Chinesische Sauerscharfsuppe


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60 Min. normal 09.12.2003



Zutaten

für
100 g Huhn, gegart
60 g Paprikaschote(n), frische rote
60 g Bambusscheiben, in Streifen, frische
60 g Tofu, frisch
10 g Morcheln, getrocknete, schwarze, chinesische
2 Ei(er), (verquirlt)
1 Bund Schnittlauch
800 ml Hühnerbrühe, (Instantprodukt)
3 TL Essig - Konzentrat (25%)
5 EL Sojasauce
Pfeffer, frisch gemalener schwarzer
1 kleine Chilischote(n), frische, fein gehackte, rote
3 EL Zucker
2 TL Salz
1 Zehe/n Knoblauch, frischer gehackter
4 EL Kartoffelmehl /Tapiokamehl, mit 8 EL kalten Wasser verrührt
Öl (Sesamöl)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde
Die Morcheln in heißem Wasser mindestens eine halbe Stunde einweichen lassen, dann in Stücke schneiden. Das Hühnerfleisch garen, d.h. einfach in einer Pfanne mit ein bisschen Öl gar braten und danach zerkleinern. Paprika und Tofu in feine Streifen schneiden. Bambus in Streifen schneiden oder am besten fertig geschnitten im chinesischen Supermarkt kaufen. Hühnerbrühe zusammen mit dem Hühnerfleisch, Chili, Knoblauch zum Kochen bringen. Dann die Morcheln, Bambus, Paprika und Tofu dazugeben.
Die Suppe nochmals aufkochen lassen, dann mit Essig, Sojasoße, Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Die Suppe nochmals aufkochen lassen, die Kartoffelstärke hinzufügen, dabei rühren, die Eier in die kochende Suppe hineinrühren. Je nach Geschmack mit Essig, Sojasoße und Zucker noch mal nachwürzen.
Suppe in Schälchen (am besten stilechte Reisschalen) geben, etwas fein gehackten Schnittlauch über jede Schale geben und ein paar Tropfen Sesamöl darauf träufeln.

Tipp: vorsichtig mit der kleinen scharfen Chili, wer es nicht so feurig mag, der entferne die Kerne, allerdings muss diese Suppe schon ziemliches Feuer haben, für einen großen Topf für ca. 20 Portionen nehme ich ca. 6 von diesen kleinen Teufelsdingern. Die Suppe ist durch seine Schärfe ein idealer Katerkiller und schmeckt sehr gut zum Ausklang einer Party weit nach Mitternacht.
Problem: Die Bindung der Suppe klappt bei mir nicht immer richtig, was dem Geschmack allerdings keinen Abbruch tut, wenn jemand einen Tipp dazu hat oder eine andere Bindungsmethode (anstatt des Tapiokamehls) hat die sich für eine Sauerscharfsuppe eignet, her damit!

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birgitat35

suppe gekocht war echt guuuutt ich würz lieber anstatt mit chilischoten mit sambal oelek kann mann die schärfe besser bestimmen aber super lecker

29.03.2014 18:25
Antworten
viper11

Ich habe die Eier vorher gebraten kleingeschnitten und dann dazugegeben . Sieht beim chinesen auch so aus. War sehr zufrieden und schmeckte sehr gut.

23.02.2010 09:20
Antworten
PettyHa

Hallo, wir haben die Suppe gestern gekocht, wir waren begeistert! Sehr leckeres Rezept, vielen Dank dafür! LG PettyHa

22.03.2009 18:06
Antworten
nachttau

Ein super tolles Rezept, es war wirklich lecker. Vom Geschmack wie beim China-Mann. Gruß nachttau

26.08.2007 18:32
Antworten
Zwergenkoch

ja, das mit dem Tomatenketschup mach ich auch ganz gerne ;) paßt gut ! Gruß Zwergenkoch

14.02.2006 20:40
Antworten
heike0

Mensch - wie ich diese Suppe liebe - bin ja schon mal gespannt ob ich die auch so gut hinbekomme wie die Chinesen....... mir läuft schon jetzt das wasser im Mund zusammen danke für das tolle rezept lg heike

18.12.2003 16:02
Antworten
Zwergenkoch

Ich liebe heimtückische Schärfe ? Was ist denn Lombok ? Zwergenkoch

18.12.2003 01:56
Antworten
muschelkoch

Nimm Lombok, das sind die schärfsten. Da brauchst nix gucken und auch nix nachwürzen. Die Schärfe kommt erst nach 1 Minute auf dem Gaumen - heimtückisch *lach* Muschelkoch

16.12.2003 12:19
Antworten
Zwergenkoch

zum Rezept: eigentlich klappt das mit dem Tapiokamehl doch ganz gut, hatte wohl mal zuwenig genommen... Bei den Chilis ist die Schärfe sehr unterschiedlich, auch wenns dieselbe Sorte ist, also lieber erstmal gucken, wie sich die Schärfe entwickelt und dann evt. noch mehr schärfen, je nachdem wie mans gerne hat...

11.12.2003 03:20
Antworten
dieter_sedlaczek

Hallo Zwergenkoch, Tapiokamehl in Reiswein, dunkel, (Arak Masak, z.B. Shuang Lung) auflösen. Das geht sehr gut und beim Einrühren kann man gut portionieren. Das mit den Chilis ist so eine Sache. Am selben Zweig gibt es unterschiedliche Schärfen. Beim Kleinschneiden fahr ich mit dem Zeigefinger am Blatt entlang und prüfe dann die Schärfe. Zum Neutralisieren reicht ein paar Tropfen Honig. Am besten ist es aus 200g Chilis mit Öl, etwas Salz und einem Cutter eine Paste herzustellen und diese TL-weise verwenden. Eine weitere Möglichkeit ist grüne Chilis zu verwenden. Sie sind aromatischer und in der Schärfe etwas milder. Hier ißt man zu Martabak (ein würziges Gebäck) die grünen Chilis roh. L.G. aus Fernost dieter

20.01.2022 00:21
Antworten