Verheiratete


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nach Omas Geheimrezept aus dem Saarland

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40 Min. normal 15.07.2010



Zutaten

für
3 Ei(er)
250 g Weizenmehl
250 g Magerquark
Salz
6 m.-große Kartoffel(n)
200 g Schinken (Katen-), gewürfelt
400 ml Sahne
Gemüsebrühe
Muskat

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 40 Minuten Gesamtzeit ca. 40 Minuten
Die Eier mit dem Quark und dem Salz mit den Knethaken verrühren. Mehl dazugeben und kräftig weiter rühren, bis leichte Blasen entstehen (ähnlich wie beim Spätzleteig). Teig etwas ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in Würfel oder Achtel schneiden. Kartoffeln wie Salzkartoffeln kochen.

In einem weiteren Topf Salzwasser aufkochen. Mit Hilfe eines Esslöffels, der zwischendurch immer wieder in das heiße Kochwasser getaucht wird, Nocken vom Teig abstechen und ins Wasser geben. Wenn die Verheirateten oben schwimmen, nicht mehr kochen, sondern ziehen lassen. Nach 3-4 Minuten sind sie gut. Die Teigmenge reicht für zwei Touren.

Katenschinken in einem Topf anbraten, mit Sahne aufgießen und mit Gemüsebrühe und Muskat abschmecken. Etwas einköcheln lassen. Gekochte Kartoffeln, Verheiratete und Soße mischen.

Dazu essen wir im Saarland Sauerkirschen, Birnenschnitze oder auch Salat.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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eulekerwe

"Verheirade" sind, wie ja der Name auch schon ausdrückt, ein typisch schwäbisches Gericht; das hier aufgezeigte Rezept ist aber nicht ganz richtig, denn es fehlt ja das Entscheidende: nämlich das Verheiraten – die Hochzeit also ! Man kann das Gericht so machen, wie hier vorgeschlagen; die gerösteten Zwiebeln gehören aber unbedingt dazu; das Wichtigste ist nun der Heiratsvorgang; dafür braucht man noch getrocknete Dauerwurst, beispielsweise getrocknete Bratwurst, oder Krakauer oder so was, je nachdem, ob man später lieber etwas weichere oder etwas härtere Wurststückchen in seinem Gericht bevorzugt. Die Wurst schneidet oder zupft man in kleine Stücke und gibt sie in den zähflüssig zubereiteten Teig. Daraus stellt man nun die oben erwähnten Nocken her; da Nocken aber eher was Italienisches sind, handelt es sich bei dem schwäbischen Gericht „Verheirade“ eigentlich natürlich nicht um "Nocken", sondern schlicht und einfach um handgeschabte schwäbische Spätzle ! Man gibt also den zähflüssig zubereiteten Teig mit den Wurststücken auf ein Brettchen und von diesem schabt man nun mit einem großen Messer nacheinander jeweils ein vom Teig umhülltes Wurststückchen in die kochende Brühe: In diesem Moment findet dann der Hochzeitsvorgang statt: Die Spätzle und die Wurststücke verbinden sich und man bekommt also mit Wurststückchen gefüllte Spätzle - eben unsere "Verheirade" sozusagen ! Guten Appetit !

25.10.2016 01:23
Antworten
hobbyköchin4

habe das Rezept mal nachgekocht und bin sowas von begeistert,die kombi aus Kartoffel und Mhel-Quarkklöße mit der schinken sahne soße einfach nur bombe.werde das mal wieder machen,

01.02.2013 22:57
Antworten
Fipsfips

Danke für deine Bewertung. Ich liebe die auch..... :-) Deine Idee mit den Zwiebeln werd ich mal ausprobieren. Grüße, Fipsfips

02.09.2010 07:32
Antworten
Baby1984

Erster!!! ;o) Hallo! Da kommen doch direkt Kindheitserinnerungen hoch, schwärm! Hatte noch eine Zwiebel mit angebraten, aber ansonsten genau so wie früher! Auch 100g Schinken waren für uns ausreichend. Einfach lecker!!! Auch Verhältnis Mehl/Quark einfach passend. Vieeeeelen Dank fürs einstellen. glg

01.09.2010 21:18
Antworten