Harlekin - Kuchen


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eine Plätzchenspezialität aus Rumänien - nach dem Rezept meiner Mama

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60 Min. normal 01.04.2011



Zutaten

für

Für den Teig:

500 g Mehl
250 g Butter, zimmerwarm
2 Ei(er)
3 EL saure Sahne
150 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Backpulver

Für den Guss: (Variante 1 - mit bunten Streuseln)

4 Eigelb
100 g Puderzucker
1 Zitrone(n), unbehandelt, den Abrieb davon
2 Pck. Vanillezucker
Streusel, bunte oder Schokostreusel oder Nüsse, gehackt

Für den Guss: (Variante 2)

100 g Puderzucker
2 Pck. Vanillezucker
n. B. Schokostreusel oder Nüsse (z. B. Pistazien), gehackt

Für die Füllung:

2 Gläser Marmelade nach Wahl, ohne Kerne oder Fruchtstücke

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Ruhezeit ca. 2 Tage Koch-/Backzeit ca. 10 Minuten Gesamtzeit ca. 2 Tage 1 Stunde 10 Minuten
Die Zutaten für den Teig verkneten und eine Stunde kühlstellen. Den Teig in 4 gleichgroße Teile schneiden.

Jeden dieser Teile mit Mehl zu einer ovalen Platte ausrollen. So groß, dass diese noch auf das Backblech passt. Je ähnlicher sich die Teigformen sind, umso besser für das spätere Aufeinanderschichten. Ich rolle die Teigplatten immer bereits auf dem Backpapier aus, das macht das Umsetzen auf das Blech einfacher.

Vor dem Backen sollten die Platten noch mit einer Gabel mehrfach eingestochen werden, damit sich keine großen Blasen bilden. Die Platten werden bei ca. 175°C (Umluft) auf der mittleren Schiene je nach Backofen ca. 5 - 10 Minuten gebacken. Sobald sich der Rand braun verfärbt, ist der Teig fertig. (Etwa die Backzeit von Butterplätzchen).

Die Platten werden nach dem Abkühlen mit jeweils einer Lage Marmelade dazwischen aufeinandergestapelt. Mit der Marmelade braucht man nicht sparsam umzugehen. Ich nehme immer die selbst gemachte meiner Mama, die lässt sich gut verstreichen. Bei gekaufter Marmelade sollte diese vorher ein wenig durchgerührt werden, damit sie sich besser auf der Platte verteilen lässt.

Die oberste Platte sollte die ebenste sein, damit sich der Zucker- bzw. Eierguss besser verteilen lässt. Dafür eine Variante aussuchen und die Zutaten verrühren. Bevor der Guss trocknet, muss die Verzierung drauf (bei Verwendung bunter Streusel Variante 1 für den Guss verwenden). Danach ein paar Stunden trocknen lassen, bis der Guss anfängt, fest zu werden. Nun kann der Kuchen auf einem Brett oder Servierplatte in eine große Tüte gepackt werden, und sollte möglichst luftdicht verschlossen aufbewahrt werden.

In den nächsten 2 Tagen (in kühlen Räumen evtl. auch 3 Tage) zieht die Feuchtigkeit aus der Marmelade in den Teig und das Ganze wird sehr zart. Jetzt kann der Kuchen aufgeschnitten werden.

Am besten schneidet man zuerst daumendicke Streifen und unterteilt diese dann in ca. 5 cm lange Stücke. Je nachdem, wie dick der eigene Daumen ist, kommen ca. 40 Stücke für die Kuchenplatte raus. Die gezackten Ränder lassen sich leider den Gästen nicht anbieten, aber finden im Haushalt meist begeisterte Abnehmer.

Die Stückchen können in einer Keksdose aufbewahrt werden. Zwischen die Ebenen sollte jedoch eine Lage Backpapier, um ein Aneinanderkleben zu vermeiden.

Die Kekse lassen sich super vorbereiten - ideal für ein Nachtischbüffet, als Kleinigkeit auf dem Kaffeetisch oder noch kurz vor Weihnachten.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Lila_Lenchen

Sehr lecker! Ich hatte erst Zweifel wegen des rohen Eigelbs im Guss, den man tagelang bei Zimmertemperatur aufgewahrt. Kann aber nach dem Praxis-Test Entwarnung geben: Das letzte Stückchen wurde vier Tage nach dem Backen verputzt, und es gab keinerlei Magenverstimmung. :) Einziger Minuspunkt, der mich daran hindern wird, den Kuchen regelmäßig zu backen: Die Zubereitung dauert sehr lange. Da der Teig sehr klebrig ist, man drei Teigplatten ausrollen und getrennt von einander backen muss (zumindest wenn man wie ich nur ein Blech besitzt), läppert sich eine Menge Zeit zusammen. Ich hab abends um halb neun angefangen und stand bis halb eins in der Küche (wobei man die Kühlschrank- und Ofen-Pausen ja auch anderweitig nutzen kann und nicht gezwungen ist, eine Viertelstunde lang in den Tiefen der Speisekammer nach der passenden Marmelade zu wühlen - also, da ist zugegebenermaßen noch Luft nach oben). Gelohnt hat sich der Aufwand durchaus, meine Gäste waren begeistert. Tipp: Mit zwei verschiedenen Marmeladen und zwei verschiedenen Sorten Nüssen (ich hab Pistazien und Walnüsse genommen) kann man aus einem Kuchen zwei verschiedene Sorten zaubern (und somit relativiert sich der Aufwand auch wieder).

