Hauptspeise
Schwein
Winter
Herbst
gekocht

Rezept speichern  Speichern

Eingelegtes Zwiebel - Kesselfleisch mit Sauerkraut

gekochtes Backen- (Bauch-) Fleisch vom Schwein

Durchschnittliche Bewertung: 3.5
bei 2 Bewertungen
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

50 Min. normal 25.02.2010



Zutaten

für
1 kg Schweinebauch oder Backen- oder Kopffleisch
½ kg Zwiebel(n),
10 Pfeffer, weiße, evtl. mehr
Salz und Pfeffer, gemahlen
Maggi oder andere Flüssigwürze
1 Lorbeerblatt, evtl.
n. B. Essig
etwas Zucker
n. B. Fleischbrühe

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 50 Minuten Gesamtzeit ca. 50 Minuten
Den frischen Schweinebauch mit Schwarte am Stück beim Schlachter bestellen. Wer sich die nächsten zwei Schritte ersparen möchte, kann auch gekochten ungepökelten Bauch am Stück oder in ca. 6 mm dicken Scheiben kaufen (bei Scheiben die Schwarte abschneiden). Noch besser schmeckt das Backenfleisch in gleich dicke Scheiben geschnitten.

Wenn man die fertig gekochte Variante wählt, fehlt allerdings die leckere Brühe. Die Metzger geben aber bei Vorbestellung oft auch Brühe ab. Instant oder Fond geht notfalls auch, habe ich aber noch nie probiert. Ich kaufe fertiges Backenfleisch in Scheiben und koche mir für die Brühe zusätzlich Schweinebauch ab zur anderweitigen Verwendung.

Das Fleisch in leicht gesalzenem Wasser mit den Pfefferkörnern und evtl. 1 Lorbeerblatt kochen und erkalten lassen oder sofort heiß mit den Fingern "entschwarten". Nach dem Erkalten in ca. 6 mm dicke Scheiben schneiden (wenn die Schwarte noch nicht abgezogen wurde, diese jetzt wegschneiden).

Die Zwiebeln pellen und in Scheiben schneiden (etwa in der Dicke der Fleischscheiben). Die Koch-/Fleischbrühe mit Essig, ein wenig Zucker und Flüssigwürze kräftig abschmecken.

In folgender Reihenfolge in eine feuerfeste Form schichten:
Eine Lage Fleisch flach einlegen und mit Salz und Pfeffer würzen. Diese Lage vollständig mit Zwiebeln bedecken. Weitere Lagen in gleicher Weise in die Form schichten. Hierbei darauf achten, dass die letzte Schicht aus Zwiebeln besteht.

Die Form mit der Würzbrühe soweit auffüllen, dass die letzte Zwiebellage gerade so eben bedeckt ist. In den vorgeheizten Backofen schieben und bei 160 bis 180°C ziehen lassen, bis die Zwiebeln glasig sind und die obere Lage leicht angebräunt ist. Heiß evtl. mit Sauerkraut servieren.

Dazu schmeckt sehr gut Schwarzbrot, ein Pils und (wer mag) auch ein Korn. Denjenigen die südlich des "Weißwurst-Äquators" wohnen sei es auch erlaubt, eine Weiße dazu zu trinken. Dann muss es aber auch ein Obstler sein (Willi, es sei dir gegönnt). Reste schmecken auch kalt sehr gut (es bleibt aber selten etwas über).

Dieses alte Familien-Rezept verdanke ich meiner Cousine Erika W. aus Elkershausen. Gewidmet und aufgeschrieben für Rosi und Willi aus Wörth.

Rezept von

Gelöschter Nutzer

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

Lormadi

ich habe es genau so gemacht, es ist einfach zum reinsetzen !! Vielen Dank für das tolle Rezept.

16.03.2012 07:26
Antworten
heibisch

Hallo opikalu, letztes Jahr um diese Zeit wurde ich von einer befreundeten Bäuerin gefragt, ob ich von ihr fertiges Kesselfleisch mit Brühe haben möchte, da sie gerade ein Schwein geschlachtet haben. Nun bin ich in der Großstadt aufgewachsen, lebe aber seit 25 Jahren in einem kleinen Dorf am Bodensee. Ich wusste nicht mal was Kesselfleisch ist, geschweige denn was man damit anfangen kann. Also erst mal gegoogelt und dann nach nem braubaren Rezept gesucht, und siehe da, auch fündig geworden. Nach deinem Rezept mit Sauerkraut und Kartoffelbrei einfach zum Niederknien!!!! Ein Hoch auf Cousine Erika W. aus Elkershausen!!!!! Übermorgen wird wieder ein Schwein bei Webers geschlachtet und ich hab mir schon eine ordentliche Portion gesichert :D . Vielen Dank für dieses superleckere Rezept. LG Heike

30.11.2011 12:40
Antworten