Gaisburger Marsch wie bei Oma


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Omas Hausrezept

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60 Min. normal 01.09.2010



Zutaten

für
1 kg Beinscheibe(n) vom Rind
3 Markknochen
1 kl. Bund Petersilie
3 Karotte(n)
1 Stück(e) Knollensellerie, klein
1 Stange/n Lauch
2 große Zwiebel(n)
200 ml Mineralwasser, kohlensäurehaltiges
500 g Mehl
5 große Ei(er)
Salz und Pfeffer
3 Lorbeerblätter
1 kg Kartoffel(n)
Muskat
Pfefferkörner
Butter
Petersilie zum Bestreuen

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde
Wir haben diese Menge zu viert gegessen, sind aber 4 männliche gute Esser und es blieb noch ein wenig über. Daher ist das Rezept für 5 Portionen angegeben.

Für die Brühe die Beinscheiben vom Rind unter klarem Wasser putzen und zusammen mit 3-4 ebenfalls gewaschenen Markknochen (wenn verfügbar, wenn nicht, eben ohne) in einen großen Topf geben. Den Topf mit 3-4 Litern Wasser füllen und ins Wasser eine große geputzte aber ungeschälte Zwiebel geben (Omas Tipp für eine klare Brühe). Das Wasser zum Kochen bringen und auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Zu Beginn mit einem Schaumlöffel den Schaum abnehmen, bis die Brühe klar bleibt. Nun die Möhren, Sellerie, Lauch und Petersilie (am besten alles als Bund Suppengrün kaufen. Putzen und in daumengroße Stücke schneiden) in die Suppe geben und die Suppe mit einer guten Prise Salz, 2-3 Lorbeerblättern und einem Teelöffel schwarzer Pfefferkörner ca. 2 Stunden köcheln lassen, bis das Fleisch der Beinscheiben weich ist.

Während die Brühe köchelt, können Kartoffeln Spätzle und angeschwitzte Zwiebeln zubereitet werden. Weder Spätzle noch Kartoffeln werden in der Brühe gekocht, sondern separat zubereitet.

Für die Spätzle das Mehl mit Eiern und 150-200 ml Sprudel zu einem Teig verrühren und eine Prise Salz dazugeben. Ruhig schwungvoll rühren, damit Luft in den Teig kommt. Die richtige Konsistenz hat er wenn er am Kochlöffel Fäden zieht die aber nicht sofort abreißen. Den Teig ein paar Minuten stehen lassen und dann je nach vorhandenem Spätzlewerkzeug verarbeiten. Ich habe eine Spätzlepresse verwendet, mit der man dann "Faule-Weiber-Spätzle" bekommt, das ist meiner Meinung nach am einfachsten und macht am wenigsten Sauerei. Den Spätzleteig in die Presse geben und gleichmäßig in kochendes gesalzenes Wasser pressen. Wenn die Spätzle aufschwimmen, abschöpfen und mit klarem Wasser abschrecken.

Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Etwa 20 Minuten kochen, bis sie gar sind, dann abgießen.

Eine große Zwiebel in kleine Stücke schneiden und in Butter hellbraun anschwitzen.

Ist das Fleisch weich, die Beinscheiben aus der Brühe nehmen und auf einem Teller etwas abkühlen lassen. Anschließend das Fleisch vom Knochen lösen (es sollte jetzt schon fast von alleine vom Knochen gehen) und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Brühe abseihen. Das Suppengemüse landet bei mir in der Tonne. Als Variante könnte man sicherlich die Karottenstücke auch im Eintopf belassen. Ich kenne das Rezept allerdings nur ohne, daher habe ich das Suppengemüse auch nicht weiter verwendet. Das Knochenmark kann durch ein Sieb in die Brühe passiert werden wenn sie nicht fett genug ist. Anschließend die nun klare Brühe zurück in den Topf geben und mit Salz, Muskat und Pfeffer abschmecken. In die fertige Brühe die Kartoffeln, die Spätzle, das Fleisch und die Zwiebeln geben und nochmal kurz aufkochen lassen.

Auf tiefe Portionsteller verteilen und mit frisch gehackter Petersilie bestreut servieren.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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badegast1

Hallo, ich habe zu den Beinscheiben noch 500g Suppenfleisch gegeben. Das war gut so, sonst wäre kaum Fleisch da gewesen. Mit den Kartoffeln haben ich zwei Karotten gegart und zum Schluß dazu gegeben. Megalecker! 5***** Vielen Dank fürs rezept lg Badegast1

23.06.2020 13:35
Antworten
Lealore01

hat tatsächlich geschmeckt wie bei Oma :-) danke für das Rezept! Hat direkt beim ersten Versuch perfekt geklappt.

02.04.2020 10:21
Antworten
artos999

schmeckt auch Jahre später nach der Veröffentlichung sehr gut👍

17.01.2020 20:05
Antworten
Petra-Mohr

Die Beinscheiben hatten nur ca.1 Stunde gesiedet habe aber nur 500 g genommen statt 1kg.Das Essen reicht uns zu zweit locher 2,5 Tage.Geschmacklich sehr lecker das Suppengemüse kam mit in den Topf zum Essen ⭐⭐⭐⭐👍

14.01.2020 21:14
Antworten
campe2909

Es hat sehr lecker geschmeckt, werde es bestimmt nochmal kochen. Die Spätzle haben sich in der Suppe nicht so einfach essen lassen, daher würde ich es mit Suppennudeln versuchen. Und zum Schluss vielleicht noch Möhren frisch dazu. Sehr zu empfehlen das Gericht!

10.01.2020 22:00
Antworten
traunecker

Wie bei meiner Oma!!!! Da werden Kindheitserrinnerungen geweckt!!! Wir machen es genauso, das mit der Zwiebel wg. klarer Brühe teste ich gerade....gibts morgen zu Essen Grüßle, Peter (auch Schwabe)

09.09.2012 21:01
Antworten
ernie83

Sehr gutes Rezept! Ich habe ein paar Möhrenstücke in der Suppe gelassen und aus Zeitgründen die Spätzle ausnahmsweise nicht selber gemacht - hat aber dem Geschmack nicht geschadet. Danke für das tolle Rezept!

05.02.2012 00:27
Antworten
magicsylvi

Sehr lecker! Ich als Nicht-Schwabe werde dieses Rezept sicherlich noch des Öfteren machen! Vielen Dank dafür! LG Sylvi

15.01.2012 11:15
Antworten
perlenrösle

Ich koche den Gaisburger Marsch auch immer so. Die Möhrenstücke kommen bei uns nicht in die Tonne, da wir sie sehr gerne essen. Von uns 5 Sterne für dieses Rezept. Gruß perlenrösle

23.12.2011 14:49
Antworten
Gelöschter Nutzer

Ich habe es heute nachgekocht. Ich war sehr sehr gespannt auf die Kombi. Es war sehr gut, und ich werde es öfter machen LG Bella

14.06.2011 13:07
Antworten