Stollen nach sächsischem Rezept


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die hier angegebenen Zutaten reichen für drei kleine Stollen

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70 Min. pfiffig 07.06.2011



Zutaten

für
1.500 g Mehl
300 g Zucker
750 g Butterschmalz
500 ml Milch
4 Würfel Hefe
25 g Salz
3 Pck. Vanillezucker
1 Zitrone(n), abgeriebene Schale, unbehandelt
2 Pck. Zitronat
1.000 g Rosinen
50 g Mandel(n), bittere, grob gehackt
150 g Mandel(n), süße, gestiftelt
1 ½ Liter Rum, 40%ig brauner
Butter, zerlassene zum Einstreichen
Puderzucker, zum Bestäuben

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde 10 Minuten Ruhezeit ca. 2 Stunden 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 4 Stunden 40 Minuten
Vorbereitung (am Vortag):
Alle Zutaten in einen warmen Raum stellen, Rosinen ggf. vorsortieren (Stiele entfernen, harte Rosinen aussortieren), Rosinen in Rum einweichen, Butterschmalz zerlassen (bis zum nächsten Tag ist er ausgehärtet, aber nicht mehr so fest wie vorher).

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben, Zucker darüber streuen. Vertiefung in die Mitte eindrücken. 250 ml Milch erwärmen (lauwarm) und mit der Hefe verquirlen. Je 2 Teelöffel Zucker und Mehl hinzufügen, in die Vertiefung füllen, ca. 30 Minuten gehen lassen (evtl. bei 50° im Herd).

Butterschmalz, Salz, Vanillinzucker, 250 ml Milch, Zitronenschale, Zitronat, bittere und süße Mandeln unterarbeiten, kräftig durchkneten. Rum vorsichtig aus den Rosinen pressen, damit der Stollen nicht zu feucht wird. Zuletzt die Rosinen zum Teig geben. Den Hefeteig 2 Stunden an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.

Teig in drei Teile teilen, so dass später drei kleine Stollen entstehen (habe damit gute Erfahrungen gemacht). Die drei Teile jeweils mit dem Nudelholz ausrollen und zu Stollen zusammen legen. Die Stollen einzeln auf Backpapier nebeneinander auf ein Backblech legen, so dass sich die Stollen nicht berühren (Backpapier dazwischen).

Bei 160° etwa 1 Stunde backen, ggf. noch 5 Minuten bei Unterhitze.

Am nächsten Tag können die Stollen noch gebuttert (Butter im Wasserbad erhitzen, dann Stollen bestreichen) und mit Puderzucker bestäubt werden.

Die Stollen sind einige Wochen haltbar. Nach etwa drei Wochen schmecken sie perfekt. Zum Lagern wickele ich sie in Alufolie ein und lege sie an einen kühlen Ort.

Tipp: Der aus den Rosinen gepresste Rum findet bei den erwachsenen Naschkatzen reißenden Absatz. Er lässt sich aber auch etwa zwei Wochen aufbewahren.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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DoloresPepper

Hallo Tante-Dorle, die Salzmenge kommt schon hin, schließlich muss es für drei große Stollen reichen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es nicht schlimm ist, wenn du die Menge reduzierst. Liebe Grüße aus Dresden!

04.12.2019 03:57
Antworten
Tante-Dorle

Ich weiß nicht so recht, ob die Menge beim Salz stimmt???

03.12.2019 15:26
Antworten
sachsenimker

Hab heute wie auch schon seit ein paar Jahren wieder Stollen nach unseren Hausrezept gebacken. Erstaunlich die Zutaten und Mengen sind fast identisch. Schon in den 60ern hatten wir 20 Pfund Mehl für 14 4 Pfünder Und der war soo lecker Stefan aus Zwicke

27.11.2019 15:41
Antworten
DoloresPepper

Hallo CEich, es freut mich sehr, dass die Stollen so gut ankommen und gelingen.

10.11.2019 04:49
Antworten
CEich

Hallo, ich backe diese Stollen seit 4 Jahren. Einfach nur Klasse !!!! Meine Familie und meine Arbeitskollegen sind immer total begeistert.

09.11.2019 08:49
Antworten
PaulinevonHatz

Liebe Dolores, ich backe jedes Jahr Stollen und wollte in diesem Jahr etwas Neues ausprobieren. Das ging gründlich schief. Ich glaube, es sind zu viele Zutaten auf 1500g Mehl. Bei mir wurde es - trotz Ausdrücken der Rosinen und genauer Beachtung der Mengen ein feuchter Teig, der im Backofen noch auseinander lief. Leider habe ich mich nicht getraut, mehr Mehl zu verwenden... Das Ergebnis schmeckt ganz gut, nicht sehr süß, aber es nicht zu verschenken. Das mit dem Rum stimmt. Er ergab lecker Grog. Pauline

11.12.2013 19:38
Antworten
DoloresPepper

Liebe Pauline, tut mir Leid, dass der Teig zu feucht geblieben ist. Das ist mir bisher noch nie passiert. Möglicherweise liegt es daran, dass ich mit Umluft backe. Neuerdings programmiere ich den Herd auf 50 Minuten und dann noch mal 10 Minuten bei Unterhitze. Auf jeden Fall mache ich gegen Ende der Backzeit immer den Test mit dem Holzstäbchen, dann vermeidet man auf jeden Fall, dass der Teig zu feucht bleibt. Ich habe mir inzwischen auch angewöhnt, nach etwa 40 Minuten Backpapier auf die Stollen zu legen, dann werden die Rosinen an der Stollenoberseite nicht mehr so dunkel.

12.12.2013 06:50
Antworten
floweroma4

1 1/2 Liter Rum, das sind doch 2 große Flaschen, da ist ein Fehler drin - oder? LG floweroma

08.06.2011 06:03
Antworten
DoloresPepper

Hallo floweroma, nein, das ist kein Fehler. Die Rosinen werden im Rum eingeweicht (vollständig bedeckt) und am nächsten Tag vorsichtig ausgepresst, damit sie nicht zu feucht sind. Die Rosinen saugen sich richtig voll. Der ausgepresste Rosinen-Rum (gut eine Flasche) wird nicht mehr zum Stollenbacken benötigt, schmeckt fast wie Likör und findet bei Familienfeiern reißenden Absatz. Natürlich darf man ihn nicht zu lange aufgewahren. Gutes Gelingen wünscht DoloresPepper

08.06.2011 06:37
Antworten
DoloresPepper

Nein, das ist kein Fehler (okay, 1,5 Flaschen reichen auch). Die Rosinen werden im Rum eingeweicht und saugen sich voll. Nach 24 Stunden kann man sie etwas auswringen. Der nun süße Rum findet immer reißenden Absatz. LG DoloresPepper

21.10.2016 10:37
Antworten