Rhabarberwähe


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Lockerer, leichter Rhabarberkuchen

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30 Min. normal 27.07.2010



Zutaten

für
1 Pck. Blätterteig, runder, aus dem Kühlregal
500 g Rhabarber
2 Ei(er)
250 ml Schlagsahne oder Halbrahm
EL Zucker
1 Vanilleschote(n) (fakultativ)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Den Blätterteig in eine runde, wenn möglich dunkle Tarteform mit 33 cm Durchmesser legen, die mit Backpapier ausgelegt ist (keine Springform!). Den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden, mit ein paar Esslöffeln (ich nehme vier, aber dann ist der Kuchen nur wenig süß) Zucker ein wenig ziehen lassen.

Die Eier in Eigelb und Eiweiß trennen. Die Eiweiße mit 1 Teelöffel Zucker steif schlagen. Die Sahne schlagen. Es ist nicht schlimm, wenn sie nicht so steif wie das Eiweiß ist. Wenn man Lust hat, Vanillemark in die Sahne mischen. Die Schlagsahne erst mit dem Eigelb vorsichtig mischen, dann den Eischnee unterheben. Den Rhabarber auf dem Teig verteilen und die Ei-Sahne-Mischung gleichmäßig darauf streichen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 35 bis 45 Minuten backen. Da der Kuchen sehr saftig ist, bleibt oft der Blätterteig weich. Dagegen hilft die dunkle Backform. Wenn technisch möglich, die letzten zehn Minuten nur mit Unterhitze backen.

Der Kuchen ist nicht sehr süß, aber durch die Sahne entsteht ein schöner weicher Kontrastgeschmack zum säuerlichen Rhabarber, sanfter als reine Meringue aus Eischnee.

Die Wähe kann so mit allen leicht säuerlichen Früchten zubereitet werden.



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sweetymouse

oberlecker!!!!

31.05.2019 15:54
Antworten
kretasova

Hallo, die Wähe hat uns sehr gut geschmeckt und hat mich an das Rezept meiner Tante aus der Schweiz erinnert.

31.05.2014 18:56
Antworten
einsel1

Hallo NinNin, gut hat sie geschmeckt, die Wähe: ich habe nur das halbe Rezept gemacht (mit der Hälfte eines rechteckigen fertigen Blätterteigs auf Backpapier) in einer kleineren dunklen Keramik-Form (22 cm Durchmesser), aber doch mit 2 Eiern, unter den Einschnee hab ich ca. 100 g grob gemahlene Haselnüsse, den Abrieb einer Zitrone und etwas Zitronensaft gezogen. Beim Backen hab ich mich an Deine Ratschläge gehalten: nach der ersten Viertelstunde nur noch Unterhitze - es hat gut geklappt und bis auf ein kleines Stück haben wir dann alles zu zweit verputzt - noch lauwarm ist die Wähe besonders fein! Vom "kleinen Rest" mach ich jetzt ein Foto und stell es ein. Danke für diese gute Idee! Lisa aus Bergen/Chiemgau

13.04.2014 18:51
Antworten
RheinauNord

Ich habe einen uralten Backofen, da lässt sich nichts einstellen. Aber danke für die Antwort, ich werde noch etwas daran herumexperimentieren müssen.

17.04.2012 00:28
Antworten
NinNin

Im Rezept habe ich es ja geschrieben, dass das das grösste Problem ist, den Boden auch gar zu kriegen. Dunkle Backform auf ein Blech (nicht auf ein Gitter!) gestellt, hilft. Wenn es geht nur Unterhitze nach dem "Aufgehen", dann fällt der Kuchen weniger zusammen (er fällt aber immer ein bisschen zusammen!). Wenn man keine Unterhitze haben kann, ins untere Drittel des Ofens stellen. Am Anfang ist mir das auch passiert, jetzt habe ich es besser im Gefühl, wann auch der Teig durch ist. Es freut mich aber, wenn es trotzdem geschmeckt hat!

16.04.2012 20:36
Antworten
RheinauNord

Das Teil ist erst wunderbar aufggangen, war ca. 10 cm hoch, beim Abkühlen ist es dann plötzlich auf eine Höhe von 3 cm zusammengeschrumpft. Und der Blätterteig unter dem Rhabarber war klebrig zäh. Ich koche ganz gut, aber eine Backkünstlerin bin ich nicht, weil ch sehr selten backe. Geschmeckt hat dieser "Flachkuchen" trotzdem, was ich falsch gemacht habe, weiß ich nicht. Da mein Schatz gerne Rhabarber isst, würde es mich schon interessieren, wie man diese "Wähe" gescheit hinkriegt.

16.04.2012 10:58
Antworten