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Zutaten

Portionen
1 kg Gemüse, z.B. Pastinaken, Hokkaido-Kürbis, Karotten, Kohlrabi, Zucchini, Blumenkohl
500 g Kartoffel(n), mehlig kochend
  Pflanzenöl, hochwertiges, z.B Rapsöl

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Dieses Rezept ist als Mittagsbrei für das Baby ab dem Beginn der Breikostzeit geeignet. Es ist so wandelbar, dass es lange Zeit angewendet und an die neuen Bedürfnisse des Kindes angepasst werden kann.

Wird das erste Mal Mittagsbrei gegeben, den Brei schrittweise einführen: zunächst nur das Gemüse pur in wenigen Löffeln füttern und die Menge nach und nach steigern. Erst nach einer Woche die Kartoffeln dazugeben, nach einer weiteren Woche das Öl.

Ich empfehle die Verwendung von Zutaten aus biologischem Anbau. Für kleinere Babys zunächst immer nur eine Gemüsesorte verwenden. Ist das Kind mit den Gemüsesorten vertraut, kann man die Sorten auch kombinieren. Einfach ausprobieren, was das Kind mag. Achtung, einige Kinder reagieren auf Karotten mit Verstopfung!

Das Gemüse gründlich putzen, schälen, waschen und in Würfel schneiden. Mit wenig Wasser im geschlossenen Topf bei niedriger Temperatur dünsten, bis das Gemüse weich ist (je nach Sorte 10 bis 20 Minuten). Gleichzeitig die Kartoffeln mit Schale gar kochen, ebenfalls etwa 20 Minuten. Die gekochten Kartoffeln pellen.

Das gekochte Gemüse mit einem Mixstab und einem Teil der Kochflüssigkeit fein pürieren. Bei Bedarf weitere Kochflüssigkeit oder abgekochtes Wasser dazugeben, bis die Konsistenz gefällt.

Die Kartoffeln nicht pürieren, sie werden sonst kleisterig! Statt dessen durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit einer Gabel zerdrücken und anschließend durch ein Sieb streichen. Das macht Arbeit, lohnt sich aber am Anfang, damit das Breichen schön fein wird. Anschließend die Kartoffeln zum Gemüsebrei geben, gut untermischen und eventuell noch etwas Flüssigkeit hinzugeben.

Den Brei in kleinen Portionen einfrieren. Gut geeignet sind kleine Plastikbecher (z.B. von Nuby in zwei Größen erhältlich). Reste kann man prima in Eiswürfelbehältern einfrieren - dann hat man ganz kleine Mengen, um die Portionen bei besonders großem Hunger zu ergänzen.
Am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen (oder mal im Wasserbad, wenn es schnell gehen muss). Vor dem Erwärmen einen Esslöffel hochwertiges Pflanzenöl zur Portion Brei hinzufügen.

Abwandlung: ist die Zugabe von Fleisch erwünscht, kann zwei- bis dreimal in der Woche nach dem Auftauen Rind oder Huhn aus dem Babyglas dazugegeben werden. Ein Babyglas auf zwei bis drei Portionen verteilen.

Hat das Kind die ersten Zähnchen, kann man es Schritt für Schritt an etwas groberes Breichen heranführen. Dafür zunächst das Gemüse nicht mehr ganz so fein pürieren oder durch die größere Lochung der Flotten Lotte passieren. Kommt das Kind damit gut zurecht, die Kartoffel nur noch mit der Gabel zerdrücken und so untermischen.

Schließlich kann dem Brei auch sehr weich gekochter Rundkornreis in kleinen Mengen zugegeben werden (am besten nach dem Auftauen vorsichtig untermengen und die Menge dann von Tag zu Tag steigern); später auch kleine Nudeln.