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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 06.05.2010
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Zutaten

Portionen
200 g Bulgur
350 ml Wasser
4 EL Zitronensaft, frisch gepresst
6 Bund Petersilie, glatte
2 m.-große Tomate(n) (z.B. Flaschentomaten, möglichst eine kernarme Sorte, bissfest)
Gemüsezwiebel(n)
4 EL Olivenöl, natives, extra vergine
2 Bund Pfefferminze
  Salz und Pfeffer, schwarzer
 etwas Wasser, evtl.

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. Ruhezeit: ca. 5 Std. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Den Bulgur ca. 5 Stunden mit zwei EL Zitronensaft und etwas Salz im Wasser einweichen. Dann mal probieren. Der Bulgur sollte alles Wasser aufgesogen haben und weich, aber gerade noch bissfest sein. Steht noch Wasser in der Schüssel und ist er noch hart - länger einweichen. Ist das Wasser weg und der Bulgur noch hart - etwas Wasser zufügen und länger einweichen. Ihr könnt es euch auch einfach machen und den Bulgur vorkochen, aber dabei gehen Vitamine und Mineralstoffe verloren.

Ist der Bulgur fertig, die Petersilie hacken (nicht ganz fein, aber auch nicht zu grob), ebenso die Minze. Die Tomaten in ganz kleine Würfel schneiden. Auch die Zwiebel, hier die Wurzel großzügig abschneiden und wegwerfen - nur das zarte Fleisch der Zwiebel verwenden.

Jetzt Petersilie, Tomate, Zwiebel, Salz, Pfeffer und Olivenöl gut vermengen. Den Bulgur unterheben. Aber Achtung, der Salat soll vornehmlich grün sein, der Bulgur dient nur der Sättigung, also fügt ihn peu á peu hinzu und werft lieber etwas weg, bevor ihr zu viel dazugebt (er kostet ja nicht viel und es hängt auch immer von der Qualität des Bulgurs ab, wie gut er aufquillt).

Die Minze fein hacken und erst mal nur die Hälfte, mit dem Rest Zitronensaft dazugeben. Durchrühren und probieren. Der Salat soll locker sein, aber so fest, dass man ihn mit der Gabel essen kann, ohne dass einem alles runterfällt.

Jetzt evtl. noch etwas Olivenöl und Wasser zugeben, bis die Konsistenz stimmt. Dann mit Salz und Pfeffer und vielleicht noch etwas Zitronensaft und Minze (sie soll einen leichten Anklang haben, aber nicht hervorstechen) abschmecken (es soll ganz leicht säuerlich schmecken - hängt von der Größe und dem Reifegrad der Zitronen ab).

Tut mir leid, dass ihr euch ein wenig rantasten müsst, aber es ist schwierig, genaue Angaben zu machen, da es hierbei wirklich auf die Qualität der verwendeten Produkte ankommt. Die Mengenangaben sind also ein Grundrezept. Wenn ihr Glück habt passt es gleich, sonst müsst ihr euch, wie beschrieben rantasten.

Ich habe schon so einiges an Taboulérezepten gesehen (mit Couscous, Gurke, mit Knoblauch, Paprika oder Chili oder sonstigen Zutaten). Dann wird dieses Gericht auch gerne nach Nordafrika verlegt. Alles Quatsch!!!

Klassischer Taboulé-Salat stammt traditionell aus dem Libanon und ist dort ein integraler Bestandteil der Küche. Seine Basis sind Petersilie und Bulgur.

Man nimmt auch Bulgur dafür und keinen Couscous. Bulghur (türk.) stammt aus Arabien (Burghul), Couscous aus Nordafrika.

Bulgur ist ein sogenannter Parboiled-Weizen. Bei diesem Verfahren wird der Weizen erst eingeweicht, dann getrocknet und erst dann geschält und poliert. Dadurch werden ca. 80 % der Vitamine und Mineralien in das Innere des Korns gepresst. Danach wird das Korn mit einem Grützeschneider grob oder fein geschnitten.

Couscous ist einfach Hartweizengrieß, der unter Zugabe von Salzwasser zu kleinen Kügelchen zerrieben und dann getrocknet wird. Gesünder ist Bulgur!