Gebackener Karpfen, fränkische Art


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im Bierteig

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45 Min. normal 26.10.2010



Zutaten

für
2 Karpfen
etwas Salz
etwas Butterschmalz
etwas Bier
etwas Mehl
1 Zitrone(n)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Je nach Möglichkeit die frischen Karpfen vom Fischhändler des Vertrauens gleich ausnehmen und professionell halbieren lassen.

Wenn ihr den Fisch selbst halbieren möchtet, müsst oder dürft, dann bitte folgendermaßen vorgehen:
Den Karpfen am Bauch aufschneiden (von der Mitte bis zur Schwanzflosse. Die Innereien entnehmen. Achtung! Dabei bitte unbedingt auf die Galle achten! Sie darf nicht platzen! Der Geschmack des Karpfen und der Karpfen ist ansonsten hinüber. Die Galle ist weiß!
Jetzt wird´s kniffelig - jetzt teilt man die Fische der Länge nach. Eine Hälfte sollte die Rückengräte behalten.
Wenn es besonders schön werden soll, teilt man den Karpfen so, dass an jeder Fischhälfte ein in der Mitte geteiltes Schwanzstück bleibt.

Die halben Karpfen kommen nun zuerst kurz in Bier, dann werden sie gesalzen und anschließend in Mehl gewendet.

Jetzt wird es Zeit für eine sehr tiefe Pfanne mit reichlich Butterschmalz. Notfalls klappt das aber auch in der Fritteuse.

Schön heiß werden lassen und die Fische von beiden Seiten goldbraun braten.

WICHTIG! - Unbedingt die Karpfen gut abtropfen lassen, evtl. kurz auf ein saugfähiges Küchentuch geben.

Den Fisch auf einer möglichst vorgewärmten Platte servieren, obendrauf einige Scheiben Zitrone platzieren und mit dem gebackenen Karpfen reichen.

Dazu passt fränkischer Kartoffelsalat, gemischter Salat und natürlich Frankenwein.

HINWEIS!!! Vergesst bitte nicht, die Backen des Karpfens zu essen. Sie sind nach Aussage vieler Karpfen-Liebhaber das Beste am ganzen Fisch!

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Archeheike

Hallo, ich liebe Karpfen blau und wollte nun auch mal was anderes ausprobieren. Ich hatte leider andere Erwartungen, auch durch die Bilder hier. Leider war nicht so eine knusprige braune Haut. Geschmeckt hat es trotzdem. Wenn ich es noch mal machen würde, würde ich mehr Würze an den Fisch machen. VG Heike

15.11.2020 15:35
Antworten
Buchtllover

Danke für den Kiementipp. Karpfen werden in Monaten mit "r" gespeist. Im Frühjahr ab März sind die Karpfen meist schon zu fett.

17.11.2018 19:13
Antworten
Labskausliebhaber

Das ist totaler Quatsch! Die "Monate mit R-Regel" galt früher, als es noch keine Kühlschränke gab und der Fisch schnell vergammelte! Der Fettgehalt von Karpfen ändert sich unwesentlich über das ganze Jahr.

14.09.2019 17:14
Antworten
elkrmb00

Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass die Kiemen auch entfernt werden.. Wer zum ersten mal Fisch zubereitet kann es vielleicht nicht wissen... Nur so am Rande. Aber Rezept hört sich super an! Werde im Frühling sofort ausprobieren wenn erster Karpfen gefangen wird!

14.01.2017 18:16
Antworten
Gelöschter Nutzer

Wunderbares Rezept! Gut beschrieben und beim ersten Mal direkt hervorragend funktioniert. Wir haben ein neues Lieblingsrezept für die Zubereitung von Karpfen, danke.

13.03.2016 22:24
Antworten
Gerdler

Hallo, in Ermangelung einer riesigen Pfanne habe ich Karpfenfilet verwendet. Es schmeckte uns wunderbar. Die Kruste schmeckte wie in einem fränkischen Gasthof. Gerdler sagt danke für das leckere Rezept

31.10.2010 10:49
Antworten
Labskausliebhaber

Panier mal die Karpfenfilets wie ein Schitzel (Mehl -Ei-Semmelbrösel), das schmeckt ebenfals "sau"-lecker!

14.09.2019 17:17
Antworten
jawa2

Genau so muß ein fränkischer Karpfen sein. Am besten noch einer aus dem Aischgrund.

27.10.2010 10:01
Antworten
zwergenmuomi

jepp - hier im Schwabacher Land gibts aber auch seeehr leckere Exemplare ;o)) Hab´ jetzt auch mal ein Bild von letzten Karpfen hochgeladen... der war zwar nicht so fotogen gelungen, aber immerhin ;o)) Liebe Grüße

27.10.2010 12:16
Antworten
ratterasmus

Do hast recht! Die Karpfn aus unsrer Aisch sin halt aa 'des oriiichinoool' !!! ;-)

22.10.2011 15:22
Antworten