Fudge


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leckere Pralinenbonbons, schmecken wie die goldenen Sahnebonbons, schön zum Verschenken

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30 Min. normal 25.04.2010



Zutaten

für
210 g Zucker
75 ml Milch (1,5 % Fett)
40 g Butter

Außerdem:

10 Tropfen Aroma (Pfefferminzöl) oder
10 Tropfen Vanillearoma oder
40 g Ahornsirup oder
40 g Schokolade
evtl. Öl für den Teller

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 5 Stunden Gesamtzeit ca. 5 Stunden 30 Minuten
Den Zucker und die Milch in einen Topf geben, mit einem Holzlöffel (!) verrühren und erhitzen. Dabei nur selten umrühren. Fängt das Gemisch an zu kochen, auf keinen Fall mehr rühren!

So lange kochen, bis der sogenannte weiße Ballgrad erreicht ist (ca. 5 Minuten). Das bedeutet: Der Zucker hat eine Temperatur von 114°C. Zum Test kann man auch etwas der Masse in kaltes Wasser geben. Wenn es sich zu einem Ball formen lässt, ist es genau richtig.

Die Masse dann von der Herdplatte ziehen und die Butter in einem Stück hineingeben. Nicht umrühren! Den Sirup so lange abkühlen lassen, bis der Topf von außen angefasst werden kann.

Nun die Wunschzutat(en) hinzufügen, z. B. Pfefferminzöl. Den Sirup mit dem Holzlöffel zunächst verrühren und dann anfangen, zu schlagen. Der Sirup nimmt Luft auf und wird milchig hell. Das Schlagen erfordert Kraft und etwas Zeit.

Sobald der Sirup fester wird die Masse auf einen geölten oder mit Backpapier ausgelegten Teller bzw. eine Schüssel o. ä. gießen. Das Ganze auskühlen lassen, evtl. auch über Nacht und dann in mundgerechte Stücke schneiden.

Hinweis: Der Sirup wird von jetzt auf gleich fester, sodass man nicht unbedingt damit rechnet, wenn man das Fudge zum ersten Mal zubereitet. Nach ein paar Mal ausprobieren hat man den Kniff aber raus. Nicht verzweifeln!

Bei den Zusätzen sind keine Grenzen gesetzt, probiert einfach euren Lieblingsgeschmack aus. Ich nehme für das Kochen der Masse immer einen beschichteten Topf, damit es nicht so schnell anbrennt.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung




Kommentare

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Andix

Hallo, Dein Rezept ist toll, aber zwei ganz wichtige Infos fehlen, bzw. sind nicht richtig dargestellt und ich schätze, das Fudge ist deshalb bei einigen Chefkoch-Lesern nichts geworden: Du schreibst: "Den Zucker und die Milch in einen Topf geben, mit einem Holzlöffel (!) verrühren und erhitzen. Dabei nur selten umrühren." Aber das Gegenteil ist der Fall - man muss bis zum Kochen ständig (!) umrühren. Ansonsten brennt es leicht an. Mit "ständig" ist wirklich gemeint, dass man möglichst ohne Unterbrechung rührt! Sobald es kocht, dann nicht mehr rühren, das stimmt! Wichtig ist auch, dass man das Zucker-Milch-Gemisch auf mittlerer Hitze zum Kochen bringt. Ist die Hitze zu hoch, dann brennt es auch an. Wenn man die Butter zum Schluss 'reintut, dann sollte man auch umrühren - ansonsten verteilt sie sich nicht richtig. Man fügt die Butter hinein und lässt sie in der Masse erst etwas schmelzen. Dann rührt man um, damit sie sich ganz auflöst und verteilt. Da muss man aber nicht ständig rühren - einige Male reicht. :) Karamell-Masse kochen ist echt eine Geduldsprobe und man muss es mit der Rührerei und der Hitze wirklich genau nehmen - sonst wird das zu oft nichts. Man sollte auch immer dabei stehen, alles im Auge behalten und nicht einfach weggehen, weil kochendes Karamell unberechenbar ist.

21.12.2014 17:21
Antworten
LeandraAstroga

Ich habe das Fudge jetzt zweimal gemacht. Beim ersten Mal war es zwar lecker, aber es war kein Fudge! *lach* Da muss ich irgendwas falsch gemacht haben. Beim zweiten Mal wirkt es schon viel mehr wie Fudge und ist ein Homogener. (Vorher war es etwas griselig) Wird auf jeden Fall wieder gemacht, dann aber in der doppelten Menge! Das macht nämlich süchtig ;-)

30.06.2014 14:37
Antworten
fudgelise

ich hab den Fudge jetzt schon zum zweiten mal gemacht und er ist echt lecker und leicht zu machen. Besonders mit einem vollem teelöffel erdnussbutter und einem tropfen vanilleessence schmeckt er gut

10.11.2013 16:57
Antworten
Davi79

Thermometer habe ich keins und denke nicht zu kaufen weil nicht oft benutzen können. Welcher ist Form Thermometer in ungefähr?

12.07.2013 15:02
Antworten
paddelhusky

Es ist ein spezielles Thermometer zum kochen, welches bis 250° C geht. Es ist digital und hat ähnlich wie eine lange Metallnadel einen Fühler (ca. 20 cm lang). Gibt es schon relativ günstig z.B. bei Kaufhäusern.

12.07.2013 16:16
Antworten
queenyfm

hallo, habe dein rezept letzte woche ausprobiert. leider ist mir die masse dermaßen im topf angebrannt, dass ich nachher erstmal stunden den topf schrubben musste und außerdem haben sich beim schlagen dunkle, angebrannte stückchen in den fudge gemischt, was wirklich nicht schön aussah! ich schlage vor, das ganze etwas langsamer zu erhitzen und ständig zu rühren. das geht auch, ich hab's im selbstversuch ausprobiert! was das rezept angeht, schmeckte der fudge aber wirklich super ^^

30.06.2010 15:34
Antworten
paddelhusky

Hallo, schön, dass es dir trotzdem geschmeckt hat! Ich persönlich habe auch festgestellt, dass es sehr abhängig vom Material des Topfes ist. In einem anderen Topf ist es mir auch schon angebrannt, daher nehme ich immer einen Topf mit Antihaftbeschichtung. Viele Grüße, paddelhusky

01.07.2010 17:47
Antworten
paddelhusky

Hallo, schön, dass es dir trotzdem geschmeckt hat! Ich persönlich habe auch festgestellt, dass es sehr abhängig vom Material des Topfes ist. In einem anderen Topf ist es mir auch schon angebrannt, daher nehme ich immer einen Topf mit Antihaftbeschichtung. Viele Grüße, paddelhusky

01.07.2010 17:48
Antworten
Indu76

Optimal ist ein Topf aus Kupfer. Benutzen die auch im Fudge House in Edinurgh. Wer mal hinkommt sollte sich die Prozedur da nicht entgehen lassen. Hoffe das fällt jetzt nicht unter die Werberichtlinie;-)

18.11.2010 21:12
Antworten
imsweetassugar2000

Bei Amerikanischen Rezepten wird das ganze mindestens 30 Minuten bei geringer Temperatur gekocht und muss immer gut gerührt werden

14.11.2014 09:16
Antworten