Braten
Festlich
Gemüse
Hauptspeise
Herbst
Vegan
Vegetarisch
Weihnachten
Winter
Rezept speichern  Speichern Rezept speichern  Speichern

Das Rezept wurde erfolgreich in deinem Kochbuch gespeichert.

Das Rezept konnte nicht gespeichert werden, da deine Kochbuch-Hauptkategorie mit 300 Rezepten voll ist! Bitte verschiebe oder lösche einige Rezepte und versuche es dann erneut.


Tofurky - riesiger Tofubraten mit Füllung

veganes Festessen für Weihnachten II

Durchschnittliche Bewertung: 3
bei 3 Bewertungen
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

120 Min. pfiffig 17.03.2010



Zutaten

für
1.600 g Tofu, sehr fester
80 g Speisestärke (Tapiokastärke)

Für die Gewürzmischung:

3 große Orange(n), den Saft davon
4 EL Thymian
4 EL Majoran
2 EL Paprikapulver
1 EL Pfeffer
2 EL Sojasauce
2 EL Ahornsirup
¼ EL Salz

Für die Füllung:

40 g Sesamöl, evtl. mehr
3 Scheibe/n Toastbrot
15 g Salbei, frischer
15 g Majoran, frischer
1 EL Thymian
½ EL Pfeffer
1 große Zwiebel(n)
etwas Salz
¼ Sellerie, fein gehackt
½ Fenchel, fein gehackt
2 Äpfel (Boskoop), geschält, fein gehackt
1 kleine Porreestange(n), fein gehackt
1 Handvoll Backpflaume(n), fein gehackt
1 Schuss Marsala
2 EL Ahornsirup

Für die Glasur:

½ Tasse Sesamöl
1 Tasse Sojasauce
2 TL, gehäuft Miso
2 TL, gestr. Senf (Dijonsenf)
etwas Ahornsirup
Öl für das Blech

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 2 Stunden Ruhezeit ca. 1 Tag Gesamtzeit ca. 1 Tag 2 Stunden
Den Tofu gut in Küchenpapier ausdrücken und dann mit einem Pürierstab oder Blender pürieren. Dadurch erhält der Braten eine sehr feine Struktur. Wenn dies nicht gewünscht ist, kann man den Tofu auch einfach mit den Händen zerreiben, um eine gröbere Struktur zu erreichen. Die Festigkeit/Bindung wird aber durch das Pürieren besser erreicht.

80 g Tapiokastärke zugeben. Die Zutaten für die Gewürzmischung verquirlen und mit dem pürierten Tofu vermischen.

Ein grobes Sieb mit einem gezwirnten Käsetuch/Seihtuch auslegen. Dieses Sieb auf eine große Schüssel stellen. Die Tofumasse in das Käsetuch geben und mit dem überhängenden Tuch abdecken. Einen passenden Teller darauflegen, der nicht zu groß ist, sodass er ggf. absinken kann. Dieses dann mit einem schweren Gewicht (3 kg) belasten.

Über Nacht (!!!) oder mindestens 3 Std. in den Kühlschrank stellen. Je länger der Braten steht, desto besser. Dadurch sammelt sich überschüssige Flüssigkeit in der Schüssel, die wir später nicht im Braten haben wollen.

Wenn der Braten lang genug gestanden hat, kann man beginnen, die Füllung vorzubereiten. Dafür 40 g Sesamöl (ggf. mehr) in einem Topf erhitzen. Sellerie und Fenchel weich dünsten. Nun die Zwiebel hinzugeben. Dann Äpfel, Pflaumen, Porree und Kräuter.

Mit Marsala ablöschen und den Alkohol kurz verkochen lassen. Nun das zerkrümelte Toastbrot untermengen. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Ahornsirup abschmecken. Die Füllung etwas abkühlen lassen. Es kann sein, dass Füllung übrig bleibt, die man dann später aufgewärmt als Beilage reicht.

Den Tofurky aus dem Kühlschrank nehmen und in der Mitte aushöhlen, dabei einen dicken Rand stehen lassen und aufpassen das man unten nicht zu viel wegnimmt. Die Füllung hineingeben und mit der Tofumasse wieder bedecken, gut andrücken. Es wird etwas Tofumasse übrig bleiben.

