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Freischaltung: 07.06.2011
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Zutaten

1500 g Mehl
300 g Zucker
750 g Butterschmalz
500 ml Milch
4 Würfel Hefe
25 g Salz
3 Pck. Vanillezucker
Zitrone(n), abgeriebene Schale, unbehandelt
2 Pck. Zitronat
1000 g Rosinen
50 g Mandel(n), bittere, grob gehackt
150 g Mandel(n), süße, gestiftelt
1 1/2 Liter Rum, 40%ig brauner
  Butter, zerlassene zum Einstreichen
  Puderzucker, zum Bestäuben
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. 10 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 1 Std. Ruhezeit: ca. 2 Std. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Vorbereitung (am Vortag):
Alle Zutaten in einen warmen Raum stellen, Rosinen ggf. vorsortieren (Stiele entfernen, harte Rosinen aussortieren), Rosinen in Rum einweichen, Butterschmalz zerlassen (bis zum nächsten Tag ist er ausgehärtet, aber nicht mehr so fest wie vorher).

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben, Zucker darüber streuen. Vertiefung in die Mitte eindrücken. 250 ml Milch erwärmen (lauwarm) und mit der Hefe verquirlen. Je 2 Teelöffel Zucker und Mehl hinzufügen, in die Vertiefung füllen, ca. 30 Minuten gehen lassen (evtl. bei 50° im Herd).

Butterschmalz, Salz, Vanillinzucker, 250 ml Milch, Zitronenschale, Zitronat, bittere und süße Mandeln unterarbeiten, kräftig durchkneten. Rum vorsichtig aus den Rosinen pressen, damit der Stollen nicht zu feucht wird. Zuletzt die Rosinen zum Teig geben. Den Hefeteig 2 Stunden an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.

Teig in drei Teile teilen, so dass später drei kleine Stollen entstehen (habe damit gute Erfahrungen gemacht). Die drei Teile jeweils mit dem Nudelholz ausrollen und zu Stollen zusammen legen. Die Stollen einzeln auf Backpapier nebeneinander auf ein Backblech legen, so dass sich die Stollen nicht berühren (Backpapier dazwischen).

Bei 160° etwa 1 Stunde backen, ggf. noch 5 Minuten bei Unterhitze.

Am nächsten Tag können die Stollen noch gebuttert (Butter im Wasserbad erhitzen, dann Stollen bestreichen) und mit Puderzucker bestäubt werden.

Die Stollen sind einige Wochen haltbar. Nach etwa drei Wochen schmecken sie perfekt. Zum Lagern wickele ich sie in Alufolie ein und lege sie an einen kühlen Ort.

Tipp: Der aus den Rosinen gepresste Rum findet bei den erwachsenen Naschkatzen reißenden Absatz. Er lässt sich aber auch etwa zwei Wochen aufbewahren.