Zutaten

Ente(n), frisch oder TK (ca. 2800 g)
Äpfel, süßsäuerlich (z. B. Boskoop)
1 Pck. Backpflaume(n), entsteint
1 Glas Rotkohl
  Rosmarin
  Thymian
  Majoran
  Salz und Pfeffer
 etwas Zucker
1 kg Kartoffel(n), nach Belieben,
  Salzwasser
 etwas Mehl
Zwiebel(n)
 etwas Schmalz (Griebenschmalz oder Butterschmalz) oder
  Margarine
 etwas Butter
Lorbeerblätter
  Preiselbeeren aus dem Glas
 n. B. Wasser
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 2 Std. Ruhezeit: ca. 6 Std. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Tiefkühlente auftauen lassen. Das Auftauwasser unbedingt abgießen und nicht weiter benutzen. Den Bürzel entferne ich, weil dort die gelblichen Fettdrüsen sitzen. Die müssen raus, sonst wird das Fleisch bitter. Könner schneiden auch nur die Fettdrüsen raus. Vom Halslappen entferne ich auch den größten Teil.

Die Ente nun gründlich unter fließend kaltem Wasser von innen und außen waschen. Ich geh mal davon aus, dass die Ente komplett ausgenommen ist, ansonsten müsst ihr das machen. Abtropfen lassen, aber nicht trocken tupfen. Falls sich innen noch Reste der Innereien befinden, solltet ihr die entfernen und nochmal ausspülen.

Die Ente von innen und außen mit Salz, Pfeffer, ordentlich Rosmarin, Majoran und Thymian würzen. Einen oder je nach Größe zwei Äpfel waschen, in die Ente stecken, dann gut 1 - 2 Handvoll der Backpflaumen dazu. Die Ente zunähen oder (einfach und gut) mit Rouladennadeln verschließen. Über Nacht oder mindestens 6 Stunden ziehen lassen.

Am nächsten Tag den Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze, Umluft: 180 °C) vorheizen. Die Ente auf dem (gefetteten) Backblech oder besser im großen Bräter mit einem Schlag Schmalz oder Margarine für ca. 2 Stunden in den Ofen stellen.

Zwischendurch immer wieder mit dem eigenen Bratfett begießen. Die Ente piekse ich auch mit der Rouladennadel zwischendurch mal ein, damit das Fett rauslaufen kann. In der letzten halben Stunde nicht mehr einpieksen und begießen, damit die Haut schön knusprig wird.

Die Ente dann auf einem extra Blech wieder in den Ofen stellen. Kurz vor dem Servieren mit der Geflügelschere in Stücke schneiden, den Apfel und die Backpflaumen auf einen extra Teller geben. Kann man mitessen, schmeckt lecker! Der Bratensatz vom anderen Blech bzw. Bräter wird noch für die Sauce gebraucht!

Als Beilage schmecken einfache Salzkartoffeln. Die geschälten Kartoffeln am Essenstag ca. 20 Minuten in Salzwasser gar kochen.

Für den Rotkohl die Zwiebel schälen, würfeln und in etwas Butter glasig anschwitzen. Den Rotkohl aus dem Glas etwas abtropfen lassen, dann zugeben. Einen halben Apfel fein würfeln und mit zwei Lorbeerblättern ebenfalls reingeben.

Den Rotkohl mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen und wenn es geht, lange schmoren lassen. Er schmeckt am nächsten Tag noch besser, also gut vorzubereiten! Ein Löffel des Entenfetts macht das Ganze zwar nicht WW-tauglich, aber leckerer!

Für die Sauce das Fett der Ente zu 3/4 abgießen. Den Bratensatz mit etwa 1 Liter warmem Wasser aufgießen und etwas anlösen, also abkratzen, z. B. mit einem Schneebesen oder Holzkochlöffel. Durch ein feines Sieb in einen extra Topf gießen und aufkochen.

Ca. 250 ml kaltes Wasser mit Mehl verquirlen, bis es dickflüssig wird. Am besten einen Schneebesen benutzen, es sollten keine Klümpchen entstehen! Das Wasser-Mehl-Gemisch zum Andicken der Sauce langsam mit dem Schneebesen in den Bratensatz einrühren. 5 Minuten aufköcheln lassen. Mit den o. g. Gewürzen abschmecken. Sind Klümpchen da, kein Problem: Nochmal durch ein feines Sieb geben. Zum Fleisch gibt es bei mir auch noch einen Klacks Preiselbeeren aus dem Glas, wer mag.