Fränkischer Schweinebraten


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minimaler Arbeitsaufwand - das Ergebnis ist zartes, saftiges Fleisch

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10 Min. normal 30.07.2011



Zutaten

für
3 kg Schweinebauch, mager mit Knochen (Rippen)
1 Bund Suppengemüse, (Karotten, Sellerie, Lauch, evtl. Petersilienwurzel)
2 Zwiebel(n)
1 Apfel
500 ml Bier, helles Hefeweißbier
Salz
Pfeffer, gemahlen
1 TL Majoran, getrocknet
2 Prisen Kümmel, gemahlen

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 10 Minuten Koch-/Backzeit ca. 4 Stunden Gesamtzeit ca. 4 Stunden 10 Minuten
Den Schweinebauch kurz kalt abwaschen und gut trocken tupfen. Die Schwarte mit einem scharfen Messer einschneiden - erst längs, dann diese Einschnitte quer, so dass 1 x 1 cm große "Würfelchen" entstehen. Beim Einschneiden aufpassen, dass nur in die Schwarte und nicht ins Fleisch geschnitten wird.
An der Unterseite leicht an den Knochen entlang schneiden - das erleichtert das Entfernen nach dem Braten.

Den Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Suppengrün und den Apfel waschen (vor allem den Lauch), schälen, putzen (beim Apfel das Kerngehäuse entfernen) und in grobe Stücke schneiden. Ebenso die Zwiebeln schälen und in grobe Stücke schneiden.

Den Schweinebauch ringsrum kräftig mit Salz einreiben (wirklich kräftig, ein zuviel an Salz leicht abschütteln).

Das Gemüse in ein tiefes Backblech (Fettpfanne) oder eine große Bratreine geben und das Fleisch darauf legen.
Nun alles 3 Stunden braten. Nicht mit Bratensaft übergießen!!! Einfach in Ruhe schmurgeln lassen.

Nach dieser Zeit die entstandene Sauce pfeffern, den Majoran und den Kümmel zugeben. Das Fleisch nicht mitwürzen, da die Gewürze beim späteren Krustenaufbacken verbrennen würden.
Das Weißbier angießen (in die Sauce, nicht über's Fleisch) und alles weitere 30 Minuten braten.

Wenn vorhanden, nun auf Grill oder Oberhitze auf 220 Grad umschalten. Oder einfach die Temperatur auf 220 Grad erhöhen und die Kruste 20 bis 30 Minuten knusprig aufbacken.
Dabei immer wieder nachschauen, dass die Krusteln nicht verbrennen.
Den Braten aus der Sauce nehmen, auf ein Schneidbrett legen und 5 Minuten ruhen lassen.

Inzwischen die kräftige Sauce durch ein Sieb in einen Topf passieren, mit ca. 200 ml Wasser (oder nach Belieben und Geschmack mehr Wasser) verdünnen und unter Rühren mit einem Schneebesen einmal aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Braten umdrehen und die Rippen entfernen (dank des Einschneidens vorm Braten geht das ganz leicht). Dann den Braten wieder auf die Unterseite zurückdrehen und mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden (die Einschnitte in der Kruste dienen als Hilfen).

Mit Knödel/Klößen halb und halb (halb aus rohen und halb aus gekochten Kartoffeln - gibt's auch als guten Kloßteig zu kaufen) servieren.

Beim Anrichten darauf achten, dass die Kruste nicht in Kontakt mit der Sauce kommt, da sie sonst weich wird.

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Kommentare

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midgard2kopf

Nur der Tipp mit dem Einschneiden auf dern Knochenseite ist schon mindestens drei Sterne wert. Jeweils einen weiteren Stern gibts für den Apfel in der Sauce und die sorgfältige Rezeptbeschreibung - wer denkt z. B. an in Sauce 'eingeweichte' Kruste oder an die Größe der Würfelchen der Schwarte - oder... oder...? Gesamtnote 1fein mit Stern.

08.08.2021 14:29
Antworten
Gullay

Also mein Mann fand den Schweinebraten perfekt. Und Abends noch einmal nachgefragt ob ich das Rezept auch wirklich gespeichert habe - habe ich ;-). Danke. Mach ich jetzt wohl öfter...

10.02.2021 07:38
Antworten
mistem

Nach etlichen Braten bin ich auf dieses Rezept gestoßen. Es war mit Abstand der beste Schweinebraten den ich je ausprobiert habe. Das Fleisch, die Kruste, die Soße - alles prima.

13.12.2020 19:51
Antworten
Abacusteam

Hi... wgn Kommtar von RoZis... ich mache seit vielen Jahren Wammer- oder Krustenbraten nach fast gleichem Rezept. Mir hatte damals der Metzger gesagt, bei 160 Grad gären. Bei meinem alten Ofen hatte das hervorragend geklappt. Mit meinem neuen Hightechteil würde es einfach nicht.. Alles blass....nicht knusprig obwohl das Ofenthermometer 160 Grad angezeigt hat. Das nächste Mal mit 180 Grad hat's geklappt.... es ist eine Frage des Ofens. Wenn nach 1 Stunde sich wenig Tür....hochschlagen. Wammerl wird nie trocken... viel Erfolg.

08.12.2020 09:56
Antworten
BettyWhite

...gelingt ganz hervorragend! Ich mache auch den Hals nur noch nach diesem Rezept. Es gibt kein besseres. Himmlisch!

20.11.2020 15:37
Antworten
ChocolateButterfly

Hatte leider keine Karotten mehr, ging auch ohne. :-) Hab auch Bilder gemacht :-) Mein erster Schweinebraten und sogar sehr lecker!

26.08.2013 21:52
Antworten
jockhe

Von mir gibt es 5 Sterne. Perfekt !!! Ab sofort auf meinem Speiseplan

02.05.2013 19:16
Antworten
Tinka55

Den Braten gab es am Wochenende bei uns mit Gnocchi und Broccoli. Was wirklich saulecker. Ich habe allerdings vor dem Soße binden (hab mehr Wasser angegossen, weil hier vier Leute essen) jede Menge Fett abgeschöpft. Und habe nicht Ober-/Unterhitze sondern Umluft genommen. Gleiche Temperatur, dafür nur 140 Minuten gegart. Hat wunderbar geklappt und war auch nächsten Tag noch lecker. Gibt es bestimmt wieder. LG Tina

03.03.2012 11:37
Antworten
sun_32

Sehr sehr lecker und die Kruste war ein Gedicht! ;) lg sun

09.01.2012 12:14
Antworten
Sue1010

das ist so ziemlich der beste Schweinsbraten den es gibt, ein bissel fett, aber geschmacklich super - es ist halt Bauch! Aber wer den noch nicht versucht hat, weiß nicht wie gut das sein kann! LG SUe

09.12.2011 08:37
Antworten