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Original Wiener Schnitzel

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15 Min. simpel 22.11.2003



Zutaten

für
4 Kalbsschnitzel à 200 g von der Nuss oder Schale
3 EL Mehl, glattes
5 EL Semmelbrösel
2 Ei(er), verquirlt
Salz
Schweineschmalz, evtl. Butterschmalz oder Öl

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 15 Minuten Koch-/Backzeit ca. 10 Minuten Gesamtzeit ca. 25 Minuten
Schnitzel mit einem Plattiereisen dünn klopfen (auf ca. 3 mm) und die feinen Hautränder leicht einschneiden (damit sich das Fleisch nicht wölben kann). Nun beidseitig salzen, mit beiden Seiten in Mehl und danach in das Ei tauchen. Mit Bröseln bedecken und leicht andrücken, abklopfen und in der Pfanne mit viel Fett goldgelb backen.

Klassischerweise wird das Original Wiener Schnitzel "trocken" angerichtet, mit einem Sträußchen Petersilie und einer Zitronenspalte.

Als Beilage: Erdäpfelsalat

INFO: Ursprünglich wird das Schnitzel in viel Schweineschmalz in einer Eisenpfanne herausgebacken. Wenn man auf das Schnitzel immer wieder das heißes Fett gießt, bekommt die Panier Wellen, "soufflierend", (so wird es in den Wr. Gasthäusern serviert) Außerhalb Wiens darf es sich nur dann „Wiener Schnitzel“ nennen, wenn es aus Kalbfleisch hergestellt wurde, ansonsten muss es „Schnitzel nach Wiener Art“ heißen oder "Schweinschnitzel gebacken"
Einen Zitronenspalte dazu zu reichen ist einfach eine Ur-Unsitte, die weit verbreitet ist (sieht aber gut aus), ein herrliches Schnitzerl mit sauren Tropfen zu beträufeln. Das hatte vielleicht früher mal Bedeutung, um den Geschmack alten Fettes bzw. leicht vergammelten Fleisches zu überdecken.
Obwohl es nicht original ist, wird das Schnitzerl gerne mit Kartoffelsalat mit Mayonnaise, Blattsalat, Petersilienkartoffeln oder, Reis (bunter Gemüsereis, Curryreis) und grünen Salat serviert.

Tipp: Ich salze NIE das Fleisch, sondern würze die Eier. Ich gebe Salz und Pfeffer und oft auch noch feingehackte oder gemahlene Kräuter dazu. Die Reste von Mehl, Ei und Semmelbröseln mit etwas Milch verschlagen, würzen und in dem Fett rausgebacken ergibt das eine gute Suppeneinlage (ich esse es so lieber), auch kann man das Schmalz danach durch ein feines Drahtsieb abgießen und als Brotaufstrich verwenden. Es hat den typischen Schnitzelgeschmack (meine Kinder lieben dies).

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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trekneb

Hallo, sehr leckere Schnitzel! Danke fürs Rezept. LG Inge

16.02.2020 23:00
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Scully112

Schmeckt sehr sehr Lecker Nuddelsalat schmeckt dazu auch sehr Lecker

23.03.2019 08:12
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Bratwursttester

