Heubraten


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Lamm, Heidschnucke oder auch Schweinebraten

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20 Min. pfiffig 01.08.2011



Zutaten

für
1 ½ kg Lammkeule(n), Heidschnuckenkeule oder Schweinenacken mit Knochen
4 Handvoll Heu, frisches *
400 ml Bratenfond
400 ml Rotwein
1 Zwiebel(n), grob gewürfelt
½ Sellerie, grob gewürfelt
2 Möhre(n), gewürfelt
1 Knolle/n Knoblauch
8 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Thymian

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Koch-/Backzeit ca. 3 Stunden Gesamtzeit ca. 3 Stunden 20 Minuten
* Tipp für´s Heu:
Das Heu sollte man sich bei einem Bauern abschwatzen oder aber man macht es selbst, indem man Gras, Klee und Kräuter auf einer Wiese sammelt und diese dann zum Trocknen in die Sonne legt. Oder man sucht im Internet oder in einer größeren Zoohandlung nach Grumet, besser ist hier Bio Grumet.

Den Braten gut mit Salz und Pfeffer einreiben. In Olivenöl auf allen Seiten braun anbraten.

In einem großen Schmortopf das Wurzelgemüse und den halbierten Knoblauch anbraten und mit dem Wein ablöschen.
3 Handvoll Heu darauf verteilen und den Braten darauf setzten. Mit dem restlichen Heu abdecken. Den Topf mit einem Deckel verschließen.
2,5 - 3 Stunden im Backofen bei 180°C schmoren lassen.
Den Braten herausnehmen und warm stellen.

Die Sauce durch ein Sieb gießen und mit dem Bratenfond auf die Hälfte einkochen lassen. Evtl. die Soße noch binden. Den Braten aufschneiden und mit der Sauce anrichten.

Ihr braucht keine Angst zu haben: das Ganze schmeckt nicht nach Heu auch nicht nach Kuhstall.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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dekoschnecke04

Hallo, Ich bin gerade auf dein Rezept gestoßen und werde es Ostern mit Lamm nach kochen. Ich freue mich schon. Vor vielen Jahren habe ich Heubraten mal auf einer Feier gegessen, es war super lecker. Was für Gemüse empfiehlst du dazu? Viele Grüße Diana

26.03.2017 19:17
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Kaffeeluder

Hallo, schön das Du den Heubraten nachmachen möchtest. Jetzt momentan würde ich eine Gemüsemischung...Möhren, Spargel, Zwiebel, Kohlrabi im eigenen Saft geschmort empfehlen.....schmeckt nur nach Gemüse. Ich mache das so....etwas Butter mit etwas Puderzucker in eine Pfanne geben, das Gemüse dazu und etwa 3-5 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren lassen, dann salzen und auf die kleinste Hitze stellen, Deckel drauf und nach etwa weiteren 8-10 Minuten ist das Gemüse fertig. Nichts mehr dazu...naja, vielleicht ein bissel Petersilie. Liebe Grüße Rita

10.04.2017 16:38
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Robert_3

Hallo Kaffeeluder, ebenfalls! Und viel Spaß auch im neuen Jahr beim Kochen! Es grüßt, Robert P.S. Kauf extra Wein!

21.12.2015 17:47
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Kaffeeluder

Wie jetzt, hast kein Regal voller Wein daheim? Liebe Grüße Rita

21.12.2015 18:50
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Robert_3

Scho! ABER richt mir nun noch ein extra Regal für Weine ein die ich zum Kochen verwende! Quatsch! Aber es ist vor allem auch interessant ein Gericht mit unterschiedlichen Weinen zu testen. Wein darf nie ausgehen. Zumindest nicht in einer guten Küche! Es grüßt und wünscht einen schönen Abend, Robert

21.12.2015 20:45
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jüsial

Soo neu wars nicht! Kannte die Methode schon mit Rinderfilet. Weiß gar nicht, wieso sich die Leute da nicht ran trauen :-)

26.04.2012 17:49
Antworten
jüsial

Ich habe Schweinenuss genommen, es reichte eine Garzeit von 2,5 Stunden. Als der Braten im Backofen war, verbreitete sich angenehmer Heuduft. Das Fleisch war butterzart und die Sauce ein Gedicht.

26.04.2012 12:29
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Kaffeeluder

Hallo, danke für die Sternchen. Und siehste, ist doch mal was ganz anderes, auch vom Geschmack her. Liebe Grüße vom Kaffeeluder

26.04.2012 14:54
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youtas

Kaffeeluder, Wenn ich den letzten Satz im Rezept lese, dass der Braten nicht nach Heu oder Kuhstall schmeckt, dann frage ich mich, warum ich den Braten dann mit Heu zubereiten sollte? Das muss doch irgend einen Effekt haben? LG Youtas

23.04.2012 09:19
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Kaffeeluder

youtas, es ist der Geschmack der das Ganze unbeschreiblich macht. Wer im Heu schläft, bekommt weniger Muskelkater; als warme Packung lindert es Bauchgrimmen, Nieren- und Kreuzleiden; im Badewasser wirkt es entspannend. Was bei genauerem Hinsehen nicht weiter verwundert: Auf mancher Wiese gedeihen rund 70 verschiedene Pflanzenarten, die bis zu 1000 Wirkstoffe entfalten können. Das beste daran: Heu heilt nicht nur, es schmeckt auch. Jedenfalls der Sud, den man aus einer Kombi­nation von Fleisch und Heu köcheln kann. Eine moderne Idee verrückter Jungköche? Keineswegs, nur leicht in Vergessenheit gera­ten. Seit Generationen wickelt man in den Bergen Schinken in Heu, setzt Heulikör auf oder rührt Heusuppe. Wonach die Wiese auf dem Teller schmeckt, lässt sich ganz einfach auf den Punkt bringen: nach Sommer in den Wiesen. Liebe Grüße vom Kaffeeluder

23.04.2012 11:15
Antworten