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Mittelalterliche Rahmfladen

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20 Min. simpel 03.05.2011



Zutaten

für
150 g Mehl
70 g Roggenmehl
Mehl
10 g Hefe
Lauchzwiebel(n)
Speck, gewürfelt
EL Crème fraîche
1 ½ TL Salz
150 ml Wasser, lauwarm
Wasser, lauwarm
Fett, für das Blech

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Ruhezeit ca. 1 Stunde 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 2 Stunden 20 Minuten
Zuerst setzt man mit der Hefe etwas Wasser und etwas Mehl einen Hefeteig an. Dazu bröselt man die Hefe in ein kleines Schälchen und verrührt sie mit gut 2 EL Mehl und warmem Wasser zu einem glatten Teig. Das lässt man stehen, bis es Bläschen schlägt.

In der Zwischenzeit mischt man die beiden Mehlsorten, mit dem Salz und dem Wasser. Anschließend lässt man den Hefeteig in die Mehlmischung fließen und schlägt es. Am besten gelingt das mit der Hand.
Der Teig ist fertig, wenn er nicht mehr an den Händen klebt und sich als Klumpen gut von der Schüssel löst. Sollte er zu lange kleben, braucht man noch etwas Mehl. Sollten Mehlrückstände in der Schüssel bleiben, braucht man etwas Wasser.
Die Schüssel wird für ca. eine Stunde mit einem Handtuch abgedeckt.

Anschließend formt man den Teig zu Fladen und legt diese auf ein eingefettetes Blech. Diese bestreicht man mit Crème fraîche (ich habe ca. 2 EL pro Fladen gebraucht – am besten lässt sie sich mit einem Esslöffel verstreichen) und streut Speckwürfel drauf.

Die Fladen werden bei ca. 200° Ober-Unterhitze 25 – 30 Minuten gebacken.
Auf die fertig gebackenen Fladen streut man anschließend dann Lauchzwiebelringe (bzw. Zwiebelringe) und ich habe noch etwas Pfeffer darüber gestreut.

Variationen:
Statt Lauch und Zwiebeln kann man natürlich auch andere Variationen ausprobieren. Ich hab bisher Kartoffelscheiben, Kartoffelscheiben und Speck, Tomaten und Tomaten und Lauchzwiebeln drauf getan. Ich fand alles sehr, sehr lecker, aber natürlich ist das alles Geschmackssache und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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SandraH2823

Das Rezept klingt sehr interessant. Wie viele Fladen bekomme ich den aus dem Teig raus?

19.05.2020 13:01
Antworten
pzychobunny

Drei kleine, falls du eine Beilage wie Suppe oder Salat dazu machst oder zwei große, falls du sie als Hauptgericht ohne viel drum rum essen möchtest.

20.05.2020 05:52
Antworten
Lisa130610

wirklich sehr sehr lecker :)

16.05.2020 19:34
Antworten
AnniB333

@Hobbitsche: Benutzt du vielleicht zu warmes Wasser? Hefe wird mit heißem Wasser nichts. Ich empfehle wirklich nur lauwarmes Wasser und Geduld beim Gehenlassen. Eines meiner absoluten Lieblingsrezepte! 😍

29.04.2020 18:34
Antworten
pzychobunny

Definitiv nein, bei mir gehen sie super auf. Geht der Teig bei dir auf oder auch eher weniger? Ggf ist die Hefe zu alt (falls du Trockenhefe verwendest). Wie lange lässt du den Teig denn gehen? Änderst du das Verhältnis der Mehlsorten? Dann brauchst du ggf mehr Gehzeit oder mehr Hefe. Und wie Anni schon meinte, wie ist deine Wassertemperatur? Kommt deine Hefe (bei Frischhefe) direkt aus dem Kühlschrank? Das mag sie manchmal auch nicht.

30.04.2020 08:58
Antworten
britmax

hallo, Dein Rezept gefällt mir sehr gut, vor allem weil hier mal Weizenmehl + Roggenmehl gemischt wird. Das kenne ich so noch nicht (bzw. habe es noch nicht ausprobiert) und hoffe, dass ich mit diesem Rezept "die" Rahmfladen gefunden habe, die uns auf den mittelalterlichen Märkten so gut schmeckten. Man konnte dort sehen und schmecken, dass auf jeden Fall Roggenmehl dabei sein musste. Ich werde es ausprobieren und möchte nur kurz wissen, ob Du gekochte Kartoffelwürfel auf die Fladen gelegt hast. Ich denke nicht, dass es rohe Kartoffeln sind? Gruß Britmax

11.05.2011 19:55
Antworten
pzychobunny

Hallo Britmax, oh...das hatte ich vergessen, tut mir leid. Die Kartoffeln waren Reste (also gekocht) die wir übrig hatten und ich hab sie in meiner Experimentierfreude in ca. 0,5 - 1 cm dicke Scheiben geschnitten und auf der Creme-Fraiche verteilt. Im Orginalrezept ist weitaus weniger Roggenmehl, deshalb habe ich etwas rumprobiert bis ich die für mich perfekte Menge hatte. Natürlich kann man das Rezept auch ausschließlich mit Weizenmehl machen. Wer jedoch mehr Roggen verwendet, wird höchstwahrscheinlich auch etwas mehr Wasser benötigen, aber das sieht man dann relativ schnell, wenn noch überall Mehl in der Schüssel hängt und man keinen Teig hinkriegt (das war mein erster Fehler bei dem Weizen/Roggen-Misch-Versuch). Wer das Rezept nur mit Weizenmehl macht sollte anfangs weitaus weniger Wasser verwenden (nachschütten kann man ja immernoch).

12.05.2011 16:00
Antworten
Polyhymnia99

Kann man auch Dinkelmehl nehmen?

24.02.2018 18:00
Antworten
pzychobunny

Hallo, Ja, kann man, aber dann benötigt man weniger Wasser. Also am besten das Wasser schluckweise hinzufügen, bis die Konsistenz passt. Viel Erfolg damit :)

24.02.2018 18:22
Antworten
Gelöschter Nutzer

Danke!

24.02.2018 19:54
Antworten