehen kann.
Bis vor 15 Jahren sind wir nachts um 3 aufgestanden, haben den Teig gemacht und ihn morgens zum Bäcker zum Backen gebracht.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Okendo

Meine Oma hat den Stollen auch so gemacht

13.11.2018 11:00
Antworten
Sue1010

Das freut mich sehr!!!

14.11.2018 00:20
Antworten
Sue1010

Es tut mir sehr leid, wenn dir der Stollen nicht zusagt! Ich backe den Stollen schon mein Leben lang und nie ist er trocken geworden, doch einmal, aber da hat der Bäcker etwas vom Teig genommen und Mehl zugegeben, also hatte der Teig zu viel Mehl drinnen. (Danach haben wir die Stollen zu Hause abgebacken, Teigklau geht ja gar nicht!!!) Meiner Meinung nach, kommt es auch auf die Lagerung der Stollen, bis zum Anschnitt an. Ich habe sie in einem Wäschekorb , auf dem Balkon, so können sie noch viel Feuchtigkeit ziehen. Aber natürlich ist ein Gebäck reine Geschmacksache, dann mußt du halt in Zukunft wieder einen Stollen nach deinem Geschmack backen, so "a la", aber keinen Dresdner Christstollen!

05.12.2013 09:53
Antworten
annaluisa65

ich stamme aus dem Erzgebirge und da ist Stollen backen schon Tradition. Wie gesagt ist es Geschmackssache und ich mache weder mehr Mehl rein, noch lagere ich Sie falsch (seit Jahren kühl im Keller und direkt speziellen Stollentüten wie sie auch Bäcker haben). Ich habe sie auch schon zeitig genug gebacken um das sie richtig durch ziehen. Nicht böse sein, andere lieben doch Dein Rezept. Ich stelle kommendes Jahr mein Rezept mal ein und backe das dann mal nach, vielleicht ist das dann nicht Dein Geschmack!

05.12.2013 13:33
Antworten
Sue1010

ist schon in Ordnung, kein Problem! Meine Mama und Oma sind beide in Dresden geboren, Omas Rezept stammt wiederum von deren Mutter, also auch sehr alt und auch wirklich aus Dresden, ein ganz traditionelles Rezept. Natürlich sind auch Unterschiede zwischen Erzgebirgler und Sächsischen Rezepten, vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer! Ich bin Fränkin und was hier als Stollen angeboten wird, da kannste nur mit dem Kopf schütteln. Ich warte dann auf dein Rezept, bin gespannt!

06.12.2013 11:46
Antworten
Ätabörman

Das Rezept weckt nun wirklich meinen Ehrgeiz! Aber was bitte ist Rindertalg uns woher bekommt man den? Gibt es den heute überhaupt noch? Und ist der geschmacklich relevant? Ist der da drin weil er so gut schmeckt oder weil man nichts anderes hatte? Könnte man ihn durch irgendwas ersetzen? Und sind das wirklich 500 (!) g Hefe? Sehr spannendes Rezept!

04.10.2011 15:45
Antworten
Sue1010

Um die Sultanienen in Rum einzuweichen, braucht man ca. 1 Flasche braunen Rum - es tut ein günstiger vom Dicounter!

08.09.2011 12:17
Antworten
Sue1010

Nachdem letztens bei einem neuen Rezept ein Dreher bei einer Mengenangabe war, bin ich nun bei manchen anderen meiner Rezepte am nachlesen und Bingo!, auch hier stimmt was nicht: ES MÜSSEN 750 gr ZUCKER SEIN!!!!!

12.10.2014 07:49
Antworten
schasti

Die Zuckermenge wurde korrigiert. LG Schasti chefkoch.de Team Rezeptredaktion

12.10.2014 09:49
Antworten
Sue1010

Danke!

12.10.2014 10:09
Antworten