Rinderbraten mit Rouladengeschmack und viel leckerer Soße


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gut für Slowcooker - geht aber auch auf dem Herd. Gut für Gäste, weil am nächsten Tag noch besser ...

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30 Min. normal 09.02.2010



Zutaten

für
1 kg Rindfleisch, mager aber gut marmoriert. Faux Filet ist dafür prima
3 Zwiebel(n), in Würfeln
150 g Speck, grüner, fetter, in Streifen
150 g Speck, durchwachsen, in Würfeln
4 Gewürzgurke(n), in Würfeln
4 EL Senf
2 EL Tomatenmark
3 EL Sauce (Kejab Manis), oder 2 EL Sojasoße mit 2 EL Zucker gemischt
1 TL Paprikapulver, edelsüß
½ Liter Glühwein
Salz und Pfeffer, aus der Mühle
n. B. Rinderbrühe, aus dem Glas
1 Bund Suppengemüse (Möhre, Sellerie, Lauch), alles klitzeklein geschnitten

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
In das Fleisch dicht nebeneinander Taschen schneiden, so dass es eben noch zusammenhält. Je mehr Taschen um so aromatischer wird der Braten. Die Taschen gut mit Senf ausstreichen, pfeffern und salzen, dann mit den beiden Specksorten, Zwiebeln und Gurken füllen - aber noch "Brocken" für die Soße übrig lassen. Braten mit Küchengarn zusammenbinden, so dass wenig rausfallen kann.

Wenn Stückchen aus dem Braten herausstehen, macht nichts, das gibt beim Anbraten guten Geschmack.

Fleisch ringsherum wirklich gut anbraten, dann die übrig gebliebenen Speck/Gurke/Zwiebel und das Suppengemüse anbraten. Fleisch lasse ich im Topf, lege es einfach auf das Gemüse. Tomatenmark auch kurz mitrösten, noch etwas Senf darüber und rösten, Paprikapulver darüber streuen, umrühren und kurz vor dem Anbrennen mit dem Glühwein ablöschen. Einmal aufkochen lassen und mit Wasser so weit auffüllen, dass das Fleisch nur ein wenig oben raus schaut. Darauf das Kejap Manis geben und Herd / Slowcooker (simmer) ganz klein stellen und schmoren lassen.

5 bis 6 Stunden vor sich hin simmern lassen, nur ab und an, alle 1 bis 2 Stunden, umrühren. Zwischendrin die Soße abschmecken und bei Bedarf nachwürzen, sie soll schön kräftig sein.

Ich schalte dann einfach den Herd aus und lasse das Fleisch in der Soße abkühlen, um es am nächsten Tag noch mal aufzukochen. Und wenn die Gäste zu spät sind, prima, der Braten wird nur besser.

Wer will, kann dann das Fleisch rausnehmen und die Soße mit dem Zauberstab pürieren. Ich lasse sie, wie sie ist, weil bei uns alle die Stückchen mögen und das Gemüse eh verkocht ist.

Ich schneide das Fleisch schon in der Küche und lasse es noch kurz in der Soße ziehen. Dabei fallen zwar ein paar Zutaten raus, weil das Küchengarn entfernt ist, aber das macht nichts. Der Geschmack ist im Fleisch. Ich schneide immer nur jede 2. Tasche durch, dann bleibt die mittlere "gefüllt".

Wir essen dazu Rotkohl und Spätzle.

Tipp:
Um alles klein zu schnipseln, nehme ich ein Krokodil. Das ist eine Schale mit einem Einsatz aus Gitterklingen und einem Deckel, den man mit Schwung zu haut und unten fallen kleine Vierecke in die Schale. So brauche ich nur ein paar Minuten für die Schnipselei.

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Kommentare

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SIMALERO

... upps, zu schnell gesendet. Hier der Rest : Den Braten und das Gemüse nach dem anbraten in eine kleinere Pfanne geben. so wird weniger Flüssigkeit zum auffüllen benötigt und man hat am Ende nicht so viel Soße übrig. Ich werde dann künftig aber lieber wieder Rouladen rollen. Ich finde, das macht nicht mehr Arbeit, als die Taschen zu schneiden und zu füllen und am Ende weiß ich dann auch, was optisch dabei raus kommt.

