Schwäbische Brezla oder Laugaweckla


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schmecken wie vom Bäcker, ergibt ca. 15 Stück

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60 Min. simpel 24.08.2010



Zutaten

für
1 kg Mehl
40 g Hefe, frische
500 ml Wasser, warmes
2 TL Salz (20 g)
60 g Schweineschmalz
1 Liter Natron - Lauge (4 - 5 %)
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Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde
Die Hefe in warmem (nicht heißem!) Wasser auflösen, zusammen mit dem Schweineschmalz und Salz zum Mehl geben. Gut durchkneten, etwa 30 min. gehen lassen.

Ca. 80 g schwere Kugeln aus dem Teig formen oder Brezeln "schlenkern". Brezeln müssen an den Enden dünn sein und einen dicken Bauch haben. Großzügige Brezeln formen - sie gehen noch auf! Alles nochmals ca. 15 min. gehen lassen.

Den Backofen auf 230°C vorheizen. Die Brezeln oder Weckla für 1 Blech kurz in Natronlauge tauchen und auf doppellagigem Backpapier auf das Blech legen. Weckla kreuzweise, Brezeln über die gesamte Bauchlänge einschneiden. Etwa 15 - 20 Minuten backen. Wiederholen, bis alle gebacken sind. Wer möchte, kann auch Salz auf die Weckla oder Brezeln streuen.

Achtung: Im Umgang mit Natronlauge vorsichtig sein! Natronlauge kann mehrmals verwendet werden. Aber bitte unbedingt darauf achten, dass die Flasche gut verschlossen werden kann und unbedingt beschriften und gut verwahren - vor allem vor Kindern! Wenn sie getrunken wird, ist sie lebensgefährlich oder gar tödlich!!!!

Anstelle der Natronlauge kann auch Kaisernatron verwendet werden. Allerdings habe ich damit keine Erfahrung.

Die Brezeln oder Laugaweckla schmecken wie vom schwäbischen Bäcker!

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Kommentare

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macohe

Ich hab mal in einer Bäckereifiliale gearbeitet. Wir haben die gefrorenen Teiglinge (die offenbar im gefroreren Zustand ein Laugenbad genommen haben) geliefert bekommen, haben die vor dem Backen in der Filiale kurz ein wenig antauen lassen, im noch halb gefroreren Zustand eingeschnitten (der Schnitt mit einem scharfen, ungezahnten Messer geht am leichtesten und wird am saubersten, wenn die Teiglinge noch nicht ganz aufgetaut sind) und mit grobem Salz bestreut, noch eine halbe Stunde am warmen Ort vor dem Ofen etwas gehen lassen und dann in den Ofen geschoben mit Dampf und die Backofentür einen Spalt offen gelassen. So kriegt Laugengebäck seinen schönen Glanz und wird außen knusprig und innen schön weich.

08.05.2018 09:49
Antworten
mottenfiffi

Werde ich heute probieren! Aus dem Backhaus kann ich folgende Tipps weitergeben: vor dem Laugen kurz kühlen oder besser anfrieren, dann fallen sie nicht aus der Form und sind einfacher zu handeln. Fann einfach etwas länger gehen lassen. Die Lauge gibts im fertigen Mischverhältnis direkt in der Mühle wer eine in der Nähe hat. Zum tauchen eine rechteckige Schüssel verwenden die hoch genug ist damit die Brötchen reinpassen und nicht gedreht werden müssen. Als Taucher hat sich ein billiger Pfannenwender aus Blech bewährt, dessen Stil man um 90 Grad nach oben gebogen hat. So kann man die Teigstücke gut aufschaufeln, tauchen und abstreifen. Danach einschneiden!

02.01.2017 11:39
Antworten
fichtlbibo

Danke Daniela, ich finde das auch. Der Teig ist sehr geschmeidig und lässt sich dadurch super leicht formen. grüßle evi

26.01.2015 08:11
Antworten
daniela__71

sehr leckere laugenbrötchen und gut zu verarbeiten lg daniela

26.01.2015 08:08
Antworten
cooky88

Hallo fichtlbibo, ist mir schon klar, dass der Geschmack anders ist als mit Lauge, aber ich habe etwas "Respekt" vor echter Natronlauge. Mache mich mal schlau mit Kaisernatron. VG cooky

19.01.2014 15:12
Antworten
fichtlbibo

Hallo cooky, ich hab keine Erfahrung mit Kaisernatron. Ich nehm immer richtige Natronlauge. aber ich denke eine Suche im Web könnte Dich da weiterbringen. (hab das in den Chefkochforen gefunden - vielleicht hilft es Dir weiter: ich nehme 3 El auf 1 l Wasser und lasse die Broetchen 1 min drin, 30 sec auf jeder Seite. ) Die Lauge kannst Du nicht weglassen, gerade das macht ja diese Brötchen/Semmeln/weckla aus. Das ergibt den typischen Geschmack!

19.01.2014 09:28
Antworten
cooky88

Hallo, hat Jemand Erfahrung mit Kaiser-Natron? Oder kann man die Lauge weglassen? LG cooky

18.01.2014 16:35
Antworten
fichtlbibo

hallo Goerti, vielen Dank! Deine Bilder sind toll geworden. Ich bekomme die Brezeln leider auch nicht so hin wie ich es möchte (dünne Ärmchen, dicker Bauch) deshalb mache ich meist Brötchen .... ich mache es umgekehrt - nimmt weniger Platz im Gefrierschrank weg) ich friere die Teigprotionen ein. Nehme sie dann am vorabend heraus und lass den Teig über Nacht gehen. viele Grüßles Evi

07.03.2014 08:54
Antworten
Goerti

Hallo, heute gab's zum Mittagessen dein Laugengebäck, Bratwurstschnecken und Salat. Für den Teig habe ich etwas mehr Flüssigkeit gebraucht, ansonsten war er sehr geschmeidig und ließ sich sehr gut verarbeiten. Wobei das Brezeln formen so einfach nicht ist, habe ich fesgestellt. :-) Das Gebäck hatte ich auf jeder Seite etwa 30 Sekunden in der Lauge. Allerdings habe ich die Lauge mit Natron selbst gemacht. Meinen Kurzen und mir schmeckt das Laugengebäck einfach nur lecker. Den größten Teil habe ich noch warm eingefroren, das bekommen die Kinder mit in die Schule. Tolles Rezept! Grüße Goerti

10.01.2014 17:49
Antworten