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Kräuterhonig aus Wildkräutern

ein Aufstrich nach Art des bekannten Löwenzahnhonigs oder auch dickflüssiger Sirup, je nach länge des Einkochens

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120 Min. pfiffig 04.05.2011



Zutaten

für
3 Handvoll Tannenzweig(e), junge frische Spitzen
1 Bund Waldmeister, angetrockneten
3 Handvoll Blüten, frische Löwenzahnblüten mit Kelch
2 Handvoll Blüten, frische Gänseblümchenblüten
2 Handvoll Gundermann, junger mit Kraut und Blüten
2 Blüten -Stängel vom Kriechenden Günsel ohne Blätter
2 Stängel Zitronenmelisse
1 Handvoll Vogelmiere, frische mit Büten
5 Stück(e) Giersch, ganz junge Spitzen (klein)
3 Stück(e) Brennnesseln, kleine Spitzen
3 Stängel Klettlabkraut
2 Stängel Hirtentäschel, mit Blüte
n. B. Blüten der roten Taubnessel
1 Zitrone(n), Bio
500 g Rohrzucker, braunen
500 g Zucker
1 ½ Liter Wasser
5 Blätter Spitzwegerich, junge Blätter

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 2 Stunden Ruhezeit ca. 2 Tage Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden Gesamtzeit ca. 2 Tage 4 Stunden
Alle Kräuter, außer die Blüten, wie Löwenzahn- und Gänseblümchenblüten, erst einmal waschen und in Salatschleuder trocken schleudern.
Den Waldmeister bündeln und über Nacht anwelken lassen.
Die restlichen Kräuter in einem Topf mit 1,5 l Wasser ansetzen, mit der Zitrone aufkochen und 5-10 Min. leicht köcheln lassen. Von den Kräutern wie, Vogelmiere, Hirtentäschel mit Blüte, Giersch, Brennnesselspitzen, Spitzwegerich und Klettlabkraut, habe ich in der Menge nur wenig genommen. Vom Kriechenden Günsel, dem Gundermann und auch Zitronenmelisse dann schon etwas mehr und die Blüten von der roten Taubnessel je nachdem wie viel man zusammen bekommt und gesammelt hat.
Der Hauptanteil ist Löwenzahnblüten, Gänseblümchen und auch die Tannenspitzen.
Den gekochten Sud habe ich abkühlen lassen und erst nachdem er kalt war, das Bündel mit dem Waldmeister rein gehangen. Bitte nicht ganz rein hängen, die Stängel nicht und nur soweit die Blätter, so dass sie im Sud sind.
Das Ganze habe ich 2 Tage abgedeckt kühl stehen lassen und erst dann durch ein Sieb abgeseiht. Dem Sud dann den braunen, sowie den weißen Zucker zugesetzt und dann aufgekocht und unter ständigem Rühren, ca. 1-2 Stunden, dickflüssig wie Honig kochen.
Wenn richtige Konsistenz, dann in Gläser oder bei Sirup in Flaschen abfüllen.

Er schmeckt sehr gut und hat durch die Kräuter seine eigene Note. Der Waldmeister hat hieran seinen Anteil, sowie die Maispitzen der Tanne.

Probiert es aus, wenn nicht anders vorhanden dann auch mit anderen Kräutern und Blüte.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Kräuterjule

Hallo Sarah, ja, auch aus ihr kann man Sirup herstellen, wenn es die "Gewöhnliche Douglasie" ist. Aus den Nadeln einen Hustensaft hergestellt, wirkt bei Atemwegserkrankungen hustenstillend und schleimlösend und kann Linderung verschaffen. VG Kräuterjule

03.05.2018 22:46
Antworten
KleinerFuchs87

Hallo, wir haben eine Douglasie im garten. könnte ich anstatt der Fichte auch davon die jungen Triebe nehmen? LG Sarah

27.04.2018 10:33
Antworten
Vanilleguschel

Macht wie beim Marmelade kochen eine gelier Probe. Wenn der Sirup warm ist ist er um einiges flüssiger als wenn er kalt wird. Habe beim ersten Versuch damals Bonbons im Glas gehabt 😓 Der Geschmack ist sehr gut

14.05.2017 10:41
Antworten
Kräuterjule

Hallo Ute, man kann doch immer variieren. Das besondere ist daran sind die Maiwipfel und der Waldmeister. Diese beiden Sachen sollten unbedingt mit daran sein. Ich bedanke mich für's Feedback. VG Kräuterjule

15.05.2012 22:20
Antworten
lieblingsmamam

Hallo Kräuterjule, habe deinen Kräuterhonig gemacht und bin begeistert. Schon der Duft bei der Zubereitung. Er hat eine wundervolle dunkelbraune Farbe. Der Geschmack ist einzigartig. Wie du schon schreibst, der Waldmeister und die Maispitzen (ich habe Fichtenspitzen verwendet) kommen gut zur Geltung aber auch die anderen Kräuter. Geschmacklich hat er aber schon einen eigenen Geschmack und ist nicht unbedingt nur mit Fichtennadelsirup zu vergleichen. (für solche, die Fichtennadelsirup kennen).Schmeckt schön kräftig. Ich habe den Sirup ca. 1,5h gekocht und hatte beim abfüllen in die Gläser bedenken, das das zu lange war, da Reste vom Sirup beim abkühlen auf den Topfboden bonbonartig wurden. Inzwischen haben wir den Kräuterhonig aus dem Glas verkostet. Die Konsistenz ist wie bei richtigen Honig und auf dem Löffel tropft er gut ab. Ich habe ein großes Honigglas(1kg) und 2 kleine Gläser rausbekommen. Leider habe ich kein Hirtentäschel gefunden und auch keine rote Taubnessel, dafür hab ich weiße Taubnessel verwendet. lg Ute

15.05.2012 08:24
Antworten