14.01.2018 20:29
Antworten
Abacusteam

H Smalero, es tut mir leid, dass das Ergebnis nicht deinen Erwartungen entsprochen hat. Aber Geschmäcker sind verschieden und das ist gut so. Wenn der Geschmack des Glühweins sowie die süßliche Note von Ketjap Manis nichts Deines ist, kann ich das verstehen. Ist nicht jedermanns oder -fraus Sache. Und es gibt hier viele, viele Rezepte mit Rouladen, die ohne süssliche Note auskommen. Ich will aber trotzdem deinen Kommentar "kommentieren", vor allem um nicht andere abzuschrecken. Ich weiß nicht, warum die Scheiben bei diesem Stück Fleisch bei dir so dick geschnitten werden mußte. Ich setzte immer die Schnitte mit ca. 1 cm Abstand, das ist nur weniges dicker als ein Roulade und beim Aufschneiden, schneide ich dann jeden 2. Schnitt durch. Der Inhalt dieser Tasche fällte einfach raus und kommt in die Soße. Bezüglich des Topfes, ich würde die Menge nie in eine kleine Pfanne bekommen. Der Braten ist "gestopft " schon ein Brocken und ich benötige dafür den Bratentopf um ihn zu schmoren. Das mit dem Zerfallen, dass das Fleisch zu weich wurde, ist sicher eine Frage der Dauer des Schmorens. Zu lange im Ofen und das Fleisch wird so weich, dass es zerfällt. Wie bei Rouladen auch. Ich mache oft Rouladen oder diesen Braten und angelehnt an den Slowcooker benötigt man auf dem Herd etwa eine Temperatur von ca. 70 bis 75 °C im Topf. Kann es sein, dass du für die lange Zeit ein wenig zu hoch mit der Temperatur gegangen bist. Vielleicht hast du den Hinweis mit ganz leise/Slowcooker überlesen und vielleicht war das mit dem Simmern von mir auch nicht eindeutig geschrieben. Ich werde die CK Leute bitten, dass ich den Text ändern kann, damit anderen das nicht so passiert. Es tut mir leid um deinen Braten ... und dass du die Erste sein musstes, bei der es nicht nicht funktioniert hat. Bei vielen anderen hat es gut funktioniert. lG ad

15.01.2018 07:07
Antworten
SIMALERO

Heute gab es diesen Braten bei uns. Das Fleisch war wirklich sehr zart. Dafür war es optisch aber nicht gerade ansprechend, denn beim aufschneiden ist das Fleisch ziemlich zerfallen. Die Scheiben musste ich zudem sehr dick schneiden, sonst hätte ich wohl nur "Gulasch" gehabt. Letztendlich hatte ich weniger Portionen als geplant. Geschmacklich war der Braten okay, besser wäre er für mich aber mit Rotwein statt Glühwein gewesen. Die Soße schmeckte eher süßlich als herzhaft. Es ist auch sehr viel Soße übrig geblieben. Ich empfehle deshalb, den Braten und das Gemüse nach dem anbraten in einen

14.01.2018 20:22
Antworten
Maximaus69

Was für ein tolles Rezept. Es hat wunderbar geschmeckt. Vielen Dank dafür!! :-) Gruß MaxiMaus

03.01.2018 16:03
Antworten
Abacusteam

Hi Maximaus68, freut mich sehr! Jeder Kommentar freut mich, positive aber noch viel mehr :-)). Jahrelang habe ich mich mit dem Wickeln von Rouladen geplagt ... bis mir das hier einfiel ... lg ad

03.01.2018 17:56
Antworten
Pegasus1866

Hallo.....habe dieses Rezept ausprobiert....allerdings habe ich ein mageres Bugstück verwendet*konnte mit mehr Füllung bestückt werden. Echt tolles Rezept....vielen Dank dafür*lg.ela

15.03.2011 14:54
Antworten
Abacusteam

HI Pegasus1866 :-)))) je mehr Füllung um so besser - auch die Soße. Und im Prinzip kann man jedes Rindstück, was keine dicken Sehnen oder richtig Fett hat, nehmen, da man es ja ziemlich weich schmort. Ich mags am liebsten, wenn es so kurz vor dem Zerfallen ist. Ich bin damals drauf gekommen das so zu machen, weil mir das Rollen von Rouladen auf den Keks ging wir aber "Rouladenfutterer" sind. Ist immer schön zu hören, wenn jemandem das eigene Rezept geschmeckt hat - Danke. Liebe Grüße Abacusteam

15.03.2011 21:03
Antworten
risei

Hallo abacusteam, eben ist mir eingefallen, dass ich nur "gepunktet" habe, aber nichts dazu gesagt. Der Braten schmeckt wirklich hervorragend. Das Gemuese habe ich in Streifen geschnitten und die Schnitte mit Zahnstochern verschlossen. Ich musste im slow cooker immer wieder mal Fluessigkeit nachgiessen. Der Braten hat ca 1 kg gewogen und war ungefaehr 5 Stunden im SC. Das wird es garantiert wieder geben. Vielen Dank fuer das schoene Rezept, LG Risei

13.03.2011 22:34
Antworten
Abacusteam

HI Risel, freut mich, daß der Braten geschmeckt hat. ... und Danke für die "Blumen". Ich mache ihn inzwischen größer und friere ihn in Scheiben mit der Soße ein, da wird er noch besser und ist perfekt, wenn man schnell mal was "Gekochtes" braucht, aber nicht kochen will. LG Ad

14.03.2011 01:08
Antworten
Abacusteam

HI Risei, danke für die Bilder - sieht richtig gut lecker aus. Hast Du toll photographiert. Nochmal viele Dank und LG Abacusteam

29.03.2011 11:11
Antworten