Klütern mit Speck und Zwiebeln


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Arme Leute-Essen oder wenn Schmalhans Küchenmeister ist

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30 Min. normal 23.11.2010 971 kcal



Zutaten

für
500 g Mehl
3 Ei(er)
1 TL Salz
3 Zwiebel(n)
300 g Speck
Salz und Pfeffer

Nährwerte pro Portion

kcal
971
Eiweiß
25,66 g
Fett
54,72 g
Kohlenhydr.
93,42 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde
Mehl, Salz und Eier mischen und langsam Wasser in die Masse geben bis ein fester Teig entsteht.

Wasser in einem großen Topf mit Salz zum Kochen bringen. Mit den Fingern kleine, fingernagelgroße Stückchen vom Teig abreißen und ins kochende Wasser geben (sie werden im Wasser noch größer). Nicht zu viel Klütern auf einmal ins Wasser geben, da sie sonst zusammenkleben könnten. Wenn die Klütern nach oben steigen, aus dem Topf nehmen und abtropfen lassen. So nach und nach den Teig verarbeiten.

Gleichzeitig in einer Pfanne etwas Fett schmelzen lassen und den gewürfelten Speck anbraten. Die Zwiebeln zugeben und braun braten. Anstatt Speck können auch schon mal Wurstreste oder andere Fleischreste verarbeitet werden. Zum Schluss die Klütern dazu geben und alles miteinander mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Gericht ist ein typisches Arme Leute-Essen aus einer Zeit, in der es oftmals außer Mehl, Eiern, Fett und Kraut nicht soviel mehr gab. Wenn es mal keine Eier gab, wurden die Klütern einfach nur mit Wasser zubereitet

Man kann gut Sauerkraut dazu geben, das man vorher in der Pfanne mitgebraten hat. Dann gebe ich allerdings noch etwas Zucker zum Kraut damit es nicht zu sauer wird.

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bruzzelchen

Hallo Meyerling, war auf der Suche nach einem Rezept mit dem ich meinen Zwiebelbestand reduzieren wollte. Und dann fand ich "Klütern ........". Keinen Plan was das sein sollte. Habe dann versucht anhand der Bilder meine Wissenslücke zu schließen. Kurz um, habe dann Frische Spätzle aus der Kühltheke die noch im Kühlschrank auf ihren Einsatz warteten zu "Klütern" erkoren. Dazu den Rest Gurkensalat mit saurer Sahne. Es war fantastisch, vielen Dank für dieses Rezept. LG bruzzelchen

17.07.2018 19:31
Antworten
eflip

Ausprobiert und von allen für sehr lecker befunden. Schöne Kombination, einfach zu machen, wunderbare Idee. Gibt's wieder, besten Dank!!

27.09.2017 14:56
Antworten
Meyerling

Hallo Katze Leo, das freut mich wirklich ehrlich, dass es Euch geschmeckt hat und Ihr damit auch schöne Erinnerungen verbindet LG Meyerling

09.05.2017 22:41
Antworten
Katze_Leo

Hallo Meyerling, auf der Suche nach einem schnellen Essen bin ich auf dein Rezept gestoßen. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt... Ich habe noch Eier drüber gegeben und mein Mann war begeistert. Erinnerungen an meine Schwiegermutter kommen hoch... Diese "Mehlspooootzen" (Ausdruck meiner Schwiegermutter ;-) ) hat sie immer in eine Rindersuppe und das haben alle geliebt. 5 Sterne von mir :-) LG

09.05.2017 18:59
Antworten
Meyerling

Hallo Taliafee, das freut mich, dass es besser als gedacht war. Und wenn die Lütte es mut reichlich Parmesan gefuttert hat, ist da rein gar nichts gegen einzuwenden. Im Gegenteil, macht es die Mehlspeise noch ein wenig gesünder. Erst recht, wenn der Speck reduziert wird. LG Meyerling

29.11.2016 18:45
Antworten
omahans

Hallo das Rezept kenne ich von meiner Mutter. Sie hat davon kleine Nocken abgestochen, und die kamen in die Rindfleischsuppe. Sie wurden noch mit Muskat abgeschmeckt. Meine Mutter nannte sie Eibällchen. Da kommen Kindheitserinnerungen auf. Ich fand sie damals nicht so toll, aber heute müssen sie halt hin und wieder sein. Gruß Omahans

25.03.2013 23:12
Antworten
tomy65

WOW - hatte nach mehlklütern geschaut (die wir in birnensuppe hatten als kind -früher furchtbar/heute lecker) und fand dieses rezept. es war tatsache aus meinen kopf raus. beim lesen dachte ich noch: "sauerkraut, oma gab sauerkraut!" - und was lese ich?sauerkraut! meine oma kam aus westpreussen. habe das rezept getestet - es ist perfekt. neulich habe ich es mir einfacher gemacht. habe schupfnudeln aus der kühltheke genommen, kurz abgekocht und unter den rest gehoben. war auch okay. spart bisschen arbeit (aber auch nur ein bisschen). lecker, lecker grüße aus berlin+ tomy65

21.03.2013 04:02
Antworten
Meyerling

Hallo Tomy, vielen Dank für die super Bewertung und den tollen Kommentar. Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut die Sachen von damals heute noch schmecken :-) LG Meyerling

21.03.2013 07:21
Antworten
Meyerling

Hallo Eva-Maria, Danke für Deinen Kommentar, ja genau, ein richitg shcönes Oma Rezept, im positiven gemeint ;-) Statrolis ich sehe das genauso wie Du :-) LG Meyerling

12.01.2012 07:16
Antworten
Eva-Maria13

wow, wie bei meiner oma früher, ein traum!!! das gibt es jetzt erstmal echt oft:) DANKE!

27.07.2011 12:22
Antworten