Tüschel


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altes Thüringer Familienrezept

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30 Min. normal 24.05.2010



Zutaten

für
½ Liter Milch
2 große Brötchen vom Vortag
4 m.-große Ei(er)
1 TL, gehäuft Mehl
½ TL Salz, ca.
50 g Speck, fetter, ungeräuchert

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Die Brötchen in kleine Würfel schneiden (ca. 1 cm) und in eine Schüssel geben. Die Milch mit den Eiern und dem Mehl verquirlen. Mit Salz abschmecken, bitte beachten, dass der Speck evtl. auch noch salzig ist. Nun die Eiermilch über die Brötchenwürfel geben und ca. 10 - 15 Minuten einweichen lassen.

In der Zwischenzeit den Speck klein würfeln und in einer Pfanne auslassen. Etwas abkühlen lassen und danach in einer hohen Auflaufform verteilen. Anschließend die Brötchen-Milch-Eiermasse dazugeben. Die Masse sollte halbflüssig bis sämig sein, sie wird beim Backen noch fest und geht auch noch auf.

Jetzt kommt der Auflauf für ca. 1 Stunde in den auf 175°C vorgeheizten Backofen. Der Tüschel ist fertig, wenn er eine schöne braune Kruste hat und innen nicht mehr flüssig ist (Stäbchenprobe).

Dann die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und sofort servieren. Am besten kann man mit einem großen Löffel die Portionen abstechen. Bei meiner Oma gab es den Tüschel gern zu Ostern, entweder mit Spinat oder frischem grünen Salat als Beilage.

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labernich

Ja, süße Varianten gibt es hiervon auch. Habe ich allerdings noch nicht ausprobiert, werde ich aber bestimmt auch mal machen! Liebe Grüße nach Bayern!

11.11.2010 20:08
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milz-alfred

Hallo labernich, habe den Tüschel mit Bacon zubereitet und wie empfohlen mit Salat als Beilage gegessen. Hat sehr gut geschmeckt, fast in Richtung Tiroler Speckknödel. Lässt sich auch gut ohne Qualitätsverlust aufwärmen. Deshalb werde ich mal versuchen, den Tüschel als Beilage an Stelle von Semmelknödeln und Böhmischen Knödeln zu reichen, da sich besonders Semmelknödeln schlecht wieder aufwärmen lassen. Bei uns in Bayern wird dieses Gericht übrigens (mit Rosinen und Zucker zubereitet) als süße Mehlspeise oder Nachspeise serviert.

10.11.2010 14:49
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labernich

Hallo, also ich wusste echt nicht, dass man aus dem Begriff "Speck" so eine Wissenschaft machen kann. Aber nun zu deiner Frage: prinzipiell kann man jede Sorte Speck verwenden, die man mag, Hautpsache er lässt sich würfeln und ausbraten. Ich nehme am liebsten den grünen Speck (Rückenspeck), der ist dannn wohl nicht gesalzen, ist aber auch nicht schlimm, wenn er leicht angeräuchert ist.

09.11.2010 15:31
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milz-alfred

Hallo labernich, möchte dieses Rezept mal ausprobieren, habe aber ein Problem mit Deiner Definition von Speck. Zur Orientierung: Speck ist das unter der Haut des Schweines liegende Fettgewebe einschließlich Schwarte. Man unterscheidet: 1. Rohen Speck (grün) für Schweine-Braten oder Grillscheiben. 2. gepökelten Speck, unterteilt in -2.1. roh gepökelten heißgeräucherten Speck (Bacon) -2.2. roh gepökelten Rauch-Speck (z.B. Katenrauch, Bauerngeräuchertes) -2.2. gekocht gepökelten Speck (geräucherten Schweinebauch,Wammerl) 3. gepökelten und dann luftgetrockneten Speck (z.B. Parmaschinken) Welchen Speck meinst Du, weil Du schreibst fetter ungeräuchert, aber dann erwähnst Du, dass der Speck auch noch salzig ist, das widerspricht sich etwas.

08.11.2010 16:44
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