Christstollen


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ein Rezept aus der früheren DDR, ergibt 2 Stollen

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90 Min. normal 02.02.2010



Zutaten

für
750 g Mehl, doppelgriffiges
375 g Butter, weiche
140 g Zucker
42 g Hefe
125 ml Milch, warme
375 g Sultaninen, eingeweichte
125 g Mandel(n), gehackt
125 g Zitronat
1 Zitrone(n), unbehandelt, den Abrieb davon
1 TL, gestr. Muskat, frisch gerieben
2 TL, gestr. Salz
10 Tropfen Bittermandelaroma
1 Schuss Rum

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde 30 Minuten Ruhezeit ca. 12 Stunden Gesamtzeit ca. 13 Stunden 30 Minuten
Man gibt das Mehl in eine Schüssel und drückt eine Mulde hinein. Dort hinein zerreibt man die Hefe, gießt 1/3 der Milch (leicht angewärmt) darauf, bestreut sie mit etwas Zucker und Mehl und verrührt es zu einem Brei. Darüber streut man etwas Mehl und lässt an einem warmen Ort so lange gehen, bis das Mehl starke Risse zeigt.

Nun gibt man die weiche Butter, den Zucker, die restlichen Milch und die Gewürze zu und verknetet es mit der Hand zu einem festen Teig mit (nicht rühren). Sobald der Teig keine weißen Stellen mehr zeigt und sich etwas speckig anfühlt, wird er gut geschlagen wie folgt:

Das fest zusammenhängende Teigstück wird mit den beiden Händen mehrmals kräftig auf eine ganz glatte Platte (z. B. auf eine feste glatte Tischfläche) geworfen. Das Ganze so lange, bis der Teig ganz glatt ist.

Dann wird das Teigstück in ungefähr 4 – 5 Teile geschnitten. Nachdem nun die gewaschenen Sultaninen, Mandeln und Zitronat gut durcheinander gemengt sind, werden die Teigstücke in dieser Mischung gewälzt und leicht angedrückt, bis sich die Zutaten mit dem Teig gut verbunden haben. Nun werden die die Teigstücke wieder zu einem Ganzen leicht zusammengedrückt. Man lässt den Teig nun noch ungefähr 1 Stunde gehen.

Aus dem Teig werden 1 oder 2 Stollen geformt, in Backpapier eingeschlagen und über Nacht in den Kühlschrank gelegt. Am nächsten Tag wird der Backofen auf 220°C aufgeheizt. Das Backgut wird auf die mittlere Schiene eingesetzt, 10 Minuten gebacken, dann wird die Hitze auf 180°C zurückgenommen und in ca. 45 Minuten zu Ende gebacken.

Nachdem der Stollen ausgebacken ist, wird er mit zerlassener Butter gut überstrichen, dann mit Zucker bestreut und diese Zuckerkruste wieder mit Butter bespritzt. Richtig schmackhaft wird dieses Gebäck erst nach 4 – 5-tägiger Lagerung und ist wochenlang haltbar.

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Kommentare

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Stefkoch266

Das Austrocknen wird durch die dicke Butter Zucker Butter Zucker...- Schicht und durch Aufbewahrung in Alu Folie verhindert.

07.12.2020 21:44
Antworten
Anja-Martin

aber der Stollen ist Mega lecker nur das Problem das so trocken ist muss ich noch hinbekommen

23.11.2019 09:05
Antworten
Anja-Martin

habe noch frage wie kann man das verhindern das der Stollen so trocken wird

23.11.2019 09:04
Antworten
Anja-Martin

hallo danke für Info

23.11.2019 09:03
Antworten
hdkern

Hallo Anja, ich damals die ganzen 375 Gramm in den Teig gegeben. Die zerlassene Butter ist extra.

18.11.2019 07:52
Antworten
krölli

Hallo, ich vermisse in diesem Rezept die Orangate,wurde die vergessen ? Gruß Krölli

29.10.2010 16:45
Antworten
hdkern

In meinem Rezept ist Orangat nicht vorgesehen, was natürlich nicht heißt, dass man welches dazu tun kann. Uns schmeckt dieser Stollen so gut, dass ich ihn immer wieder backen werde. LG Dieter

29.10.2010 17:23
Antworten
Ladyhawk1612

Ähhm, was bitte ist "doppelgriffiges Mehl"?

03.02.2010 16:49
Antworten
hdkern

Aurora Instant Mehl Type 405 ist ein doppelgriffiges Mehl, locker und feinrieselig.Durch ein spezieles Mehlverfahren entstehen feinkörnige Mehlteilchen, die die Flüssigkeit langsamer, gleichmäßiger und stärker aufnehmen. Es läßt sich beim Kochen und Backen direkt in die Flüssigkeit eindstreuen, ohne zu klumpen; ideal für Biskuit und Pfannkuchen oder zum Binden von Suppen oder Soßen. Für den Stollen kann man bestimmt normales Mehl nehmen!! Ich hoffe ich konnte Dir helfen, LG Dieter

03.02.2010 19:18
Antworten
Ladyhawk1612

Ja konntest du, vielen Dank!

05.02.2010 13:04
Antworten