Gulasch von Reh, Hirsch oder Wildschwein à la Ursula1950


Rezept speichern  Speichern
Durchschnittliche Bewertung: 4.4
 (61 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Melde dich an und bewerte das Rezept.
Jetzt anmelden

30 Min. normal 20.07.2011



Zutaten

für
etwas Schweineschmalz, oder Öl
1 kg Rehfleisch, Hirsch- oder Wildschweinfleisch, in große Würfel geschnitten
4 Zwiebel(n), geschält und in grobe Würfel geschnitten
½ Liter Wildfond
1 Glas Rotwein, trocken
etwas Sahne
Salz und Pfeffer
Korianderpulver
4 Körner Piment
2 Wacholderbeere(n)
1 Dose Pfifferlinge, mittelgroß, ohne Brühe
2 EL Preiselbeeren
etwas Mehl, mit Wasser verrührt, zum Andicken der Sauce

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden Gesamtzeit ca. 2 Stunden 30 Minuten
Schweineschmalz oder Öl im Topf erhitzen. Fleisch und Zwiebeln darin anbraten. Wildfond und die Hälfte des Rotweins angießen. Würzen mit Salz, Pfeffer, Koriander, Pimentkörnern, Wacholderbeeren. Fleisch bei mittlerer Hitze zugedeckt garen und immer darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht restlos verkocht, sonst neue Flüssigkeit angießen. Pfifferlinge ans Fleisch geben. Kurz vor Ende der Garzeit Preiselbeeren und Sahne dazugeben und den restlichen Wein angießen. Sauce andicken.

Dazu passen Buttermilchsemmelknödel, Kartoffelklöße, Spätzle, Rotkohl, Birnen oder Pfirsiche mit Preiselbeeren, Feldsalat, Endiviensalat, Selleriesalat, eingelegte rote Bete.

Tipp:
Falls man den Wildgeschmack mildern will, Fleisch vorher einlegen. Entweder halb Rotwein, halb Buttermilch oder nur Rotwein oder nur Butermilch, unter Zugabe von 1-2 geviertelten Zwiebeln, Pimentkörnern, Wachholderbeeren, Pfefferkörnern, Koriander. Fleisch in diese Marinade legen, abdecken und 1 - 2 Tage in den Kühlschrank stellen. Danach das Fleisch aus der Marinade nehmen, nicht abwaschen, sondern nur abtupfen und wie oben beschrieben garen. Die Marinade mit den Zutaten wird nicht verwendet.

Rezept speichern  Speichern



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

like_it_taste_it

Sehr leckeres Rezept 👍👍 und wirklich einfach zum kochen , habe noch 2 Lorbeerblätter die letzten 30 min beim garen dazu. War wirklich lecker , mit Hirrschrücken

17.07.2021 21:43
Antworten
fapl

4-5 Portionen Karotten Piment? nicht nötig etwas Kreuzkümmel zum Schluß

07.03.2021 13:03
Antworten
fapl

Ahh sorry, das war meine persönliche Abänderung (Falsch eingefügt) Habs mit Reh gekocht, war sehr gut und einfach Ist bei meinen Favoriten aufgenommen. Danke, weiter so!

07.03.2021 13:18
Antworten
MathewJones

Habe dieses Rezept ziemlich genau so mit Wildschwein nachgekocht. Wahnsinnig lecker! Vielen Dank dafür!!! Bei Wildschwein muss es meiner Erfahrung nach evtl etwas länger schmoren... Ich hatte noch ein paar Wacholderbeeren mehr genommen und zum Schluss vorübergehend ein Zweig Rosmarin und ein Zweig Thymian hinzu, den ich dann wieder raus genommen habe. Das gab dem ganzen noch einmal eine perfekte aromatische Abrundung. Dazu Knödel und Apfelrotkohl. Ein Gedicht!

20.12.2020 16:44
Antworten
SKE

Ich hab das Wildschweingulasch im Römertopf nach dem anbraten gegart. Zum würzen hatte ich eine wildgewürzmischung. Es hat uns allen super lecker geschmeckt. Werde es öfters so zubereiten. 👍

06.10.2020 17:42
Antworten
blm

Ein kleiner Tipp, wie es noch besser schmecken kann: Das Fleisch ganz scharf von allen Seiten anbraten und dann für 2-3h im Ofen bei 120° nur mit ein paar Zwiebeln garen. Auf die Art bleibt der Fleischsaft drin und das Fleisch bleibt schön saftig und aromatisch. In der selben Bratpfanne kann man dann Zwiebeln etc. anbraten, mit etwas Rotwein ablöschen (für meinen Geschmack eignet sich dazu am besten ein guter Spätburgunder) und daraus eine wundervolle Sauce machen. Noch aromatischer wird es, wenn man die Gewürze vorher im Mörser zerkleinert. Zum Andicken würde ich statt Mehl etwas Speisestärke in lauwarmem Wasser empfehlen, die schmeckt man weniger vor. Wenn man mit ganz wenig Flüssigkeit arbeitet, kann man sich das Andicken meist sowieso sparen. HTH blm

25.02.2012 10:48
Antworten
sünnenkringel

Grundsätzlich dickt man Mehl oder Speisestärke mit kaltem Wasser an, sonst gibt es Klümpchen! Es ist auch egal, ob man zum Andicken der Soße Mehl oder Speisestärke verwendet - hervor schmeckt es nur, wenn man zuviel davon nimmt. Eine Prise Zucker und ein 1/2 TL Butter runden übrigens alle Gerichte dieser Art wunderbar ab.

25.02.2012 14:32
Antworten
sukeyhamburg17

Hallo Nancy, ...und es gibt noch eine wunderbare Moeglichkeit, Saucen zu binden: Die Mehlbutter.... Da hab ich die Bindung durch das Mehl und die von dir erwaehnte Butter zur Abrundung des Gerichtes vereint... ...so man denn die Sauce binden muss (will).... Liebe Gruesse und happy cooking Susan, Pittsburgh, PA, USA

25.02.2012 14:54
Antworten
yellagelb

Hallo blm, genau so mache ich Goulasch immer, aber für Wildgoulasch hätte ich noch nen leckeren Tip. Zum Eindicken der Sosse verwende ich Sossenlebkuchen, das gibt nochmal einen tollen Geschmack! VG Gaby

25.02.2012 18:39
Antworten
käsespätzle

Hallo, ich hab das Gericht mit Hirschfleisch gekocht und fand es einfach nur lecker. Dazu gab es gezackte Bandnudeln und Rotkohl. LG käsespätzle

20.02.2012 15:22
Antworten