Latwerg aus Pflaumen, traditionell


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feiner Latwerg nach Omas Rezept von 1903. Alle Mengen pro Kilogramm entkernter Pflaumen. Kein Pflaumenmus

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60 Min. pfiffig 11.02.2011



Zutaten

für
1 kg Pflaume(n)
225 g Zucker, je nach Süße des Obstes
¼ Stange/n Zimt
¼ Vanilleschote(n)
3 Sternanis
1 Msp. Nelkenpulver
1 Stück(e) Blockschokolade (ca. 10 g)
5 Kerne
½ TL Kaffeepulver (Bohnenkaffee)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Ruhezeit ca. 12 Stunden Koch-/Backzeit ca. 1 Tag Gesamtzeit ca. 1 Tag 13 Stunden
Die Pflaumen entkernen und mit Zucker über Nacht ziehen lassen. Mit den Gewürzen und den Steinen zusammen unter ständigem Rühren köcheln lassen (über Nacht auf kleinster Flamme oder im Backofen bei 50°C. Auch möglich: Bis morgens in einen Teppich einwickeln).

Nach ca. 10 Stunden durch ein Sieb passieren und pürieren (heute mit einem Zauberstab o. ä.). Danach weiterkochen lassen, bis kein Wasserrand mehr bei der Tellerprobe zu sehen ist. Die gesamte Kochzeit beträgt bis zu ca. 24 Stunden, je nach Güte der Pflaumen.

Nach Monaten oder Jahren festgewordener Latwerg kann mit schwarzem Kaffee wieder aufgerührt werden.

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ANDREA12815

Ich habe das Rezept jetzt auch mal ausprobiert, habe nur 10 Std. dafür gebraucht ☺ Mal eine bescheidene Frage warum kommen die Kerne mit rein? Schmeckt wie die von meiner Oma 😊 Danke an dich und deine Oma für das Rezept Gruß Andrea

13.09.2018 19:26
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Thom-M

Backofen 50 ° ist von Backofen zu Backofen 30, 40, 50, 60, 70 oder gar 80 Grad Celsius. So unsere Erfahrung mit den verschiedenen Backöfen im Freundeskreis. Meine Frau kommt aus Hessen. Dort heißt ein ziemlich ähnliches Rezept "Quetschehoing" - übersetzt etwas Zwetschgenhonig. Ihre Oma hat mit den Nachbarinnen gegen Abend die Zwetschgen entsteint und dann im größten Topf über dem offenen Feuer ständig gerührt, sodass es nicht anbrennen konnte. Schmeckte lecker, ein geschriebenes Rezept ist vonder ca. vor 15 Jahren verstorbenen Oma leider nicht überliefert. Vitamine sind nach dieser langen Kochdauer auch ganz sicher keine Spur mehr enthalten ... Bleibt der Geschmack. Wir dachten: Am wichtigsten ist es, die Zwetschgen zu entsteinen, sie dann Wasser ziehen zu lassen und etwas Geschmack rein zu bringen. Also frisch ans Werk: - 4800 g Zwetschgen, frisch vom Baum geholt. - zerkleinert auf 6 x 6 mm droße Vierecke mit einem Genius Nicer Dicer - im Bräter mit Teflonbeschichtung (erspart das anbrennen !!) über Nacht mit 3 Zimtstangen ca 8 cm lang Saft ziehen lassen - auf dem Herd mit Thermostatstufe 4 (von 14) 6 h köcheln lassen. (Ginge mit Stufe 3 auch ohne Aufsicht über Nacht), da dann immer noch recht flüssig. - 150 g Vanillezucker (entält 2 % Bourbon-Vanille, als 3 g Bourbon-Vanille und 150 g Zucker) zugegeben - danach weiter auf Stufe 11 (von 14) unter ständigem (!!) rühren über 40 - 50 Min. weiter eingedickt. - Endgewicht 2300 g - heiß aus dem Topf in Twist-off-Marmeladegläser abgefüllt. Mhhh - lecker geworden. Unsere (ansonsten 3:1-) Marmelade hält so immer mindestens 1 Jahr

