Gulasch von Reh, Hirsch oder Wildschwein à la Ursula1950


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30 Min. normal 20.07.2011



Zutaten

für
etwas Schweineschmalz, oder Öl
1 kg Rehfleisch, Hirsch- oder Wildschweinfleisch, in große Würfel geschnitten
4 Zwiebel(n), geschält und in grobe Würfel geschnitten
½ Liter Wildfond
1 Glas Rotwein, trocken
etwas Sahne
Salz und Pfeffer
Korianderpulver
4 Körner Piment
2 Wacholderbeere(n)
1 Dose Pfifferlinge, mittelgroß, ohne Brühe
2 EL Preiselbeeren
etwas Mehl, mit Wasser verrührt, zum Andicken der Sauce

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden Gesamtzeit ca. 2 Stunden 30 Minuten
Schweineschmalz oder Öl im Topf erhitzen. Fleisch und Zwiebeln darin anbraten. Wildfond und die Hälfte des Rotweins angießen. Würzen mit Salz, Pfeffer, Koriander, Pimentkörnern, Wacholderbeeren. Fleisch bei mittlerer Hitze zugedeckt garen und immer darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht restlos verkocht, sonst neue Flüssigkeit angießen. Pfifferlinge ans Fleisch geben. Kurz vor Ende der Garzeit Preiselbeeren und Sahne dazugeben und den restlichen Wein angießen. Sauce andicken.

Dazu passen Buttermilchsemmelknödel, Kartoffelklöße, Spätzle, Rotkohl, Birnen oder Pfirsiche mit Preiselbeeren, Feldsalat, Endiviensalat, Selleriesalat, eingelegte rote Bete.

Tipp:
Falls man den Wildgeschmack mildern will, Fleisch vorher einlegen. Entweder halb Rotwein, halb Buttermilch oder nur Rotwein oder nur Butermilch, unter Zugabe von 1-2 geviertelten Zwiebeln, Pimentkörnern, Wachholderbeeren, Pfefferkörnern, Koriander. Fleisch in diese Marinade legen, abdecken und 1 - 2 Tage in den Kühlschrank stellen. Danach das Fleisch aus der Marinade nehmen, nicht abwaschen, sondern nur abtupfen und wie oben beschrieben garen. Die Marinade mit den Zutaten wird nicht verwendet.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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sneakyfox

Vielen Dank für das Rezept. Ich habe das mit Wildschwein (Keule vom Frischling) zubereitet die ich am Vortag in Buttermilch und Bordeaux eingelegt habe. Hat fantastisch geschmeckt. Als Beilage gab es Polenta Schnitten aus dem Ofen.

01.07.2020 06:40
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Lady_Kaderin

Das Essen war einfach nur köstlich! Ich habe das Fleisch (Dammwild) vorab 2 h in Rotwein eingelegt und anschließend 2,5 h garen lassen... Sowas zartes habe ich noch nie gegessen!... Einzige klitzekleine Verbesserung: ich habe noch 2 Lorbeerblätter rein getan, das hat das ganze etwad abgerundet 👍

07.03.2020 22:04
Antworten
Goldan77

Fünf Sterne von mir! Ich habe das Rezept mit Damhirsch gemacht. Es war einfach perfekt. Garzeit bei mir: 90 min.

25.12.2019 13:53
Antworten
estrelicia

Das Rezept hat 5 Sterne verdient. Bei uns gab es die Variante mit Reh. Nach dem scharfen Anbraten habe ich aus Zeitgründen den Schnellkochtopf verwendet und außerdem noch etwas Wurzelgemüse dazugegeben. Die Garzeit betrug ca. 20 Minuten. Das passierte Wurzelgemüse habe ich zur Bindung der Soße benutzt, ansonsten alles so wie im Rezept beschrieben. Die Gäste waren so begeistert, dass ich jetzt auch noch die Hirsch-, Wildschwein- oder gemischte Variante nach diesem Rezept zubereiten werde. Danke Ursula1950 für dieses bodenständige Rezept ohne viel Schnickschnack, dafür mit Genussfaktor ;-)

14.12.2019 10:26
Antworten
mad-c

@Lio_Rageniv Also vielleicht ist dein Reh ja an Altersschwäche gestorben. Mein Gulasch ist nach 2,5 Stunden wunderbar zart geworden. Das Rezept ist ansonsten wunderbar. Habe die Sauce genau nach Rezept gemacht und sie schmeckt total lecker. Gibt es jetzt in der Wildsaison öfter.

17.11.2019 21:35
Antworten
blm

Ein kleiner Tipp, wie es noch besser schmecken kann: Das Fleisch ganz scharf von allen Seiten anbraten und dann für 2-3h im Ofen bei 120° nur mit ein paar Zwiebeln garen. Auf die Art bleibt der Fleischsaft drin und das Fleisch bleibt schön saftig und aromatisch. In der selben Bratpfanne kann man dann Zwiebeln etc. anbraten, mit etwas Rotwein ablöschen (für meinen Geschmack eignet sich dazu am besten ein guter Spätburgunder) und daraus eine wundervolle Sauce machen. Noch aromatischer wird es, wenn man die Gewürze vorher im Mörser zerkleinert. Zum Andicken würde ich statt Mehl etwas Speisestärke in lauwarmem Wasser empfehlen, die schmeckt man weniger vor. Wenn man mit ganz wenig Flüssigkeit arbeitet, kann man sich das Andicken meist sowieso sparen. HTH blm

25.02.2012 10:48
Antworten
sünnenkringel

Grundsätzlich dickt man Mehl oder Speisestärke mit kaltem Wasser an, sonst gibt es Klümpchen! Es ist auch egal, ob man zum Andicken der Soße Mehl oder Speisestärke verwendet - hervor schmeckt es nur, wenn man zuviel davon nimmt. Eine Prise Zucker und ein 1/2 TL Butter runden übrigens alle Gerichte dieser Art wunderbar ab.

25.02.2012 14:32
Antworten
sukeyhamburg17

Hallo Nancy, ...und es gibt noch eine wunderbare Moeglichkeit, Saucen zu binden: Die Mehlbutter.... Da hab ich die Bindung durch das Mehl und die von dir erwaehnte Butter zur Abrundung des Gerichtes vereint... ...so man denn die Sauce binden muss (will).... Liebe Gruesse und happy cooking Susan, Pittsburgh, PA, USA

25.02.2012 14:54
Antworten
yellagelb

Hallo blm, genau so mache ich Goulasch immer, aber für Wildgoulasch hätte ich noch nen leckeren Tip. Zum Eindicken der Sosse verwende ich Sossenlebkuchen, das gibt nochmal einen tollen Geschmack! VG Gaby

25.02.2012 18:39
Antworten
käsespätzle

Hallo, ich hab das Gericht mit Hirschfleisch gekocht und fand es einfach nur lecker. Dazu gab es gezackte Bandnudeln und Rotkohl. LG käsespätzle

20.02.2012 15:22
Antworten