Rindfleischhaschee nach ostpreußischer Art süß-sauer


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gekochtes Rindfleisch oder Rinderherz - bei uns in der Art schon so lang ich denken kann in der Familie

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30 Min. normal 23.09.2010 679 kcal



Zutaten

für
1 kg Rindfleisch, z. B. Hohe Rippe oder evtl. Herz
80 g Margarine oder Palmin
100 g Mehl
4 Zwiebel(n), gewürfelt
4 große Gurke(n), Essiggurken, fein gewürfelt
1 Lorbeerblatt
Salz und Pfeffer
Essig
Zucker

Nährwerte pro Portion

kcal
679
Eiweiß
54,38 g
Fett
38,52 g
Kohlenhydr.
28,33 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Das Rindfleisch in Stücke schneiden und im kochenden Wasser mit dem Lorbeerblatt gar kochen.
Mindestens 1 Liter von der frisch gekochten Brühe abnehmen und beiseite stellen - wer Soßenfan ist, nimmt etwas mehr ab.

Fett zerlassen und das Mehl darin anschwitzen - wenn es goldgelb ist, die Zwiebeln hinzugeben. Alles so lange anschwitzen lassen, bis das Mehl mittelbraun ist.
Dann mit der Brühe ablöschen und 10 Min. bei kleiner Hitze köcheln lassen.
Je nach gewünschter Sämigkeit kann jetzt noch gut "nachjustiert" werden - entweder mit ein bisschen Brühe oder aber auch ggfs. mit Mondamin nachdicken.
Die Soße wird nun mit Essig, Salz, Pfeffer und Zucker süß-sauer abgeschmeckt.

Zuletzt nun die klein gewürfelten Gurken hinzugeben und das Gericht mindestens noch ein gutes Viertelstündchen ziehen lassen.

Dazu gibt es bei uns Salzkartoffeln und einen Salat.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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rela3

So klein gewürfelt auch so lange kochen? Vielleicht reicht auch anbraten der Würfel. Will es ähnlich zubereiten, vielleicht noch bisschen Sahne und Meerrettich an die Soße. Aber schönes altes Rezept danke für die Anregung.

19.03.2020 16:46
Antworten
Gekawe

Ein Lieblingsrezepte meines Vaters - mit Gänseherzen! Ersatzweise tun's auch Hähnchenherzen. Kräftig gewürzt wie im Rezept und abgeschmeckt mit Kapern und Kapernsud gibt es die ideale Mischung aus würzig, säuerlich und süßlich. 5 Sterne

10.05.2019 08:44
Antworten
gekkokoch

Hab's ja gespeichert. Und wiederentdeckt. Fein!!! In Januar 2017! Gibt es einen ursprünglichen Namen in Ostpreußen? Ja, habe einiges aus Pommern gelernt, etwas süßlich.

26.01.2017 14:55
Antworten
tantelulu

Hallo habe schon lange nach einem solchem Rezept gesucht, das gab es immer bei meiner Oma. Allerdings war die Soße immer ziemlich hell und Gurken waren auch keine drinnen dafür aber Rosinen. Habe jetzt mal beide gekocht und in Kindheitserinnerungen geschwelgt. Ich finde beide Varianten sehr lecker, esse gern saure Gurken und bin Rosinenfan.

19.12.2013 11:12
Antworten
Waldwiesenduft

Hallo Tomy65 -) Freut mich sehr, dass es dir so gut geschmeckt hat !! Mit Herz und Lunge habe ich das als Kind vorgesetzt bekommen und ich fands immer grausam........hab immer die Lungenstückchen aussortiert, wenns niemand mitbekam :D:D:D Lungenfleisch ist schon sehr wabblig und ausserdem hab ich mitbekommen, wie meine Mutter das vorher gereinigt hat *würg*. Fazit: Herz sehr gern und ist eigentlich auch das Originalrezept, aber Rindfleisch geht auch völlig klar. Vielen Dank für deine Bilder - ich freu mich sehr :-)

06.12.2013 09:47
Antworten
köbes

Hallo Waldwiesenduft, Dein Rezept hat mich mal wieder inspiriert Herzragout (so nennen wir's) zu kochen. Allerdings ohne die, wohl ostpreußische Süße. Gebe zur Brühe, in der das Herz gart, auch gerne 2 Nelken und Suppengemüse. Angerichtet dann mit Wirsinggemüse und Kartoffelpürree. Abgeschmeckt mit etwas Gurkenwasser (also doch etwas Süße) statt Essig und Mondamin war auch nicht mehr nötig. Wirklich sehr lecker. LG Köbes

20.10.2010 14:17
Antworten
Ritzerow

Hallo Königsberger Klopse mache ich auch so (nur ohne Gurke, werde ich vielleicht aber mal ausprobieren). Bei uns kommt Lorbeer und Piment in die Brühe. Ich bin in Mecklenburg groß geworden und die Omas waren aus Ostpreußen und Pommern. Ich liebe solche süß-sauren Soßen!!! Auch zu Senfeiern und Hühnerfrikasse. Viele Grüße Diana

30.09.2010 19:49
Antworten
gekkokoch

Ja. Es ist ein Rezept unserer Vorfahren. Geht mit fast jedem Fleisch, vor allem auch mit Herz und Nieren. Charaktergebend ist die bei uns sog. Pfannensoße - süß - sauer. Etwas süßlicher abgeschmeckt gibt es das (auch mit Kutteln...) in Ostpreussen und Pommern aber auch anderswo - auch Sachsen. Das ist das, was ich beurteilen kann. Vmtl. überall angewendet , um damals niederwertiges Fleisch und Innereien zu verbrauchen. Das haben wir heute nicht mehr notwendig und kochen aus Freude und Geschmack solche Sachen. Freue mich! Danke vom gekko von der Insel Rügen! ps: najanu, schmeckt ja auch gut!

24.09.2010 15:57
Antworten
mamirah24

Moin Waldwiesenduft Probier mal zusätzlichzu dem Lorbeerblatt noch etwas Gewürznelken in der Brühe mitzukochen; so hat meine Schwiegermutter das immer gekocht. LG mamirah

24.09.2010 13:45
Antworten
Waldwiesenduft

Hallo Mamirah... danke für den Tip !! Ich freu mich überhaupt jemanden zu treffen, der das Rezept kennt. In meinem Bekanntenkreis ist es jedenfalls nicht geläufig ......Na ja, der ist freilich kleiner als die Userzahl von Chefkoch.de ;-)))) Ich werd das ausprobieren .....dir noch ein schönes WE LG Dagmar

24.09.2010 14:19
Antworten