02.09.2018 23:12
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Croatia

Perfektes Rezept, aber ist nur am Wochenende machbar. Der nächste Kuchen wird superlecker werden. freufreufreu 😎😄

02.09.2018 19:41
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de_Vorderpälzer

Die Anleitung ist mißverständlich. 10h ständig rühren? Ich rühre gar nicht, funktioniert bei 120 - 130 Grad im Backofen, teilweise abgedeckt, hervorragend. Trocken werdende Zwetschgenteile einfach in die Flüssigkeit stupfen. 50 Grad über Nacht hab ich probiert, brachte praktisch nichts, außer Energieverschwendung und ein mulmiges Gefühl beim Einschlafen. Auch gebe ich den Zucker zum Schluss nach dem Pürieren zu, funktioniert genauso. Die Steine lass ich draußen, ist aber wohl Geschmackssache.

10.12.2016 09:30
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Bogenede

Danke, das ehrt mich, bzw meine Oma :-) Bis jetzt hat es noch jedem geschmeckt und ich habe es schon als Geschenk nach Belgien und Luxemburg mitgenommen. Auch Amerikanern schmeckt es und sie alle waren begeistert. Diese Jahr gibts wieder, der alte Werg ist "fast" all.

27.08.2015 10:23
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Michelstaedter

Hallo Bogenede Ich habe ein Rezept ohne Schokolade und je nach kochzeit wird das ganze ja so fest, dass man die Latwerge kaum noch auf das Brot bekomm. Wie machst Du das mit dem rüren im Backofen bez. bleibst Du über Nacht am Herd, da gerürt werden soll? Halte das für sehr schwirig. In Rezept meiner Oma dar auf keinen Fall gerürt werden, da sonst alles anbrennen kann. Welche Kerne sind eigentlich gemeint? oder sind das die Pflaumensteine. Sorry für meine Dummheit Gruß Gerhard

04.09.2013 17:45
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Sweet_Mama25

Nee, zuviel eigentlich nicht, zu starken evtl... Dallmeyer Prodomo, aber auf 3 kg fertig entsteinte Pfalumen 1,5 TL und nciht hoch voll. Ich bin auch überhaupt kein Kaffetrinker, vielleicht nur deshalb das ich das so gemerkt habe. Und ich hatte die beiden Zutaten nur zuletzt rein gekippt und deshalb meinte ich vielleicht mache ich nächstes Jahr eine Teil ohne, die Schokolade hab ich auch nicht raus geschmeckt. Ich mochte auch schon den Vanille-Sternanis-Geschmack sehr gerne.

21.09.2011 12:14
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Bogenede

Ich habe mal einen Klecks fotografiert damit man ( Frau ) die Farbe und Konsistenz sieht. Bogenede

03.10.2011 16:25
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Sweet_Mama25

Hallo, ich habe im August dein Rezept ausprobiert-aber nich so lange eingekocht also doch eher zu Pflaumenmus gemacht. Mich hat die Rezeptur interessiert und ich fand es sehr lecker, vor allem noch ohne Kaffee und Schokolade, da schmeckte es umwerfend. An den Kaffeegeschmack musste ich mich erst gewöhnen, der lässt aber beim offenen Glas etwas nach. Es schmeckt aber auch mit den beiden Zutaten noch lecker, und ich mache es sicher nächstes Jahr wieder wenn unsere Pflaumen soweit sind. Fotos sind unterwegs. LG,Sigrid

19.09.2011 10:17
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Bogenede

Möglicherweise hast Du zuviel Kaffee oder zu Starken in den Latwerg gemacht. Ich habe noch nie welchen herausgeschmeckt. Auch die Blockschokolade fällt nicht auf, sie macht nur etwas Farbe und sämig, aber kaum süß. Kleiner Tip: Zum Einfüllen in die Gläser lieber etwas flüssiger, nach einem Jahr hat er im Glas eine schöne Streichfähigkeit wie etwa der bekannte Schokoladen/Nuss Brotaufstrich. Gruss Bogenede

19.09.2011 13:20
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