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Zutaten

Portionen
  Für den Teig:
700 g Roggenmehl (Vollkorn)
300 g Weizenmehl, Type 1050
3 TL Salz, etwa 20-25 g
3 TL Brotgewürzmischung, z. B. Kümmel, Koriander, Fenchel, Schabzigerklee
1 Pck. Sauerteig, trocken oder flüssig, für etwa 700 g Mehl
42 g Hefe, frisch
630 ml Wasser, lauwarm, ungefähre Angabe
1 TL Honig, oder Zucker
2 EL Apfelessig, o. a. milden
  Für die Füllung:
200 g Schinken, Katen- oder anderer roher
250 g Käse, z. B. Gouda
  Für die Dekoration:
200 g saure Sahne
1 Bund Schnittlauch, n. B. auch gemischte Kräuter

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 50 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 25 Min. Ruhezeit: ca. 2 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Zuerst die beiden Mehlsorten mit dem Salz und dem Gewürz gut vermischen. Hat man Pulver-Sauerteig, dann diesen ebenfalls mit untermischen. In den Mehlmix eine Mulde formen. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und mit dem Honig oder Zucker in die Mulde gießen, mit etwas Mehl vermischen und dann bedecken. Etwa 15-20 min an einen warmen, zugluftfreien Ort stellen, bis die Hefe sichtbar "lebt" und wächst.
Dann alles mit dem Essig und ggf. dem flüssigen Sauerteig gut verkneten, wieder zudecken und gehen lassen, bis sich die Teigmenge etwa verdoppelt hat - was mal 40 min und mal auch über 1 h dauern kann. Man kann die Schüssel dafür z. B. bei 30°C in den Backofen stellen - oder auch in warmes Wasser.
Die Wassermenge (etwa 630-660 ml) muss ggf. angepasst werden, da nicht jedes Mehl/jede Hefe/jeder Sauerteig gleich ist - der Teig sollte sich auf jeden Fall nach einigem Bearbeiten gut kneten und formen lassen und darf nicht so arg kleben.

In der Zwischenzeit kann man sich um die Füllung kümmern: Den Schinken klein würfeln und den Käse grob raspeln. Außerdem kann man jetzt schon mal die Kräuter für die Deko klein schneiden.

Dann den Teig nochmal gründlich durchkneten und die Hälfte davon auf dem Backpapier/Backblech in Backblechgröße ausrollen oder drücken/ziehen. Je nach Blechgröße und -format den Teig gedanklich z.B. in 20 (4x5) oder 24 (4x6) Vierecke teilen und auf alle "Stücke" nun die Schinkenwürfel sowie die Käseraspel häufen/verteilen.
Die zweite Teighälfte auf etwas Mehl ebenfalls in Blechgröße ausrollen und die erste Teigplatte mit den Häufchen damit bedecken. Dann mit einer Teigkarte, einem Messer o. ä. die einzelnen Rahmflecken "abstechen", also trennen, aber alles liegen lassen. Nun die Rahmflecken noch einmal abdecken und an einem warmen Ort etwa 20-30 min gehen lassen.

Inzwischen den Backofen vorheizen - auf etwa 220°C Ober-/Unterhitze. Das Blech in den heißen Ofen schieben, reichlich Wasser auf den Backofenboden sprühen und schnell die Klappe zumachen. Nach etwa 10-12 min auf 180°C runterschalten. Nach insgesamt ungefähr 25 min Backzeit müssten die Rahmflecken fertig sein. Zum Test mal einen ablösen, herausholen und auf die Unterseite klopfen - das müsste hohl klingen, wie bei einem Brot eben. Sind sie noch nicht fertig - noch ein paar Minuten weiterbacken.
Zum Servieren den Sauerrahm glatt rühren, auf die Rahmflecken klecksen und mit Kräutern bestreuen.

Wer keinen Schinken mag oder Vegetarier ist, kann die Rahmflecken auch mit Reibekäse und gehackten Zwiebeln (evtl. vorher angeröstet) füllen - schmeckt ebenfalls sehr lecker.

Am besten schmecken die "Rahmflecken" noch warm und frisch aus dem Ofen - aber auch kalt (oder auch aufgewärmt) sind sie immer noch lecker. Man kann sie pur essen - oder auch zu eher rustikaleren Salaten oder Eintöpfen.

Das Rezept ist aus einer längeren Testserie entstanden - doch leider gibt es nach wie vor keine exakte Wassermenge, weil sich das Mehl sowie auch die Hefe und der Sauerteig immer etwas anders verhält. Dennoch braucht das Rezept keine besonderen Brot- oder Sauerteigerfahrungen. Wer sich nicht daran stört, kann ja auch eine Brotbackmischung (für Landbrot o. ä. simple Roggenbrote) verwenden, angefangen haben wir bei den Experimenten auch mal damit.