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Süße Fliederbeersuppe mit Klüten (aus Holstein)

woanders heißt der Flieder auch "Schwarzer Holunder", "Holler" oder "Holderbusch", "Klüten" ist plattdeutsch für "Klöße"

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60 Min. normal 02.03.2011 485 kcal



Zutaten

für
1 Liter Saft (Fliederbeersaft, evtl. Reformhaus oder Supermarkt)
1 Zitrone(n), abgeraspelte Schale, unbehandelt
1 Stange/n Zimt
2 Gewürznelke(n)
250 ml Wasser
8 g Speisestärke, (z.B. Mondamin)
4 Äpfel, säuerliche
150 g Zucker

Für die Klößchen: (Klüten)

250 ml Wasser
100 g Zucker
2 EL Zitronensaft
1 Prise(n) Salz
30 g Butter
90 g Grieß
3 Ei(er)
100 g Quark

Nährwerte pro Portion

kcal
485
Eiweiß
8,11 g
Fett
9,11 g
Kohlenhydr.
92,76 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Koch-/Backzeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 20 Minuten
Als erstes wird der Fliederbeersaft mit der Zitronenschale, dem Zimt und den Nelken zum Kochen gebracht. Die Zitronenschale fein abraspeln und aufpassen, dass man nicht zuviel von der weißen Unterschale abraspelt, die ziemlich bitter ist. Die Zitronenschale bleibt dann später in der Suppe.
Zimt und Nelke tue ich in einen 1-Mal-Teefilter, den ich zubinde. So lässt sich beides blitzschnell aus der Suppe entfernen. Jetzt das Ganze bei schwacher Hitze 15 Minuten ziehen lassen, die Gewürze entfernen. Die Stärke dann im Wasser verrühren und die Suppe damit binden.

Jetzt die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Viertel in dünne Scheiben schneiden und 2 Minuten in kochendem (leicht gezuckertem) Wasser blanchieren, herausnehmen, abtropfen lassen und in die noch heiße Suppe geben.

In der Zwischenzeit:
Für die Klüten (Klöße) das Wasser mit Zitronensaft, Zucker, Butter und Salz aufkochen. Jetzt den Grieß hinein geben, unterrühren und so lange köcheln lassen, bis sich die Masse beim Rühren leicht vom Topfboden löst. Vom Feuer nehmen und etwas abkühlen lassen.
Danach die Eier unterziehen und anschließend den Quark unterrühren. Bevor die Masse ganz erkaltet ist, werden mit einem Esslöffel oder Eisportionierer mandelförmige Klüten abgestochen und ca. 20 Minuten in leicht siedendem Wasser gegart, abgegossen und in die Suppe gegeben.

Jetzt muss man sich entscheiden: Die Suppe schmeckt heiß superlecker und kalt ist sie im Sommer ein leichtes und erfrischendes Hauptgericht.

Wer mag, kann als kleinen Geschmackskontrast noch einige gehackte Minzblätter über die Suppe geben. An richtig heißen Sommertagen schadet eine schöne Kugel Vanilleeis in der Mitte des Tellers auch nichts.

Wir sind in der glücklichen Lage, den Fliederbeersaft von eigenen Pflanzen aus dem Garten selbst herstellen zu können, den meisten anderen bleibt der Gang ins Reformhaus oder in einen gut sortierten Supermarkt leider nicht erspart.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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dariosmama

sehr lecker. und wenn der Kloßbrei mal etwas zu dünnflüssig wird, einfach etwas Mehl drunter heben. Probekloß kochen. Und natürlich sollte man nicht alles unprobiert reinschmeißen, ohne abzuschmecken. Nachsüßen oder würzen kann man immer. An ermangelung an Quark habe ich Joghurt genommen. Und Grießklößen mache ich immer mit Apfelsaft. gibt ein tollrs Aroma

28.09.2017 21:05
Antworten
Krusty_the_clown

Hallo und vielen Dank für das tolle Rezept. Mit Hartweizengries geht alles. Ich habe ca. 100 Gramm verwendet. Und etwas weniger Quark, was den Kohl allerdings wohl nicht wirklich fett macht. Tolle Griessnockerl mit super Geschmack. Und wer süsst ohne abzuschmecken ist selber schuld...ha, ha

15.10.2015 07:49
Antworten
Gypsi123

Habe heute ebenfalls die Fliederbeersuppe nachgekocht. Super geworden. Ich denke, die Damen vor mir haben keinen Hartweizengrieß genommen. Den braucht man jedoch zu Klöße machen. Meine sind super geworden.

12.06.2015 12:16
Antworten
K-Tharina

Das war leider so gar nichts. Die Suppe war so süß, dass die Muskeln im Kiefer sich zusammenziehen und die Klößchen, die ich dank des ersten Kommentars schon mit 100g statt 90g Gries gemacht habe, sind im Wasser direkt zu einem Brei zerfallen. Schade um die Zutaten und die Zeit.

10.09.2014 11:12
Antworten
Tarja0205

Habe heute diese Fliederbeersuppe nachgekocht . Der Geschmack von der Suppe und den Klüten ist sehr gut . Leider sind die Klüten zu "flüssig" geworden . Bevor ich sie in das Wasserbad gegeben habe sind sie auf dem Löffel zerlaufen . Das tut dem Geschmack zwar keinen Abbruch , aber nächstes Mal werde ich mehr Gries dazu geben bzw weniger Wasser nehmen . Danke für das Rezept .

13.09.2011 16:59
Antworten