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Rind
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Geschmorte Beinscheiben vom Rind

im Ofen gegart

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30 Min. normal 17.12.2010



Zutaten

für
2 Beinscheibe(n) vom Rind (à ca. 500 g)
etwas Salz
etwas Pfeffer
etwas Paprikapulver, edelsüß
20 g Butterschmalz
6 Schalotte(n)
3 Zehe/n Knoblauch
1 Zweig/e Rosmarin
2 Zweig/e Thymian
2 Zweig/e Majoran
1 Stück(e) Ingwerwurzel, ca. 5 cm
2 Lorbeerblätter
1 kl. Dose/n Tomate(n), stückig
150 ml Rotwein, trocken
150 ml Bratenfond

Zum Verzieren:

1 Limette(n), unbehandelt
1 Zehe/n Knoblauch
2 EL Petersilie, glatte

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Vorbereitung:
Beinscheiben waschen und trocken tupfen. Die äußere Fetthaut mit einen scharfen Messer an ein paar Stellen einritzen (verhindert, dass sich das Fleisch beim Anbraten bzw. Schmoren wellt), dann mit Salz, Pfeffer und Paprika einreiben.
Schalotten vierteln, Knoblauch fein hacken, Ingwerwurzel der Länge nach vierteln. Die Gewürzzweige zu einen Sträußchen binden.
Ofen auf 140°C Umluft vorheizen.

Zubereitung:
Butterschmalz in einen Bräter erhitzen. Die Beinscheiben kurz von beiden Seiten scharf anbraten und dann herausnehmen.
Schalotten, Knoblauch, Ingwer und Lorbeer im Bratensatz kurz andünsten. Tomaten und Gewürzsträußchen dazugeben und kurz köcheln lassen. Mit Wein ablöschen und Fond dazugeben. Nochmal kurz aufkochen.
Die Beinscheiben in den Fond legen.
Bräter mit Deckel schließen und im vorgeheizten Ofen ca. 3 Std. schmoren lassen.
Am Ende Ingwer und Gewürzsträußchen entfernen.

Garnierung:
Die Garnierung frisch, ca. eine halbe Stunde vor Ende der Bratzeit, herstellen.
Aus der Mitte der Limette zwei Scheiben schneiden. Vom Rest der Limette die Schale abreiben.
Petersilie und Knoblauch fein hacken und mit der Limettenschale mischen.

Anrichten:
Die Beinscheiben in der Soße auf einen vorgewärmten Teller geben.
Je eine Limettenscheibe in der Mitte auf den Knochen legen und herum das Fleisch mit der Kräutermischung bestreuen.

Dazu: Spätzle oder Bandnudeln

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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unlukyluke

Tja was soll ich sagen... Schmeckt richtig gut. Absolut der Hammer. Hab es mit etwas Suppengrün gemacht wie in einem Kommentar gelesen, und ich habe etwas mehr Wein und Brühe genommen. Ein fantastisches Rezept. Großes Lob an das Rezept. Liebe Grüße, Lukas

17.02.2020 20:43
Antworten
Mohrenkopfweckle

Danke für dieses tolle Rezept. Leider hatte ich plötzlich keinen Rotwein im Haus, nahm dann stattdessen roten Balsamicoessig, ein bisschen Sojasoße und dazu etwas selbstgemachten Quittensaft. Dann dachte ich, Deko? spar ich mir, habe sie dann trotzdem gemacht. Wow, schon allein der Duft ist super. Das nächste Mal werde ich noch eine kleine Prise Zimt dazugeben, das könnte ich mir gut vorstellen. Auf jeden Fall wird dein Rezept gespeichert.

26.11.2019 19:59
Antworten
Koch-Fidibus

Einfach ein Superrezept. Auch für Gäste und Feiertage geeignet. Ich habe dem Ganzen noch ein halbes kleingeschnittenes Suppengrün vor dem Anschmoren zugefügt. Das wertet das zwar nicht optisch auf, aber geschmacklich ist das einfach eine Sensation. Dazu Spätzle oder Polenta. Der Beifall der "Mitesser" ist dem Koch sicher.

23.07.2017 18:36
Antworten
Schlauderaff

Ich weiß nicht was ich falsch gemacht habe, genau ans Rezept gehalten, sogar noch ein bisschen mehr Zeit im Ofen gegeben aber das Ergebnis waren eklige durchwachsene Klumpen. Die Soße war gut, aber das Fleisch ungenießbar.

29.04.2017 23:56
Antworten
engelsgesicht

Moin Agnes! Mir ging es genau wie Dir. Ich hab das Fleisch dann einfach noch eineinhalb Stunden bei etwas über 100°C weiterschmurgeln lassen. Das Ergebnis hat mich dann umgehauen! Sehr zart und schmackhaft, ein Gedicht! Werde zukünftig von vorn herein mindestens 4 Stunden dafür einplanen. Soooo lecker.... *mjamm* viele Grüße vom Engelsgesicht

12.08.2017 06:41
Antworten
carrara

Ich gebe wirklich eher selten 5 Punkte --- aber wir waren restlos begeistert. Ein klein wenig habe ich mit dem Rezept gespielt: Rotwein nach dem Andünsten von Zwiebeln und Knoblauch angegossen und etwas einkochen lassen; dann kamen die Tomaten und Kräuter dazu. Mit dem Ingwer war ich etwas geiziger --- da reichte mir ein Stück von ca. 2 cm das ich ausgepresst habe. Ich habe sogar etwa 400 ml Rinderfond genommen (das ist so die Größe meiner Einkochgläser) und es war definitiv nicht zu viel Sauce. Danke für's Einstellen - LG Carrara

11.01.2014 20:50
Antworten
Revange

Danke für das Rezept. Ich bereitete das Ganze aber im Morphy zu, d. h. ich habe in einer Pfanne alles schön angebraten und angeschmort, dann ca. 4 Stunden im Morphy gegart. LG, Andrea

21.02.2012 12:28
Antworten
Fluse13

Hallo Dieter, das Rezept ist wieder mal ein Traum! Geschmacklich 1 A und auch der Rest genau so, wie ich es liebe: anbraten und ab in den Ofen. Während das Fleisch vor sich hin schmort, kann man schon die Küche wieder sauber machen und aufräumen :-). Bei uns gab es Spätzele dazu. Leider hat es zu einem Foto nicht mehr gereicht, weil wir ganz ausgehungert waren und nicht mehr warten konnten/wollten :-)... LG, Birgit

25.07.2011 20:40
Antworten
garten-gerd

Hallo, Dieter ! Einfach nur genial ! Ich habe mich 100%ig an deine Rezeptvorgaben gehalten und muß sagen : Besser geht´s nicht ! Da stimmt einfach alles. Das Fleisch war butterzart, die Sauce zu den Bandnudeln; da hat alles gepaßt. Von mir für diesen Gaumenschmaus 5***** ! Fotos sind auch bereits unterwegs. Vielen Dank und liebe Grüße, Gerd

01.07.2011 20:49
Antworten
Maitre-de-la-maison

Hallo Gerd, danke für Deine tolle Bewertung! Hauptsache es ist zu Deiner Zufriedenheit geglückt und hat geschmeckt! LG Dieter

02.07.2011 11:35
Antworten