Hallo liebe Schnitzelfreunde! Das Rezept ist meines Erachtens gut, obwohl ich das Ei mit etwas Sahne (ca. 2 cl) verquirle. Dadurch wird die Panade noch fluffiger. Und bitte die angegebenen 5 EL Semmelbrösel nicht wörtlich nehmen. Diese Menge reicht bei mir für 4 Schnitzel dieser Größe keinesfalls. Hier bitte nicht sparen! Mein einziger Kritikpunkt: Das Fleisch auf ca. 3 mm platt klopfen!!?? Hat sich jemand schon einmal 3 mm auf einem Lineal angesehen? - Das ist bestimmt auch den Sterneköchen in Österreich zu dünn. Die Dicke sollte meines Erachtens schon 5 bis 6 mm betragen, damit das Wiener Schnitzel nicht nur aus Panade besteht. Die Produktfotos z.B. von "Kälbi", ManuGro" und "Akelei80" sind übrigens sehr gut. Hier ist zwar die Dicke des Fleisches nicht zu sehen, dafür aber die tolle Panade mit gleichmäßiger Bräunung. Andere Fotos sind teilweise recht untypisch. Einige Schnitzel sind viel zu braun gebraten, einige glänzen mit vornehmer Blässe, bei anderen ist die Panade nicht wellig. Und noch ein Hinweis an die etwas Unerfahrenen: Selbst in meiner 32cm-Pfanne kann ich maximal 2 Schnitzel zur Zeit braten. Die gebratenen Schnitzel lassen sich aber problemlos im Backofen bei 100 Grad warm halten. Aber bitte ohne Alufolie! Also - einfach nur mal eben Schnitzel braten ist nicht. Es braucht ein wenig Erfahrung. Die musste ich auch erst sammeln.

29.12.2018 18:38
Antworten
kälbi

Die Panade hat super an den Schnitzeln gehaftet und sie haben uns auch sehr gut geschmeckt. LG Petra

17.10.2018 13:50
Antworten
Dithmarschen-Chris

Figelmüller-Schnitzel sind nur Wiener Art, heißt Schweinefleisch! Waren gerade da und sind enttäuscht wieder gegangen.

27.01.2018 11:21
Antworten
qld123

sehr gut hat uns allen geschmekt gruese armin

05.12.2003 10:00
Antworten
MichaelCS

Hmmm ich denke über das "Original" läßt sich trefflich diskutieren. Butter ? Butterschmalz ? weisser Pfeffer ? Mein Tip - und soweit ich weiss die Originalversion: Frisches Weissbrot/Baguette gerieben oder noch besser gezupft. Schon ein Aufwand aber das Ergebnis ist einfach super. Ich ess dazu gerne Petersil-Erdäpfel und Gurkensalat mit Sahne.

26.11.2003 19:00
Antworten
Nora

Hallo! Das Baguette stammt ursprünglich aus Wien, wo es Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Aufkommen der ersten Dampföfen erfunden wurde. Ovaler Querschnitt: etwa fünf Zentimeter.Das Baguett wurde nie als Panadenbrot (wäre eine Fuzelei) verwendet, außer vielleicht weil nichts anderes da war. Erst 1993 wurde das Baguett so fein wie es jetzt ist und wird noch immer nicht für Brösel verwendet. Für feine Panade nahm man immer schon Toastbrot, was einfacher zu schneiden ist und in mehreren Geschmacksrichtungen gibt. Und schließlich aßen auch nicht nur Reiche Schnitzerl, wo man auf billigeres Fleisch zu greifen konnte. Der WIENER isst Kartoffelsalat - cremig muss die Salatsauce sein, dazu, einige auch gerne Gurkensalat, aber ohne Sahne, wir haben sie lieber zur Sachertorte!:)) Liebe Grüße Nora

03.03.2018 21:25
Antworten
cyrano

servus nora, die suppeneinlage klingt nach prima-idee, bei mir sind die restzutaten immer auf dem bio-müll gelandet - wenn mich nächstes mal die semmelbrösel traurig anschauen, weil sie nicht auf´s schnitzel durften, werde ich sie dafür danach in die pfanne haun...danke gruß cy

24.11.2003 10:05
Antworten
Mikilein

Nora! Genauso ist es! Wenn schon Original, dann NUR so; man treibt damit viel Unfung, genau wie mit dem ung. "Gulasch"... Die panierten Schnitzel lege ich eine gute Stunde noch in den Kühlschrank. In Schmalz habe ich es noch nicht gemacht, aber das nächste mal tue ich es! Gruß Miki

23.11.2003 10:55
Antworten