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Zutaten

Portionen
1 kg Rippe(n), dicke, ca.
Zwiebel(n)
  Öl, zum Anschmoren
  Salz und Pfeffer
  Suppengemüse, klein geschnitten
6 Körner Piment
Gewürznelke(n)
Lorbeerblätter
1 TL Kräutersalz, (zum Abschmecken)
Steckrübe(n), (1 Kopf hat etwa 500-700g Gewicht brutto)
1000 g Kartoffel(n), festkochend
Würste, Mettenden (Mettwürstchen)

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Koch-/Backzeit: ca. 3 Std. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Öl in einem ausreichend weiten und hohen Topf erhitzen. Die Rippe sollte liegend hinein passen.
Die Zwiebel halbieren, vierteln und im erhitzten Öl anbräunen. Vorsicht, nicht zu dunkel werden lassen, wird sonst bitter. Dann wieder herausnehmen und beiseite legen, wird später weiter verwendet.

Die dicke Rippe mit Küchenkrepp gründlich abtupfen und von allen Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Im Topf von allen Seiten kurz anschmoren (bräunen), dann das Suppengemüse (Möhren, Pastinaken, Wurzelgemüse) dazu geben und kurz! mitbraten. Dann mit reichlich warmem bis heißem Wasser schrittweise ablöschen bzw. angießen, bis die Rippe gut bedeckt ist.
Die Gewürze zugeben und aufkochen, dann ziehen lassen. (Ich gehe dann bügeln, im Ck surfen, Wäsche aufhängen, telefonieren... lasst ihn wirklich lange kochen! Umso länger, desto besser! 2 Stunden sind schon in Ordnung.)
Kurz vor Kochzeitende die Kochflüssigkeit probieren und ggfl. nachsalzen. Ich verwende dafür gerne Kräutersalz von Curly64.

Dann aus dem Kochwasser nehmen und abkühlen lassen. Das Fleisch fällt dann beinahe von alleine vom Knochen. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und beiseite legen.

Die Fleischbrühe durch ein Sieb abgießen und für den Eintopf verwenden (teilweise, es ist nicht die ganze Menge nötig).

Die Steckrübe dünn schälen und in Würfel schneiden (etwa 2cm dick), ebenso die Kartoffeln schälen, waschen und würfeln.
Öl im Topf erhitzen, die Steckrübenwürfel im Topf andünsten und dann die Kartoffeln zugeben. Gut umrühren und mit der klaren Fleischbrühe auffüllen. Die Mettenden anstechen und zugeben.
Nach etwa einer halben Stunde die Mettwürstchen herausholen, in Scheiben schneiden. Einen Teil der Flüssigkeit abnehmen, beiseite stellen (es könnte zu flüssig sein, lieber nachher während des Stampfens wieder zugeben) und das Gemüse stampfen.

Die Mettwürstchen mit dem geschnittenen Fleisch wieder zufügen und kurz erwärmen.

Schmeckt wunderbar mit einer Scheibe frischem Graubrot.

Die Steckrübe hat einen schlechten Ruf, weil unsere Großeltern sie in beiden Weltkriegen essen mussten - es gab schlechthin nichts anderes. Aber die Steckrübe war noch verfügbar und wurde der Bevölkerung angepriesen bzw. verordnet, denn sie wurde in großen Mengen als Viehfutter angebaut. Es gab sogar Rezeptheftchen um die Steckrübe den Menschen schmackhaft zu machen. Sie eignete sich (angeblich) sogar als Kaffeeersatz, klein geschnitten, getrocknet und in der Kaffeemühle gemahlen.