Den Tofurky nun auf ein geöltes Backblech oder in einen Bräter stürzen. Die Seiten sanft andrücken, sodass eine ovale Form entsteht. Mögliche Rissbildungen kannst du mit übrig gebliebener Tofumasse flicken. Außerdem könnte man, wenn man will, an jede Seite eine Keule anbringen, die man aus der restlichen Tofumasse formt.

Die Zutaten für die Glasur verquirlen, abschmecken und mit der Hälfte den Tofurky reichlich bepinseln. Mit Alufolie bedecken und im auf 200°C vorgeheizten Ofen. 30 min. backen.

Aus dem Ofen nehmen und abermals mit der Glasur bestreichen. Jetzt die Alufolie entfernen (!!) und nochmals bei 200°C für 1 Std. 15 Minuten backen, bis der Tofurky eine schöne goldbraune Kruste hat.

Zum Schluss die restliche Glasur über den Tofurky geben und mit zwei großen Pfannenwendern auf eine Platte heben und servieren.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

Biscuitty

Ich habe ihn als Weihnachtsessen gemacht, exakt nach dem Rezept. Es sah nicht nur doof aus, es schmeckte auch langweilig. Sehr schade, weil jede Menge gute Zutaten und echt viel Arbeit in dem hässlichen Klops steckten. Es blieb zu feucht, war wegen der vielen Sojasoße salzig, bekam keine Kruste und die Füllung ging am Ende nahtlos in den "Körper " über. Ein gutes hatte es: ich muss nächstes Jahr das Weihnachtsessen nicht machen!😜

05.01.2017 15:50
Antworten
Eileen123

Klasse Rezept! Den wird es morgen bereits zum wiederholten Mal geben. Ich fülle ihn manchmal mit einer Mischung aus Maronen, Äpfeln und Zwiebeln. Aber auch wie im Rezept angegeben ist er ein (veganer) Traum!! :-)

23.12.2013 11:46
Antworten
eorann

Hallo, das Rezept klingt sehr interessant, ich versteh nur einen Schritt nicht: warum zuerst Orangensaft zugeben und dann Flüssigkeit wieder rausdrücken? Wäre es da nicht einfacher und dem Geschmack zuträglicher, Orangenabrieb ohne zusätzliche Flüssigkeit zu nehmen? lg eorann

27.03.2013 17:45
Antworten
hexe72

Hallo, ich würde dieses Rezept gern für Weihnachten schon mal im voraus ausprobieren. Was genau ist den Miso? Ist das diese Suppenpaste? Ich hab grad gesehen, dass es da verschiedenste Sorten gibt! Viele Grüße von der Hexe72

18.11.2012 17:07
Antworten
wintermiri

Ich finde das Rezept toll, doch ich haette ein paar Verbesserungsvorschlaege: Weisser Tofu schmeckt nach nichts und die Gewuerze, die hinzugefuegt werden, gleichen das auch nicht aus, deswegen habe ich Raeuchertofu ausgewaehlt verquirlt und diesen ueber Nacht austropen lassen. Die Tofumasse kann man auch 2-3 Tage im Kuehlschrank aufbewahren. Zweidrittel dieser Masse leicht platt druecken und in Frischhaltefolie wickeln. So kann man diese nun einfacher weiterverarbeiten. Ich habe diese Masse dann in eine kleine ovale Plastikdose gedrueckt (den Rand nicht zu duenn druecken) und bloss nicht versuchen, den Tofu wie Eis auszuhoehlen, das rauht die Struktur auf und es bilden sich Risse. Den Rest der Masse habe ich ebenfalls in Frischhaltefolie gewickelt und ihn zum Deckel des Bratens geformt. Beim Umheben des noch ungefuellten Bratens werden sich zwangslaeufig Risse bilden, diese kann man durch leichtes Klopfen wegmodellieren. Nach dem ersten Backvorgang, habe ich den Braten oberhalb mehrmals einen halben Zenitmenter eingeritzt, damit die Kruste im zweiten Backvorgang sich schoen hervorhebt.

25.12.2010 11:46
Antworten