26.10.2015 15:20
Antworten
Stinele

Hallo Lina, ich vermute das der hohe Zuckeranteil konservierend wirkt. Da meine Mama aber auch immer Bedenken hat, Stellt Sie den Kuchen kühl. Im Winter auch gerne einfach auf den Balkon. Der Teig sollte eigentlich nicht klebrig sein. Vielleicht nimmst du das nächste mal mehr Mehl dazu. Dann dauert das auch nicht so lange. Die verschiedenen Marmeladesorten so aufzuteilen ist wirklich eine gute Idee. Habe diese schon ebenenweise gewechselt um verschiedenfarbige Streifen zu bekommen. Übrigens: Versuche mit Nutella kann ich nicht empfehlen. Da wird der Teig nicht weich.

19.11.2015 07:26
Antworten
Carlotobi

Hallo, meine Mutter ist auch Siebenbürger Sächsin gewesen und ich habe diesen Kuchen in Verbindung mit Weihnachten noch im Kopf. Leider fehlte das Rezept und ein anderes, das ich gerade probiert habe ist nicht gut gelungen, der Teig ist mir zerbrochen, so dass ich nur wenige Stückchen habe. Nun werde ich in den nächsten Tagen erneut mein Glück mit der doch recht verständlichen und ausführlichen Anleitung probieren, Foto folgt dann. Daumen drücken!

15.12.2014 13:49
Antworten
becki2308

Danke für das tolle Rezept! Ein bischen aufwendig, aber super im Geschmack! Habe erst mal Eier, Zucker und flüssige Butter schaumig geschlagen und im Anschluss die Sauer Sahne und das Mehl hinzugefügt. Der Teig war nach einer Std. Kühlschrank noch immer recht weich, doch durch das Ausrollen auf dem Backpapier, ließ er sich sehr gut umsetzen. Die erste "Platte" habe ich etwas zu dick ausgerollt, da ich vorsichtig war, der Teig ist noch gut aufgegangen, so dass man ihn wirklich dünn (2mm) ausrollen kann. Gebacken am Samstag, Sonntag war er schon gut zu schneiden. Habe ihn dann am Montag mit zur Arbeit genommen. Es gab reichlich Lob... Durch die Marmelade und den Zuckerguss ist der Kuchen sehr süß. Würde das nächste mal weniger Zucker in den Teig tun. 100 Gramm reichen sicherlich.

08.12.2014 15:51
Antworten
Stinele

Freut mich das es geschmeckt hat. Ich mache mir jedoch nicht die Mühe mit dem schaumig schlagen. Die trockenen Zutaten zuerst in die Schüssel, kurz verrühre und dann eine Mulde drücken. Rahm, Butter und Eier dazu und dann von der Mitte aus verrühren. Wenn es fester wird mit den Händen weiter machen. Die Weichheit des Teiges finde ich auch von Vorteil. Selbst wenn er brechen sollte, man kann ihn sehr zuverlässig einfach zusammendrücken. Bezüglich der Süße: Habe die Erfahrung gemacht, das das stark an der Marmelade hängt. Zudem werden wir mal dieses Jahr auf den Guss oben drauf verzichten.

13.12.2014 13:46
Antworten
bailey-baby

Also bis jetzt is alles glatt gelaufen..er ruht..aber was ich net gecheckt hab wo bei guss 2 nen guss is..streust du das einfach darüber oder machst du enn zuckerguss daraus..also ich hab jetzt einen zuckergussgemacht..dachte das passt ja gut Zum Anfang war der Teig recht klebrig aber mit mehl lies er sich wunderbar rollen und den Trick mit dem Backpapier hab ich auch gleich angewand. Prima Marmeladen verwertung. Geschmacklich kann ich noch nix sagen..aber das kann nur schmecken

17.11.2011 09:43
Antworten
bailey-baby

Achso..meine Teigplatten hatte ich nicht über ein ganzen Blech gemacht..das erschien mir recht dünn..sehe grad auf dem Bild das deine viel größer sind. Meine waren 32 lang und 17cm breit

17.11.2011 09:44
Antworten
Stinele

Ja, Guss 2 soll ein Zuckerguss sein. Hab wohl vergessen den Zitronensaft mit aufzuschreiben. Sorry.

02.12.2011 19:17
Antworten
Stinele

Die Platten mache ich relativ dünn, ca 2 mm. Die Platten haben bei mir meißt die Breite, jedoch nicht die Länge meines Backbleches.

02.12.2011 19:22
Antworten
Delphinella

Hallo :-) die Schnitten sind super lecker, sehr süss und leider immer schnell weg. Wenn man "nur" Nüsse verwendet sind sie nicht mehr so süss, aber schöner sind sie mit den Streuseln. ;-) Auf alle Fälle schmecken sie super gut. LG Barbara

26.05.2011 19:49
Antworten