Einfaches Hausbrot


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aus Vollkornmehlen

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30 Min. normal 31.01.2011



Zutaten

für
400 g Weizenmehl (Vollkorn)
200 g Dinkelmehl (Vollkorn)
200 g Roggenmehl (Vollkorn)
225 g Sauerteig
10 g Hefe, frische
1 EL Kürbiskernöl
1 EL Honig
1 EL Salz
2 EL Brotgewürzmischung
1 Msp. Schabzigerklee, gemahlen
500 ml Wasser, lauwarm

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 3 Stunden 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 5 Stunden
Vorbereitung:
Mehle mit Asche durch ein Feinsieb in eine Rührschüssel durchsieben. Solange, bis nur noch die Kleie im Sieb zurück bleibt.
Die Hefe in wenig lauwarmen Wasser unter Rühren auflösen und zum Mehl geben.

Zubereitung:
Alle restlichen Zudaten mit in die Rührschüssel geben und vermengen. Am Anfang nur mit etwa 400 ml Wasser (ca. 30°-35°C)beginnen.
Daraus einen festen, elastischen Teig kneten. Nach Bedarf nochmal Wasser während der Bearbeitung beimengen.
Teig zugedeckt an einen warmen Ort ca. 2 1/2 Std. auf doppeltes Volumen aufgehen lassen.

Teig in zwei Teile trennen. Nochmals auf einer leicht bemehlten Unterlage kurz durchkneten und zu Laibe bzw. Wecken formen.
Die Brote in bemehlte Gärkörbchen (Simperln) geben. Ca. 1 Std. gären lassen.

Ofen auf 240°C vorheizen.
Ein hitzebeständiges Schälchen mit heißen Wasser auf den Ofenboden stellen.

Die Brote aus den Körbchen auf ein mit Backpapier belegtes Ofenrost stürzen und im Ofen bei 240°C 10 min. vorbacken.
Hitze auf 200°C reduzieren und weitere 45 min. backen.
Zum Schluss die Brote mit etwas Salzwasser besprühen und nochmals 5 min. in den heißen abgeschalteten Ofen geben.

Zeiten:
Die Ruhe- und Gärzeiten variieren, je nach Teigmischung.
Die Backzeit ist abhängig von Ofen und der Größe der Brote (Klopftest).

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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angelika1m

Hallo, die unkomplizierte Zubereitung hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte ein neutrales Öl und ganz gering Schabziger Klee genommen. Geschmacklich sehr fein und saftig. Gebacken habe ich in der 30-iger Kastenform für Brot. LG, Angelika

13.10.2015 19:00
Antworten
Eiskimo

Hallo, endlich ein Vollkornbrot, das nicht trocken und krümelig ist. Es schmeckt sehr lecker, bleibt lange frisch und alle Mengenangaben haben perfekt gepasst. Danke für das schöne Rezept, LG Eiskimo

18.08.2011 22:35
Antworten
Maitre-de-la-maison

Danke, an Silke und Fluse für euere tollen Bilder. LG Dieter

02.03.2011 14:24
Antworten
Maitre-de-la-maison

Hallo Fluse, danke für Deine Info! Na bei einer gehäuften Msp. "Schabziger" kann eigentlich nicht all zu viel passieren. Aber bei einen TL, kannst du den Teig entsorgen. Kann man nicht mal als Kleister mehr verwenden. Frohes weiteres Gelingen! LG Dieter

18.02.2011 18:09
Antworten
Fluse13

Hallo Dieter, habe Dein Rezept wieder gebacken, diesmal MIT dem Schabzigerklee. Gut, dass ich mich auf Deine Angabe und nicht die von der Packung verlassen habe (1 TL pro kg Mehl)! Die Messerspitze ist genau richtig dosiert (hab allerdings eine gut gehäufte genommen) - alles andere wäre viel zu intensiv gewesen. Diesmal habe ich aus der Teigmenge 3 Pfund-Laiberl gemacht, die Backzeit nach dem Anbacken betrug da 37 Minuten (Ober-/Unterhitze) und sie waren perfekt! LG, Fluse

18.02.2011 12:12
Antworten
Fluse13

Hallo Dieter, vielen Dank für die Erklärung bzgl. Schabzigerklee. Da ich ihn auf die Schnelle nicht auftreiben konnte, habe ich dieses Mal das Brot ohne gebacken. Es schmeckt sehr fein und ist für ein Brot aus Vollkornmehlen überraschend saftig/feucht.... Bisher haben meine Brote mit Vollkornmehl immer wie gepreßtes Sägemehl geschmeckt und waren sehr trocken. Aber dieses hier ist wirklich genau das Gegenteil davon. Allerdings habe ich es beim 1. Mal 3,5 Stunden gehen lassen und dann im Gärkörbchen nochmal 2 Stunden. Es ist sehr schön aufgegangen. Wird es bei uns auf jeden Fall wieder geben. LG, Fluse

06.02.2011 19:54
Antworten
Maitre-de-la-maison

Hallo Fluse, Schabzigerklee gibt eigentlich den Geschmack für "Vintschgauer Brote" Kann man natürlich weglassen oder durch andere Gewürze, je nach Geschmack ersetzen (z..B Kümmel usw.) ersetzen. Aber am Anfang lieber vorsichtiger würzen! Das ist reine Geschmackssache. Das Backergebnis wird dadurch nicht beeinflusst! LG Dieter

02.02.2011 20:43
Antworten
Fluse13

Hallo Dieter, nachdem Du das mit der "Asche" netterweise erklärt hast, habe ich noch eine Frage: kann man den Schabzigerklee auch weg lassen oder beeinflußt das das Endergebnis zu sehr? Vielen Dank schon mal für Deine Antwort. LG, Fluse

02.02.2011 19:06
Antworten
Maitre-de-la-maison

Hallo greatmum, Echtes Vollkornmehl enthält einen Anteil an Kleie. Beim Sieben geht zuerst die fein gemahlenen Mehlanteile durch. Im Sieb bleibt der Rückstand der Kleie. Bei weiteren Rütteln des Siebes lösen sich die noch mineralhaltigen Stoffe von der Kleie (Asche). Nach dem das feine weisse Mehl durch das Sieb durch ist, folgt die Asche dunkelfarbig. Solange sieben bis nur noch die Kleie übrig bleibt. Etwas aufwendig, aber das Brot wird dadurch schön locker. Für den Backvorgang mit Umluft würde ich 230°C /10 min vornehmen. Und bei weitere 180°C weiterbacken. LG Dieter

01.02.2011 20:35
Antworten
greatmum

Zitat: "Mehle mit Asche durch ein Feinsieb in eine Rührschüssel durchsieben" ~~~~~~~~~~~~ Was bedeutet: mit Asche ? Ich backe immer mit Umluft. Muss ich hierbei die Gradzahl um 30° reduzieren (also 210° die ersten 10 Min. und die restliche Zeit auf 170° weiterbacken? Danke für die Antwort.

01.02.2011 18:17
Antworten