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Westfälischer Sauerbraten nach Oma Johanna


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ein tolles altes Rezept meiner Großmutter

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60 Min. simpel 31.05.2011



Zutaten

für
2 kg Rindfleisch
2 Beutel Gewürzmischung (Sauerbratengewürz), z. B. von Wagner à 100 g
1 Flasche Essig, weinwüziger
n. B. Wasser, heißes
2 TL Salz
Pfeffer aus der Mühle
2 m.-große Zwiebel(n), in dünne Scheiben geschnitten
4 EL Rübenkraut
4 Brot(e) - Krusten, altbacken
1 Scheibe/n Pumpernickel
2 TL Zucker
Öl zum Braten
6 Zwiebel(n)
n. B. Saucenbinder, dunkel

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Ruhezeit ca. 7 Tage Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden 30 Minuten Gesamtzeit ca. 7 Tage 3 Stunden 30 Minuten
Das Rindfleisch in eine Schüssel (mit Deckel) oder in einen Topf legen. Das Fleisch mit zuvor erhitztem Weinessig übergießen und den Rest - bis das Stück Fleisch bedeckt ist, mit abgekochtem, noch heißem Wasser übergießen.

Die beiden Beutel Sauerbratengewürz darüberstreuen und die in dünne Scheiben geschnittenen Zwiebeln hinzufügen. Salz, Zucker und Pfeffer hineingeben. Alles ein wenig verrühren. Das Ganze dann für mindestens 6 - 7 Tage im Kühlschrank lagern. Das Fleisch einmal täglich wenden.

Nach ca. 7 Tagen das Fleisch aus der Marinade nehmen und gut abspülen. Das Fleisch mit Küchenkrepp trocken tupfen und in heißem Öl rundherum gut anbraten (wichtig für eine gute Soße!). Einen Teil der zuvor durchgesiebten Marinade angießen (die übrig gebliebenen Gewürze wegwerfen).

6 Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden und zum Fleisch geben. Ebenso die Brotkrusten und die zerbröselte Scheibe Pumpernickel. Salz, Pfeffer und Zucker zufügen. Nach ca. 20 Min. das Rübenkraut hinzugeben. Das Ganze dann bei kleiner Flamme ca. 2 - 2,5 Std. schmoren.

Zwischendurch immer mal wieder etwas Marinade oder - wer es weniger sauer will - abgekochtes heißes Wasser zugießen. Kurz vor dem Servieren die Soße noch ein wenig mit dunklem Soßenbinder andicken. Wer mag, kann die Soße vor dem Binden auch noch einmal durchsieben.



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DerJörch

Ich verstehe gar nicht wie dieser leckere Sauerbraten so lange von mir unentdeckt bleiben konnte!? Ok, ein bisschen was ändere ich fast immer ab. Hier waren es bei mir nur 250 ml Essig und dafür 250 ml Rotwein dazu. Außerdem fand ich 2 mittelgroße Zwiebeln und auch 2 El Sirup genug... Aber, das ist wie so oft Geschmackssache. Das Grundrezept ist perfekt! Dafür gebe ich gerne 5*****

14.01.2018 00:08
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Hansrosimaus

Vielen Dank für die netten Zeilen! Das freut mich sehr. Ich lege in den nächsten Tagen auch ´mal wieder einen Sauerbraten ein.... Freundlichen Gruß Rosi

15.01.2018 10:24
Antworten
Hansrosimaus

Hallo Sozi, danke für deine netten Zeilen! Tja, so einfach ist manchmal die Lösung ;-). Wünsche dir gutes Gelingen beim Zubereiten des Rezepts. Kannst dich ja mal melden, wie es denn so geschmeckt hat. Würde mich freuen. Liebe Grüße, einen guten Rutsch und alle guten Wünsche für das neue Jahr Rosi

27.12.2017 07:58
Antworten
Sozi

Hallo Hansrosimaus, der "Original Grafschafter Goldsaft" ist mir ein Begriff. Hätte niemals gedacht, dass dies "Rübenkaut" sein könnte. Hab irgendetwas G R Ü N E S erwartet. Danke für die schnelle Antwort. Kartoffelpuffer ohne "Rübenkraut (Original Grafschafter Goldsaft) wäre ein First-Class-Diner ohne Salz, Pfeffer bzw. fernab aller Würze- einfach FADE! Herzliche Grüsse ins " Ruhrgebiet" - bin aus dem Raum Stuttgart! Sozi

26.12.2017 22:44
Antworten
Hansrosimaus

"Rübenkraut" schmeckt übrigens auch auf frischen Brötchen, Stuten und Brot. Oder auch auf Reibekuchen (Kartoffel-Pfannkuchen), lieber Sozi ;-)

26.12.2017 12:35
Antworten
Sozi

Hallo Hansrosimaus, bin zufällig auf dieses interessante Rezept gestossen und möchte es nachkochen! Habe dennoch eine Frage; was ist ein "Rübenkaut?", Petersilie, das Karottengrün eventuell? oder was sonst? habe keine Ahnung! Erbitte baldige Nachricht. Bis zu Dreiköng darf noch frohe Weihnacht wünschen, was ich hiermit Ihnen wünsche, ebenso alles Gute (Gesundheit! Gutes Kochgelingen!) zum Neuen Jahr 2018. Herzliche Gruß Sozi

26.12.2017 10:05
Antworten
Syltwind

Habe heute den Sauerbraten zubereitet; nachdem er nun etwas über 1 Woche eingelegt war. Er schmeckt wirklich "wie bei Muttern"! Habe nun die Bewertung abgegeben Also, super Rezept; vielen Dank dafür. Ach ja, und auch mal Tiefkühl- oder Kochbeutelklöße zu verwenden finde ich vollkommen normal und ist doch nicht verwerflich.

24.05.2017 18:27
Antworten
Hansrosimaus

@ Syltwind Vielen Dank. Freut mich, dass der Sauerbraten schmeckt!

24.05.2017 18:53
Antworten
gekochterHaspel

Durch die CK-Rubrik: Kochen wie Oma (über FB) bin ich auf dieses Rezept gestoßen. Hmmmm (?), ich denke, "driest" hat sich angesichts der 'Sterneküche' (Dein Label) an der Gewürzmischung bzw. dem Soßenbinder gestört ... und ehrlich, nicht böse oder verletzend gemeint, habe ich auch ein Problem, wenn es um Fertigknödel geht, wie es auf dem Bild dargestellt wurde - das sind doch eindeutig Klöße aus dem Beutel - naja. ... wobei der Rest optisch lecker rüberkommt. VG Haspel

05.05.2017 11:23
Antworten
Hansrosimaus

Bei uns gibt es durchaus "auch ´mal" Knödel aus der Tiefkühltheke. Meistens mache ich diese zwar selber. Entweder Kartoffelklöße oder Hefeklöße; ebenfalls nach Rezepten meiner Großmutter. Aber - wie gesagt - es ist auch schon mal der Fall, dass wir "fertige" Klöße essen. Das Rezept bezog sich ja auch auf den Sauerbraten. Es muss ja niemand, der fertige Knödel ablehnt, diese dazu reichen. Folglich sollte es auch niemanden stören...... ;-) :-) FG Hansrosimaus

05.05.2017 11:40
Antworten